Schönheide. (PM Wölfe) Zu ungewohnt früher Anbullyzeit (14:00 Uhr) sind die Schönheider Wölfe am heutigen Nachmittag mit einem überzeugenden Heimsieg in das Playoff-Halbfinale gestartet.
Vor 691 Zuschauern im Wolfsbau setzte sich die Mannschaft von Coach Sven Schröder am Ende deutlich mit 9:1 (3:0, 4:1, 2:0) gegen die Chemnitz Crashers durch und führt damit in der Best-of-5-Serie mit 1:0.
Das Endergebnis wirkt klar, doch der Spielverlauf erzählte phasenweise eine andere Geschichte. Die Gäste aus Chemnitz präsentierten sich zu Beginn sehr engagiert und agierten bis zum ersten Gegentreffer absolut auf Augenhöhe. Beide Teams erspielten sich Chancen, doch während die Crashers ihre Möglichkeiten ungenutzt ließen, zeigten sich die Wölfe vor dem Tor konsequent. In der 10. Minute nutzte Sean Fischer eine Überzahlsituation zur 1:0-Führung. Der Treffer gab den Hausherren spürbar Sicherheit. Nur knapp drei Minuten später erhöhte Lukas Lenk auf 2:0 (13.), ehe erneut im Powerplay Jan Meixner das 3:0 markierte (15.). Trotz des Rückstands blieb Chemnitz weiterhin im Spiel und hielt das Geschehen offen, scheiterten jedoch immer wieder mit eigenen Chancen am gut aufgelegten Wölfe-Goalie Kevin Kopp.
Auch im Mittelabschnitt entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie und es kam die erwartbare „Playoff-Härte“ ins Spiel. Gleich mehrere Akteure beider Teams mussten in der 22. Minute auf die Strafbank. Am ärgsten erwischte es den Chemnitzer Spieler Paul Engel, welcher nach einer Faustkampfeinlage mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen musste. Erst mit dem Treffer zum 4:0 kehrte wieder etwas mehr Ruhe auf dem Eis ein und die Partie kippte endgültig zugunsten der Wölfe. Tomas Rubes traf in der 34. Minute zum vierten Schönheider Tor und leitete damit eine dominante Phase der Gastgeber ein. Tomas Rubes erhöhte auf 5:0 (38.), Lukas Lenk legte nur wenig später das 6:0 nach (39.). Den Gästen gelang durch Willy Rudert zwar der Ehrentreffer zum 6:1 (39.), doch praktisch mit der zweiten Pausensirene stellte Tomas Rubes mit seinem dritten Treffer im Powerplay den alten Abstand wieder her.
Im letzten Abschnitt kontrollierten die Wölfe das Spielgeschehen souverän und ließen nichts mehr anbrennen. Florian Heinz erhöhte in der 51. Minute auf 8:1, bevor Lukas Lenk mit seinem dritten Treffer des Nachmittags den 9:1-Endstand herstellte (55.).
Bereits am morgigen Sonntag, 01.03.26 geht es weiter. Spiel 2 steigt um 17:30 Uhr im Jutta Müller Eissportzentrum in Chemnitz.
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