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Selb. (PM Wölfe / PM Pinguine) Die ersatzgeschwächten Selber Wölfe zeigten gegen die Krefeld Pinguine eine couragierte Leistung und belohnten sich mit drei Punkten.... Wölfe feiern Sieg über Krefeld

© Mario Wiedel

Selb. (PM Wölfe / PM Pinguine) Die ersatzgeschwächten Selber Wölfe zeigten gegen die Krefeld Pinguine eine couragierte Leistung und belohnten sich mit drei Punkten.

Die Gastgeber gingen ein hohes Tempo, hielten den Gegner weitestgehend aus der Gefahrenzone und steckten die Gegentreffer gut weg. So brachte das Wolfsrudel letztendlich einen verdienten Heimsieg über die Zeit.

Die Selber Wölfe kamen gut aus der kurzen Weihnachtspause und kontrollierten von Beginn an das Spiel. Krefeld hatte nur wenige Entlastungsangriffe. Die Wölfe arbeiteten sich die zwingenderen Chancen heraus, allerdings fehlte zunächst noch die Präzision bei den Abschlüssen. Miglio setzte die Scheibe knapp übers Tor, Reddick ähnlich knapp am Pfosten vorbei. Die hochkarätigste Chance für die Pinguine hatte Koch, doch die Scheibe streifte nur das Torgestänge. Im direkten Gegenzug gelangte der Puck über Kania und Miglio zu Naumann, der Belov zur verdienten Wölfe-Führung überwand. Direkt von der Strafbank kommend hatte Vantuch gar die Chance, auf 2:0 zu erhöhen, doch der Deutsch-Tscheche scheiterte an Belov im Krefelder Tor.

Krefeld mit zwei kuriosen Treffern

Die Selber Wölfe machten weiter alles richtig und hielten die favorisierten Pinguine weitestgehend aus der Gefahrenzone. Die Hausherren versuchten ihrerseits die Führung weiter auszubauen. Doch Kruminsch, McNeill und Lavallée, dessen Schuss bei Belov Wirkung zeigte, scheiterten. Kurios dann der Ausgleich für Krefeld: Weidekamp wollte die Scheibe aus der Gefahrenzone befördern, doch das Spielgerät prallte unglücklich wieder vor das Tor und gelangte letztendlich zum Torschützen. Zwei Minuten später hallte wieder Jubel durch die stimmungsvolle NETZSCH-Arena: Hammerbauer drosch die Scheibe aus der Drehung in Überzahl zur erneuten Führung in die Maschen. Kurz darauf verzog Schwamberger wiederum knapp. Das Auslassen dieser Chancen sollte sich mit dem nächsten Flipper-Tor der Gäste zum erneuten Ausgleich 47 Sekunden vor der zweiten Drittelpause rächen.

Wölfe wollen und holen den Sieg

Krefeld investierte in den letzten 20 Minuten noch einmal viel, um sich den Auswärtssieg zu holen. Doch die Wölfe stemmten sich weiter gut und überaus erfolgreich entgegen und erarbeiten sich weiter eigene Torchancen. Zunächst scheiterte Kruminsch noch, doch in der 51. Minute war es Miglio, der ein wahres Tor des Willens zum 3:2 schoss. Kurz darauf hatte Belov Probleme mit einem Hammerbauer-Schuss, doch die Scheibe trudelte am Tor vorbei. Als McNeill gar ein Zuspiel von Miglio zum 4:2 verwertete, bebte die NETZSCH-Arena in ihren Grundfesten. Krefeld antwortete mit wütenden Angriffen, die Wölfe warfen sich mit allem dagegen, was sie hatten. Ein Treffer gelang den Pinguinen durch Weiß noch, doch einen weiteren Treffer zum möglichen Ausgleich wusste die Wölfe-Abwehr um Keeper Weidekamp zu verhindern.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Selber Wölfe: Weidekamp (Spiewok) – Trska, Lavallée, Kania, Reddick, Schaaf, Silbermann – Schwamberger, Vantuch, McNeill, Miglio, Kruminsch, Melnikov, Hammerbauer, Deeg, Woltmann, Noack, Klughardt
Krefeld Pinguine: Belov (Bittner) – Zerressen, Riefers, Tiffels, Bappert, Söll, Trinkberger – Magwood, Weiß, Müller, Mouillierat, Shatsky, Koch, Niederbeger, Miller, Fischer, Lawandowski, van der Ven, Krymskiy
Tore: 14. Min. 1:0 Naumann (Miglio, Kania); 36. Min. 1:1 Krymskiy (Lewandowski, Söll); 38. Min. 2:1 Hammerbauer (Kruminsch, Miglio; 5/4); 40. Min. 2:2 Lewandowski (Mouilleriat, Trinkberger); 51. Min. 3:2 Miglio (Kruminsch, Naumann); 54. Min. 4:2 McNeill (Miglio, Trska); 56. Min. 4:3 Weiß (Söll, Magwood)
Strafzeiten: Selb 8; Krefeld 4
Schiedsrichter: Kannengießer, Sicorschi (Zettl, Schießl)
Zuschauer: 1.829

Stimmen
Boris Blank, Headcoach Krefeld:

Gratulation an Selb zum Sieg. Wir haben sie vorher gescoutet und wussten, dass sie schnell kontern und mit den Flügelspielern forechecken. Damit sind wir im ersten Drittel nicht klargekommen. Wir haben schon in der Verteidigung zu kompliziert gespielt und oftmals ist uns bereits der erste Pass nicht gelungen. Selb hat es einfach besser gespielt und wir wollten es zu schön machen. Im zweiten Drittel haben wir dann versucht das Spiel einfacher zu gestalten und kamen dann besser ins Spiel. Nach dem 2:2 habe ich den Jungs noch gesagt, dass das nächste Tor das Spiel entscheiden wird. Beim 3:2 waren wir wieder in einer Bully-Situation und konnten den ersten Schuss noch blocken, waren dann aber aus der Position. Beim 4:2 haben wir uns taktisch nicht gut verhalten und der dritte Stürmer war nicht mit zurück. Es ist schwer hier zu spielen. Wir haben in Selb das kleinere Eis, aber wir müssen uns trotzdem besser anstellen. Auch wenn wir uns in den letzten vier Minuten viele Chancen erspielt haben, müssen wir analysieren, woran es gelegen hat, dass wir hier ohne Punkte nach Hause gehen.





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