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Duisburg. (MR) Wir waren heute nicht bereit, meinte EVD Coach Uli Egen nach der 1:3 Niederlage im dritten Halbfinalspiel gegen Regensburg. Nach zwei Siegen...
David Stieler und Korbinian Schütz feiern EVR Sieg in Duisburg - © by Eishockey-Magazin (DR)

David Stieler und Korbinian Schütz feiern EVR Sieg in Duisburg – © by Eishockey-Magazin (DR)

Duisburg. (MR) Wir waren heute nicht bereit, meinte EVD Coach Uli Egen nach der 1:3 Niederlage im dritten Halbfinalspiel gegen Regensburg. Nach zwei Siegen in Folge haben die Füchse damit den ersten Matchpuck vergeben.

Das Spiel war wohl eine Kopfsache, und die Füchse Duisburg hatten hinter dieses Spiel offenbar schon den Haken gemacht. Sie ließen mehrere Überzahlsituationen ungenutzt und bissen sich auch am heute prächtig aufgelegten Martin Cinibulk im Tor der Gäste die Zähne aus. Sein Gegenüber Felix Bick strahlte da heute weniger Ruhe aus. Eigentlich waren die Gastgeber gut in das Spiel gestartet, doch der erste Treffer sollte erst nach schönem Solo von Raphaël Joly und 17 gespielten Minuten fallen.

Eine frühe Strafe gegen den Fuchs im mittleren Abschnitt bestraften die routinierter aufspielenden Gäste mit dem Ausgleich (Stieler, 22.), und das Spiel war wahrlich wieder offen, man spielte mit offenem Visier. Beide Teams erspielten sich Möglichkeiten, die jedoch nicht in Zählbares umgemünzt werden konnten. Gegen Ende des Drittels häuften sich die Nickeligkeiten, doch selbst offensichtliche Fouls wurden nicht gepfiffen, wo vorher recht kleinlich unterbunden wurde. Ein Nachschlagen gegen den gegnerischen Center, wenn man am Anspielpunkt weggeschickt wird, ist auch nicht die feine Art! Nach dem Abpfiff kam es zu Tumulten am Spielerausgang der Gäste, und Duisburg begann den Schlussabschnitt in Unterzahl, was aber ohne Folgen blieb. Spätestens dann aber verloren die Hausherren den Faden. Ein gemächlicher Wechsel hatte fatale Folgen, denn auf einmal standen nur noch zwei Duisburger auf dem Eis. Wenn auch Regensburg im Wechseln begriffen war, so hatten sie doch einen Mann mehr auf dem Eis, der dann zur Führung einschoss (Stieler, 47.). Und es kam noch schlimmer: wenig später versuchte es der Fuchs mal mit sechs Spielern… Doppelte Überzahl? Auch kein Treffer. Neumann traf nur den Pfosten, und allmählich lief den Gastgebern die Zeit davon. Als die Füchse alles auf eine Karte setzten und Bick aus dem Kasten nahmen, konnten sich die Gäste bald befreien, spielten ein wenig im Angriffsdrittel herum, bis Louke Oakley aus spitzem Winkel ins verwaiste Tor einschießen konnte.

Somit muss dann am kommenden Sonntag erneut die Reise nach Regensburg angetreten werden, um vielleicht den zweiten Matchpuck zu nutzen. Oder sollte es dem EV Regensburg gelingen, in eigener Halle die Serie auszugleichen? Es bleibt spannend, spannender zumindest als in der Parallelserie, wo Freiburg heute Leipzig mit dem dritten klaren Sieg aus dem Rennen geworfen hat.

 

EV Duisburg – EV Regensburg 1:3 (1:0/0:1/0:2)

Tore: 1:0 (17:00) Joly (Pfohl/Huebscher); 1:1 (22:00) Stieler (Noe/Oakley) 5-4PP; 1:2 (46:12) Stieler (Noe/Stähle); 1:3 (59:19) Oakley (Stieler) ENG

Schiedsrichter: Winnekens

Strafen: Duisburg 14 + Diszi Bettahar – Regensburg 16

Zuschauer: 3053

Aufstellung:

Duisburg – Bick – Zerressen, Schmidt; Pietsch, Neumann; Walkowiak, Schmitz – Huebscher, Joly, Pfohl; Hofland, Ziolkowski, Meisinger; Grözinger, Orendorz, Lascheit;Busch, Fischbuch, Bettahar; Krämer

Regensburg – Cinibulk – Pielmeier, Noe; Schmitt, Stiefenhofer; Vogel, K. Schütz – Oakley, Stieler, Stähle; Fical, Stöber, Merka; Böhm, Lamich, Schreier; Welter, Huber

 

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