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Helsinki / Tampere (MR) Das Turnier hatte die eine oder andere Überraschung parat, und so machten die Viertelfinale keine Ausnahme. Deutschland ist nach guter... WM 2022: Fast wieder die „üblichen Verdächtigen“ im Halbfinale
Making Miracles – © Sportfoto-Sale (DR)

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Helsinki / Tampere (MR) Das Turnier hatte die eine oder andere Überraschung parat, und so machten die Viertelfinale keine Ausnahme. Deutschland ist nach guter Vorrunde letztlich nur auf Platz 7 gelandet.

Bleiben wir gleich bei der Deutschen Nationalmannschaft: gegen Kanada zum Auftakt 3:5 verloren, danach fünf Spiele gewonnen, wenn auch meist knapp, dass man im letzten Gruppenspiel, das gegen die Schweiz ging, sogar um den Gruppensieg spielte. Hier gab es am Ende nur einen Punkt, und die Schweiz zog als Gruppenerster ins Viertelfinale ein. Deutschland als zweiter hatte ebenfalls „Heimrecht“ und blieb in Helsinki. Ebenfalls in der Gruppe in Helsinki überraschte Dänemark mit einem starken Turnier, am vorletzten Spieltag schlugen sie historisch Kanada und standen mit 12 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Dann aber kam das letzte Spiel, und hier fehlten letztlich gegen die auf den Punkt fitten Slowaken die Körner, sodass hier die Plätze getauscht wurden, das heißt die Slowakei auf den letzten Drücker mit ebenfalls 12 Punkten ins Viertelfinale rutschte und den Dänen nur den fünften Platz ließen. In Tampere zwangen die Briten Norwegen ins Penaltyschiessen, die USA mussten gegen Nachrücker Österreich in die Overtime. Gegen die Tschechen konnte Österreich ebenfalls ein historisches Ergebnis mit dem Penalty-Sieg erreichen. An der Tabellenspitze wechselten sich Gastgeber Finnland und Schweden munter ab.

Viertelfinale mit drei großen Verlierern

Nach sieben Gruppenspielen standen die Viertelfinale fest, es wurde über Kreuz gespielt Erster gegen Vierten, Zweiter gegen Dritten: So standen sich in Helsinki die Schweiz und die USA gegenüber sowie Deutschland und Tschechien. In Tampere spielten Finnland gegen die Slowakei und Schweden gegen Kanada. Deutschland hatte wohl das Pulver verschossen und bekam gegen die Tschechen kein Bein auf das Eis, auch das Scheibenglück war weg – irgendwie genau wie bei der vorletzten WM… Überraschender weise aber kam die Schweiz gegen die USA ebenfalls unter die Räder. Ganz dumm lief es für die Schweden: da führten sie nach 40 Minuten mit 3:0, als Kanada im Schlussabschnitt teils ohne Goalie noch zum Ausgleich kam und sich in der Verlängerung im Powerplay ins Halbfinale schoss. Auch Finnland machte es spannend: sie lagen zunächst 0:2 hinten, bis Kapitän Anttila mit zwei Toren den Ausgleich besorgte. Am Ende stand ein 4:2 für Finnlands Einzug ins Halbfinale. Doch durch das gleichzeitige Ausscheiden der Schweiz (20 Punkte in der Vorrunde) und Schwedens (18 Punkte) reichte der gute zweite Platz Deutschland mit „nur“ 16 Punkten eben nur noch für den 7. Platz in der Endabrechnung.
Ab morgen startet der Endspurt auf die Medaillen: zunächst Finnland gegen USA, anschließend kämpft Kanada gegen die Tschechen um den Einzug ins Finale.

Die beiden Nachrücker (für die ausgeschlossenen Teams von Russland und Belarus) Frankreich und Österreich konnten übrigens die Klasse halten und schlossen auf 11 und 12 ab, vor Norwegen (13) und Kasachstan. Italien und Großbritannien hatten jeweils nur einen Punkt erzielt und dann auch noch ihr jeweiliges „Endspiel“ verloren, sie müssen im nächsten Jahr wieder in der Division I Gruppe A antreten (Belfast und / oder Nottingham). Die Belle-Etage des Eishockeys wird, wie heute auf dem Kongress bestätigt wurde, erneut in Tampere als Hauptspielort sowie in Riga / Lettland ausgetragen werden.

Michaela-Ross

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