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Wolfsburg. (STM) Die Thomas Sabo Ice Tigers verpassen den vorzeitigen Einzug in das Play-off-Viertelfinale. Bei den Grizzly Adams Wolfsburg unterlagen die Nürnberger am Ende...
Norm Milley - © by Eishockey-Magazin (DR)

Norm Milley – © by Eishockey-Magazin (DR)

Wolfsburg. (STM) Die Thomas Sabo Ice Tigers verpassen den vorzeitigen Einzug in das Play-off-Viertelfinale. Bei den Grizzly Adams Wolfsburg unterlagen die Nürnberger am Ende knapp mit 3-4. Somit fällt die Entscheidung am Sonntag im dritten Spiel in Nürnberg.

Schulterverletzung. Keine andere Diagnose erschütterte die Thomas Sabo Ice Tigers in dieser Saison öfter. Nach Vitalij Aab, Patrick Buzas und Marco Nowak erwischte es nun Tim Schüle. Nach einer Verletzung aus dem ersten Spiel gegen Wolfsburg wurde der Verteidiger bereits am Donnerstag in Nürnberg operiert. Für Schüle wurde Peter Lindlbauer aus Bad Tölz wieder nach Nürnberg beordert und nahm den Platz an der Seite von Rob Leask ein.

Wolfsburg war nach der Niederlage vom Mittwoch gefordert und die Grizzly Adams legten gleich munter los. Polaczek hatte in Unterzahl die erste Möglichkeit, Jenike war mit der Fanghand zur Stelle (3.). Nürnberg fand schwer in die Partie und agierte vor allem in der Defensive zu unkontrolliert. Ein einfacher Pass von Polaczek brachte Hospelt frei vor das Tor, bei seinem Schuss unter die Latte war Jenike machtlos (7.).

Als sich wenig später die Nürnberger Verteidiger in der neutralen Zone uneinig waren, schnappte sich Furchner den Puck und traf genau ins Kreuzeck (9.). Dieser Treffer schien die Ice Tigers wach gerüttelt zu haben. Nur 19 Sekunden später hielt Steven Reinprecht den Puck gekonnt im Drittel der Grizzly Adams, Stastny passte quer zu Connor James, der mühelos zum 2-1 verkürzen konnte (9.). Aber irgendwie ließen die Gäste heute die Intensität vermissen, mit der sie am Mittwoch noch zu Werke gegangen waren.

Nach einer Strafzeit gegen Peter Lindlbauer nutzen die Wolfsburger die zweite Powerplay-Chance an diesem Abend. Aaron Brocklehurst zog trocken von der blauen Linie ab, Jenike war die Sicht versperrt. Nürnberg bekam überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel der Grizzly Adams. Häufig einen Schritt zu spät, wenig gewonnene Zweikämpfe und immer wieder individuelle Fehler in der Verteidigung.

So konnte Tyler Haskins nahezu mühelos an Lindlbauer vorbei ziehen, den Querpass vors Tor verwertete Milley zum 4-1 (25.). Und auch bei den wenigen Chancen zeigten sich die Ice Tigers nicht konsequent genug. So scheiterte Ryan Bayda frei vor dem Tor an Dshunussow (26.). In weiten Zügen erinnerte der Auftritt der Ice Tigers bis zu diesem Zeitpunkt an die Spiele vor einigen Wochen, als man sich durch sorglose Spielweise fast um den Einzug in die Play-offs brachte.

Aber nach einigen Minuten fingen sich die Ice Tigers wieder und zumindest in der Offensive agierten die Gäste weiter gefällig. Sven Butenschön schob einen Abpraller zum 2-4 aus Sicht der Ice Tigers über die Linie (28.). Und es sollte noch besser kommen, kurz vor Drittelende stocherte Steven Reinprecht den Puck nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor der Grizzly Adams zum 4-3 über die Linie (40.).

Mit einer knappen Führung der Gastgeber ging es in das Schlussdrittel. Nürnberg bemühte sich, fand aber zunächst kein Mittel gegen kompakte Wolfsburger. Nach einem Fehler von Dzieduszycki hatte Reinprecht die Chance zum Ausgleich, aber Dshunussow brachte gerade noch die Beinschienen zusammen (53.). Auf der Gegenseite verpasste Furchner die Vorentscheidung (55.). Gustafsson nahm kurz vor Ende seinen Torhüter vom Eis, Nürnberg drängte mit sechs Feldspielern auf den Ausgleich.

Als Schopper den Puck über die Umrandung schoss, bot sich den Ice Tigers 39 Sekunden noch eine doppelte Überzahl, aber die Wolfsburger brachten den knappen Sieg über die Zeit. Somit geht es am Sonntag in Nürnberg weiter, wo dann in Spiel drei ein Entscheidung fallen muss.

 

Statistik:

Grizzly Adams Wolfsburg  –  Thomas Sabo Ice Tigers 4-3 (3:1/1:2/0:0)
Tore: 1-0 (06:27) Hospelt (Polaczek, Kohl), 2-0 (08:23) Furchner (Polaczek) , 2-1 (08:42) James (Stastny, Reinprecht), 3-1 (11:15) Brocklehurst (Milley, Dzieduszycki) PP1, 4-1 (24:12) Milley (Haskins, Bina), 4-2 (27:48) Butenschön (Kaufmann, Chouinard), 4-3 (39:02) Reinprecht (Stastny, Pollock),

Strafminuten: Wolfsburg 8 min.  – Nürnberg 8 min. plus 10 min. (Festerling)

Schiedsrichter: Brill, Jablukov

Zuschauer: 2215

Aufstellungen:

Grizzly Adams Wolfsburg: Dshunussow (Vogl) – Wurm, Bina; Schopper, Blanchard; Brocklehurst, Kohl Walter – Furchner, Hospelt, Polaczek; Milley, Haskins, Dzieduszycki, Moore, Nelson, Mercier, Mayer, Pohl, Grygiel.

Thomas Sabo Ice Tigers: Jenike (Hertel) –  Butenschön, Festerling; Pollock, Borer; Lindlbauer, Leask, Frosch –  Reimer, Jaspers, Bayda; Reinprecht, Stastny, James; Kaufmann, Chouinard, Ehliz; Buzas, Weiß, Rupprich.

Three Stars:
+++ Kai Hospelt (1.Top-Star)
++ Sven Butenschön (2.Top-Star)
+ Aleksander Polaczek (3. Top-Star)

Stimmen:

Pavel Gross (Grizzly Adams Wolfsburg): Wir hatten einen guten Start mit zwei schnellen Toren. Nach dem 4-1 hat meine Mannschaft aber aufgehört zu spielen. Im letzten Drittel haben wir dann wieder unser Spiel gefunden und waren nicht zu passiv. Jetzt wollen wir am Sonntag in Nürnberg den entscheidenden Sieg landen.

Bengt-Ake Gustafsson (Thomas Sabo Ice Tigers): Wir haben bei den ersten Gegentoren zu viele schlechte Entscheidungen getroffen. Meine Mannschaft hat sich immer wieder ins Spiel zurück gearbeitet, aber der Treffer zum Ausgleich wollte uns nicht gelingen. Wir müssen jetzt wieder arbeiten und am Sonntag einen Weg finden, das Spiel für uns zu entscheiden.

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