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Zagreb/HR. (MR) Der 2. Spieltag begann mittags mit der Begegnung Australien – Island, die beide gestern leer ausgegangen waren. Nett, dass zu dieser frühen...

WMIIA_01Zagreb/HR. (MR) Der 2. Spieltag begann mittags mit der Begegnung Australien – Island, die beide gestern leer ausgegangen waren. Nett, dass zu dieser frühen Uhrzeit ein Betreuer der Australier und der zweite Goalies Islands nach dem Aufwärmen die Pucks einsammelten in Ermangelung von Puckkindern! Im Startabschnitt nutzte Island früh ein doppeltes  Powerplay mustergültig zu zwei Treffern (6., 8. Spielminute). Zwar kam Down-Under wenig später – ebenfalls in Überzahl auf 1:2 heran, doch weitere Treffer sollten nicht herausspringen. So blieb es auch bis zur 49. Minute, als Darren Corstens bereits auf den Knien die Scheibe dem Goalie Islands durch die Schoner schieben konnte. Jetzt war wieder alles offen, Manco für Australien, Alengaard für Island hatten die Führung auf dem Schläger, in den Schlußminuten Blondal (ISL) und erneut Manco, doch es sollte zunächst bei der Punkteteilung bleiben. In der Overtime waren beide Teams sichtlich am Ende ihrer Kräfte und suchten nur noch schnell den Abschluß – wiederum erfolglos auf beiden Seiten. So gab es das erste Penaltyschießen des Turniers. Hier hatten beide Goalies bei den jeweils drei ersten schwach geschossenen Versuchen wenig Mühe. Der vierte Schütze für Island, Emil Alengaard traf, während sein Goalie den nächsten Versuch parieren konnte. Damit endete das Spiel AUS – ISL 2:3 (1:2 / 0:0 / 1:0 / 0:0 / 0:1). Best Players: Lliam Webster / AUS und Petur Maack / ISL.
Im Nachmittagsspiel trafen die beiden gestern siegreichen Teams Serbien und Belgien aufeinander. Im Startabschnitt wurden die Fronten abgesteckt, die Chancen und läuferischen Fähigkeiten ausgetestet. Es dauerte bis zur 15. Spielminute, dass sich auf der Anzeigetafel etwas änderte – Vinc Morgan auf Engelen und drin. Anschließend hatte Belgien Glück, dass sie nicht für Wechselfehler bestraft wurden, wie die Serbische Bank reklamierte, oder dass die Scheibe knapp am Pfosten vorbeirutschte. Mehr als einen Treffer ans Außengestänge sprang für Serbien im ersten Abschnitt nicht heraus. Den mittleren Abschnitt begann Belgien in Unterzahl, doch Babic und Vucurevic kamen nicht an Steijlen vorbei. Die Serben erhöhten den Druck, doch auch das Reklamieren und theatralisches Fallen – der Schiedsrichter aus Ungarn fiel nicht darauf herein. Zur Spielmitte schien Belgien müder zu werden, verlegte sich mehr auf Verteidigung des äußerst knappen Vorsprungs und setzte nur den einen oder anderen Nadelstich meist der ersten Reihe. Mit Glück und Geschickt rettete man sich so in die zweite Pause, wo neue Energie getankt wurde. Das zahlte sich aus. Klappte es bisher blind zwischen den Morgan-Brüdern, passte es in der 44. Min. auch mit einem der anderen Brüder: Mitch Morgan auf Ben Vercammen und ins lange Eck zum beruhigenderen 2:0 für Belgien. Wenig später versuchte Milovanovic, den Spielstand für Serbien freundlicher zu gestalten und tankte sich ins Angriffsdrittel – allein der Abschluß misslang. Gegenüber tanzte Mitch Morgan die Gegner reihenweise schwindlig, doch auch ihm gelang der Abschluss nicht zufriedenstellend. Besser machten es die Vercammens – Ben quer an den Torkreis zu Joep, der die Scheibe durch des Goalies Beine schob (50.). Eine kleine Bambule um das Belgische Tor sorgte für vermehrten Platz auf dem Eis, und nachdem ein weiterer Serbe die Strafbank aufgesucht hatte, besorgte Mitch Morgan den 4:0 Endstand (54.). Zum Ende des Spiels bei weiteren Strafen gegen Belgien hatte Bjorn Steijlen alle Hände voll zu tun, um sich seinen Shut Out zu verdienen. Zwar jubelte Serbien 90 Sekunden vor der Sirene auch einmal, doch das Tor von Babic konnte wegen vorherigem Abseitspfiff nicht gegeben werden. Als beste Spieler wurden benannt: Dimitrije Filipovic / SRB und – wenig verwunderlich – Bjorn Steijlen / BEL.

Liam Webster vom australischen Team mit "Playoff Bart" - © by Eishockey-Magazin (DR)

Liam Webster vom australischen Team mit “Playoff Bart” – © by Eishockey-Magazin (DR)

Abends stand das Spiel der Gastgeber Kroatien gegen die hoch gehandelten Spanier an. Doch für den 29. der Weltrangliste sollte es auch heute nicht für Punkte reichen. So konnten die Iberer im Startabschnitt nur wenige Minuten mithalten, und ab der 9. Spielminute konnten die Gastgeber innerhalb von 8 Minuten auf 4:0 davonziehen, dabei war auch je ein Über- und ein Unterzahltor. Spanien wechselte zum zweiten Abschnitt den Goalie, und Bruno Gonzales konnte seinen Kasten lange Zeit sauber halten. Er wurde allerdings im Powerplay von Kroatien direkt warmgeschossen, trieb diese aber schier zur Verzweiflung. Spanien fand jetzt eher Mittel und Wege, sich gegen die Kroaten durchzusetzen. Frech stach Pol Gonzalez in einen Pass der Gegner und konnte den Goalie austanzen (28,). In Überzahl kurz vor Drittelende stellte Sertich den alten Abstand wieder her. Den Schlussabschnitt begann Spanien mit zwei frühen Strafen, was aber Pol Gonzales gerade recht kam, er konnte einen zweiten Treffer für Spanien und erneut in Unterzahl erzielen. Durch Nickeligkeiten gerieten beide Teams immer wueder in Unterzahl, und eine solche nutzte Joel Prpic, um den 6. kroatischen Treffer zu erzielen. Das war sein 5. Punkt im heutigen Spiel. Es änderte sich danach nichts mehr am Spielstand, sodass Spanien erneut mit leeren Händen dasteht, trotz zweier ausgeglichener Abschnitte (0:4 / 1:1 / 1:1). Best Players: Pol Gonzalez / ESP und John Hecimovic / CRO.
Die Tabelle nach zwei Spieltagen: An der Spitze Belgien (6 Punkte / +7 Tore) vor Kroatien (6 / +6). Es folgen Serbien (3 / -3) vor Island (2 / -2), Australien (1 / -3) und Schlußlicht Spanien (0 / -5)

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