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Nach dem dritten Heimsieg im dritten Meisterschaftsspiel kann man bei den Schönheider Wölfen ohne Zweifel von einem überzeugenden Saisonstart in die Regionalliga Ost-Saison 2022/2023... Wölfe schlagen auch Weißwasser deutlich – Miserable Eisqualität erhitzt die Gemüter

Schönheider Wölfe Team 2022 – © Markus Gläß Schönheider Wölfe

Nach dem dritten Heimsieg im dritten Meisterschaftsspiel kann man bei den Schönheider Wölfen ohne Zweifel von einem überzeugenden Saisonstart in die Regionalliga Ost-Saison 2022/2023 sprechen.

Nach den klaren Erfolgen zuvor gegen Dresden (13:2) und Niesky (9:2), war auch die Partie am Samstag vor gut 300 Zuschauern gegen die Jungfüchse vom ES Weißwasser eine deutliche Angelegenheit für Schönheide, verließ das Team von Coach Sven Schröder mit einem auch in der Höhe verdienten 10:2 (3:2, 4:0, 3:0) und drei weiteren Punkten auf der Habenseite das Eis im Wolfsbau. Foto: Markus Gläß/Schönheider Wölfe e.V.

Lediglich im ersten Drittel gelang es den Jungfüchsen, die Wölfe etwas im Zaum zu halten und mit eigenen Angriffen für Gefahr zu sorgen. Nicht ganz von ungefähr die 1:0-Führung für Weißwasser durch den Polen Stanislaw Drodz-Niekurzak in der 10. Spielminute. Gut zwei Minuten später schlugen die Hausherren aber zurück und gingen durch zwei Tore von Kilian Glück und Kevin Piehler innerhalb von 16 Sekunden selbst mit 2:1 in Führung. Den Jungfüchsen gelang zwar in der 16. Minute durch Leon Eisebitt der 2:2-Ausgleich, doch noch vor der ersten Pause holten sich die Wölfe die Führung durch das 3:2 (18.) von Tomas Rubes zurück. Im Mittelabschnitt erhöhte sich die Fehlerquote bei den Lausitzern deutlich. Schönheide musste eigentlich nur auf Patzer der Gäste warten, ohne selbst viel fürs Spiel tun zu müssen. Durch die Treffer von Jan Gruß (23.), Tomas Rubes (30./39.) und Richard Zerbst (31.) erhöhten die Wölfe bis zum zweiten Pausentee den Spielstand auf 7:2. Damit waren natürlich alle Messen im Wolfsbau gelesen. Weißwasser gelang es auch im Schlussdrittel nicht mehr, die Wölfe zu fordern, während die Erzgebirger in schöner Regelmäßigkeit drei weitere Tore durch Tomas Rubes (44.), Jan Gruß (51.) und Yannek Seidel (54.) zum 10:2-Endstand nachlegten.

Auf der anschließenden Pressekonferenz konnten beide Trainer den Spielverlauf passend einschätzen und waren vor allem froh, dass sich kein Spieler aufgrund der sehr schlechten Eisqualität im Wolfsbau verletzte. Die Bespielbarkeit der Eisfläche war so grenzwertig, da die Gemeinde Schönheide als Betreiber des Eisstadions anscheinend und aufgrund ihrer Sparzwänge ob der Energiekrise die Eistemperatur so weit heruntergefahren hat, dass der Untergrund viel zu weich, aufgeraut und somit gerade noch regulär bespielbar war.


Nach zuletzt also drei Heimspielen in Folge, sind die Schönheider Wölfe am kommenden Wochenende erstmals auswärts gefordert. Es geht quasi zum direkten Rückspiel nach Weißwasser, wo am Samstag, dem 22.10.22, um 17:00 Uhr die Partie bei den Jungfüchsen angepfiffen wird. Das nächste Heimspiel folgt in zwei Wochen. Dann ist Derby-Zeit im Wolfsbau wenn am Samstag, dem 29.10.22, um 17:00 Uhr die Chemnitz Crashers ihre erste Saison-Visitenkarte in Schönheide abgeben.

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