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Schönheide. (PM Wölfe) Was für ein Meisterschaftsauftakt in die neue Regionalliga Ost Saison 2021/2022. Knapp 500 Zuschauer sahen am Samstagabend im Wolfsbau einen überraschend... Wölfe starten mit Kantersieg in die Meisterschaft

© Markus Gläß

Schönheide. (PM Wölfe) Was für ein Meisterschaftsauftakt in die neue Regionalliga Ost Saison 2021/2022.

Knapp 500 Zuschauer sahen am Samstagabend im Wolfsbau einen überraschend deutlichen 11:1 (1:0, 5:0, 5:1)-Heimsieg der Schönheider Wölfe gegen Tornado Niesky. Über die gesamte Spielzeit hinweg dominierte das Team von Coach Sven Schröder die Begegnung, in welcher sich Tomas Rubes (2), Kevin Piehler, Robert Horst, Petr Kukla (3), Florian Heinz (2), Philip Riedel und Vincent Wolf in die Torschützenliste eintragen konnten. Den Nieskyer Ehrentreffer erzielte Ex-Wolf Christoph Rogenz erst 34 Sekunden vor dem Schlusspfiff und vermasselte so Wölfe-Goalie Niko Stark den fast schon sicher geglaubten Shutout.

Die Hausherren, ohne Yannick Löhmer und Richard Zerbst angetreten, gingen mit viel Schwung in dieses erste Meisterschaftsspiel und trafen mit Niesky auf einen Gegner, der stark ersatzgeschwächt und mit nur 12 Feldspielern und einem Torhüter ins Erzgebirge angereist war. Keine drei Minuten waren gespielt, da konnte man schon erahnen, in welche Richtung die Partie laufen würde, als Tomas Rubes die Wölfe früh mit 1:0 in Führung brachte. Auch in der Folge dominierten die Gastgeber das Geschehen auf dem Eis, leisteten sich aber immer wieder unnötige Strafzeiten oder waren noch nicht zielstrebig genug vor dem gegnerischen Gehäuse, so dass zunächst keine weiteren Treffer bis zur ersten Pause fallen sollten.

Dies änderte sich mit Beginn des Mitteldrittels aber schlagartig, als die Wölfe innerhalb von 48 Sekunden und durch drei Tore von Kevin Piehler, Tomas Rubes und Robert Horst die Tornados quasi überrannten und eine nun auch dem Spielverlauf passende 4:0-Führung herausschossen. Keine Frage, Niesky kämpfte und versuchte in der Folge den Schwung der Hausherren zu bremsen, doch eigene Chancen der Tornados blieben Mangelware, während die Wölfe bis zum zweiten Pausentee durch zwei weitere Treffer von Petr Kukla (32.) und Florian Heinz (39.) bis auf 6:0 davonzogen.

Mit sichtlich viel Spielspaß ließ das Team von Coach Sven Schröder auch im Schlussabschnitt nicht locker und schraubte das Ergebnis durch Tore von Petr Kukla (42./52.), Philip Riedel (45.), Florian Heinz (47.) und Vincent Wolf (55.) auf 11:0 in die Höhe, ehe Christoph Rogenz kurz vor Ultimo dann doch noch der Ehrentreffer für Niesky zum 11:1-Endstand gelang.

Eine besondere Angelegenheit war das Spiel für Wölfe-Stürmer Philip Riedel, welcher erstmals gegen seinen jüngeren Bruder Loris auf Nieskyer Seite antreten musste. Das Bruder-Duell ging klar an Philip, was sich der vier Jahre jüngere Loris natürlich anders gewünscht hätte: „Bis auf ein paar Trainingsspielchen damals noch in Niesky, war es das erste Mal, dass wir wirklich gegeneinander spielen mussten. Hätten wir unsere Leistung aus dem ersten Drittel über 60 Minuten halten können, wäre vielleicht hier in Schönheide etwas drin gewesen, aber am Ende sollte es eben nicht sein.“, so Loris nach der Partie.

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