Schönheide. (PM Wölfe) Die Schönheider Wölfe sind am Samstagabend mit einer 1:5 (1:3, 0:0, 0:2)-Heimniederlage in die Finalserie gestartet.
Vor 736 Zuschauern im Wolfsbau setzte sich FASS Berlin im ersten Spiel der „Best-of-5“-Serie verdient durch, auch wenn das Ergebnis aus Schönheider Sicht etwas zu deutlich ausfiel.
Die Gäste aus Berlin erwischten den besseren Start in die Partie. In der 9. Spielminute brachte Oliver Noack FASS Berlin mit 1:0 in Führung. Nur drei Minuten später nutzten die Hauptstädter ein Überzahlspiel konsequent aus. Dennis Thielsch erhöhte in der 12. Minute auf 2:0. Die Wölfe ließen sich davon jedoch nicht entmutigen und arbeiteten sich zunehmend besser ins Spiel. In der 18. Minute wurden die Bemühungen schließlich belohnt. Florian Heinz traf zum 1:2-Anschluss aus Schönheider Sicht und brachte die Hoffnung auf den Ausgleich zurück. Die Freude währte allerdings nur kurz, denn keine Minute später stellte Nico Jentzsch (19.) nach einem Berliner Konter den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her und sorgte für den 1:3-Pausenstand.
Das zweite Drittel entwickelte sich zu einem umkämpften Abschnitt mit wenigen klaren Torchancen auf beiden Seiten. Wenn es gefährlich wurde, waren die Torhüter zur Stelle. Für die Wölfe hielt Kevin Kopp sein Team mehrfach im Spiel, während auf Berliner Seite Marks Slavinskis-Repe ebenfalls sicher parierte. So blieb der Mittelabschnitt torlos.
Im Schlussdrittel starteten die Wölfe engagiert und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. Doch an diesem Abend wollte die Scheibe einfach nicht ein zweites Mal ins Berliner Tor. Entweder fehlte in den entscheidenden Momenten das Scheibenglück oder es wurde beim Abschluss die falsche Entscheidung getroffen. FASS verteidigte dagegen clever und setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche. Einer davon führte in der 44. Minute zur Vorentscheidung, als Bryan Heinicke auf 4:1 erhöhte. Die Wölfe kämpften bis zur letzten Sekunde, doch ein weiterer Treffer sollte ihnen nicht mehr gelingen. Stattdessen setzte Gregor Kubail in der 58. Minute mit dem 5:1 den Schlusspunkt für die Gäste.
Unterm Strich gab es aus Sicht der Wölfe bereits bessere Spiele. Eine teilweise zu ungenaue Passqualität, Probleme bei der Scheibenannahme sowie die mangelnde Chancenverwertung verhinderten ein besseres Ergebnis. FASS Berlin zeigte sich hingegen deutlich effektiver und gewann Spiel 1 der Finalserie verdient.
Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt beiden Mannschaften allerdings nicht. Bereits am Sonntag, den 15. März 2026, kommt es um 15:00 Uhr zum zweiten Aufeinandertreffen der Finalisten im Erika-Heß-Eisstadion im Berliner Stadtteil Wedding.
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