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Zagrab/HR. (MR) Im Mittagsspiel des dritten Spieltages versuchten die Serben, sich nach der Schlappe gegen Belgien wieder zu rehabilitieren, und Australien gab den erforderlichen...

WMIIA_01Zagrab/HR. (MR) Im Mittagsspiel des dritten Spieltages versuchten die Serben, sich nach der Schlappe gegen Belgien wieder zu rehabilitieren, und Australien gab den erforderlichen Aufbaugegner. Zwar begann Australien den Startabschnitt druckvoller, versäumte es jedoch, die Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Besser machten es die Serben, die eine Überzahl zum erstmaligen Führungstreffer nutzten (17.). Kurz vor der Sirene drückte Lliam Webster die Scheibe um den Pfosten, doch währdend Australien mit seiner kleinen Schar Anhänger (die aber in diesem Mittagsspiel fast die einzigen Zuschauer waren) den Ausgleich feierte, landete die Scheibe 15 Sekunden vor dem Pausenpfiff nochmals im Kasten der Australier. Mit dem kleinen Vorsprung im Rücken drehte Serbien im zweiten Abschnitt auf und spielte einfach aber effektiv. So ließen die weiteren Treffer nicht lange auf sich warten, und Australien lag zur zweiten Pause abgeschlagen 1:5 hinten. Auch im Schlußabschnitt ergaben sich zahlreiche Torchancen, vor allem wenn vermehrter Platz auf dem Eis war – das Spiel wurde nickeliger. Es ging aber bereits in die Schlußphase, und Australien konnte in doppelter Überzahl verkürzen. Sehenswert, wenn auch zu spät war dann der dritte Treffer für das Team mit dem Känguruh auf der Brust. Todd Stephan erhielt von der Strafbank kommend den weiten Pass, scheiterte im Alleingang an Goalie Rankovic; die nachgerückten Mitspieler konnten die Scheibe behaupten und gut nachsetzen. So trennte man sich am Ende 3:5 (1:2 / 0:3 / 2:0). Als beste Spieler wurden Wehebe Darge (AUS) und Arsenije Rankovic (SRB) ausgezeichnet – wobei letzterer lt. Statistik 52 Schüsse gehalten hatte!
Die Nachmittagsbegegnung lautete Spanien gegen Belgien, die heute in gelben Leibchen spielten. Zunächst schien es das befürchtet schwere Spiel zu werden für den Tabellenführer, und es dauerte bis 18. Spielminute, dass Spaniens Goalie Bruno Gonzalez hinter sich greifen musste (Mitch Morgan), Bruder Vinc Morgan legte postwendend nach, ebenso Verteidiger Lorenzo Maas, sodass es mit einem beruhigenden 3:0 für Belgien in die Pause ging. Im mittleren Abschnitt machte Belgien dort weiter und erhöhte in der 27. Min. auf 4:0 (Vinc Morgan). Außer ein paar Strafen passierte hier nichts mehr. Belgien allerdings startete mit doppelter Unterzahl in den Schlussabschnitt, was die laufstarken Spanier mustergültig zu zwei Treffern ausnutzten (Munoz, Gonzales) – und das ganze in 23 Sekunden! Und sie blieben dabei, machten weiter Druck und setzten alles daran, den Spielverlauf zu kippen. Zur Drittelmitte machten die Brüder Morgan alles klar, und mit dem 6. Treffer (Geerts) knappe zwei Minuten später war der Sieg in trockenen Tüchern. Da fiel es dann kaum noch ins Gewicht, dass Martinez in den Jubel zum 6. Treffer seinerseits für Spanien nachlegen konnte. Mit vereinten Kräften lehnte sich Belgien gegen weitere Treffer und schaukelte so ein 6:3 nach Hause (0:3 / 0:1 / 3:2). Als beste Spieler wurden benannt: Zigor Martinez / ESP und Vincent Morgan / BEL, der ein 5-Punkte-Spiel abgeliefert hatte.

Borna Rendulic befördert sich ins eigene Tor - © by Eishockey-Magazin (DR)

Borna Rendulic befördert sich ins eigene Tor – © by Eishockey-Magazin (DR)

Abends stand für Gastgeber Kroatien mit Island ein leichter Gegner auf dem Programm. Vor erneut guter Kulisse am Abend legten die Kroaten zwar zu Beginn ein hohes Lauftempo vor, sammelten aber auch gleich ein paar Strafen, aus denen jedoch mehr Konterchancen heraussprangen als Powerplay-ähnliche Situationen für Island. Einen Penalty zur Drittelmitte konnte Islands Torhüter Dennis Hedstrom noch entschärfen, wenig später jedoch passierte ihm der Lapsus, dass er einen vermeintlichen Montersave hinlegte, ihm dann die Scheibe aber doch noch aus der Fanghand und über die Linie rutschte (15.). Das war für lange Zeit alles Nenneswerte, das Spiel plätscherte vor sich hin, auf gefühlte 10 Chancen der Gastgeber kam eine einzge für Island, diese kamen selten überhaupt ins Angriffsdrittel. Bedanken konnten sie sich bei ihrem Goalie, dass es zunächst bei diesem einen Tor blieb. Im Schlußdritteländerte sich das schließlich, und Kroatien kam zu einem weiteren Treffer (44.). Mit einem Doppelschlag in der 49. und 50. Spielminute war dann alles geklärt, und das Spiel gelaufen. Dass Hedstrom wenig später gar den fünften Treffer „fressen“ musste, war dann einer zuviel, und er verließ entnervt seinen Kasten (53.). Es fiel noch ein weiteres Tor (57.), ehe Emil Alengaard den Ehrentreffer markieren konnte (59.). Mit diesem 6:1 (1:0 / 0:0 / 5:1) hat Kroatien Belgien vom ersten Tabellenplatz verdrängt. Beste Spieler waren Mate Tomljenovic / CRO und Dennis Hedstrom / ISL.
Die Tabelle nach dem 3. Spieltag: Kroatien (9 Punkte / + 11 Tore) vor Belgien (9 / +10) und Serbien (6 / -1). Dahinter folgen Island (2 / -7), Australien (1 / -5) und Spanien (0 / -8)

Maurizio Mansi im Interview

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