Home ! + „Wir haben unser bestes Eishockey gespielt!“ Ingolstadt entdeckt die Freude am Kantersieg und fegt Frankfurt vom Eis: ERC beendet ein Gnadenlos-Wochenende mit 18 Toren in 2 Spielen.
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„Wir haben unser bestes Eishockey gespielt!“ Ingolstadt entdeckt die Freude am Kantersieg und fegt Frankfurt vom Eis: ERC beendet ein Gnadenlos-Wochenende mit 18 Toren in 2 Spielen.

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Kenny Agostino vom ERC Ingolstad - © Marco Leipold / City-Press
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Bonn. (PM MagentaSport) Ingolstadt gibt den Halloween-Schreck für jeden Gegner und wirft nach dem 10:3 am Freitag in Köln gleich nochmal die Tormaschine an: Leidtragender sind diesmal die Löwen Frankfurt, die 0:8 untergehen.

Ingolstadts Coach Mark French ist begeistert: „Wir haben unser bester Eishockey gespielt und waren sehr konstant. Unser Start war etwas lahm. Doch unsere Führungsspieler haben das geregelt.“ Frankfurt muss sich nach einem kurzen Formhoch wieder am Ende der Tabelle orientieren: 5 der letzten 6 Spiele gingen verloren.

Die Eisbären Berlin kommen weiterhin nicht in Form! Im Topduell gegen Bremerhaven gab es ein klares 1:4, die dritte Niederlage aus den letzten 5 Spielen. „Wir sind zweimal in Konter reingelaufen. So konnten wir nie wirklich ins Spiel finden und haben dann verdient verloren“, erklärte ein genervter Freddy Tiffels, der die Spiele gegen Bremerhaven als „ziemlich langweilig“ aufgrund deren defensiver Disziplin bezeichnete.

Auf der anderen Seite gab Julius Hudacek, erst kürzlich aus Dresden verpflichtet, sein Debüt. Von Alex Friesen gab es direkt Lob: “ Es war ein großes Spiel für Hudacek, sein erstes Spiel. Er hat einige wichtige Stops gemacht. Wir haben uns daran hochgezogen und genug Tore geschossen, um zu gewinnen.“

Ganz ähnlich wie den Eisbären ergeht es den Adlern aus Mannheim, die beim 2:4 gegen die Nürnberg Ice Tigers sogar ihre vierte Niederlage am Stück einstecken müssen. “ Heute war das Glück nicht auf unserer Seite“, beklagte Maximilian Heim, der den 2:4-Endstand aus Mannheimer Sicht erzielte. „Wir hatten viele Puck-Balls, die gegen uns gegangen sind, ein paar Entscheidungen, die gegen uns gegangen sind. Es ist Vieles nicht so gelaufen, wie erhofft.“

Nutznießer ist allen voran Straubing, die mit einem fulminanten 6:1 gegen Dresden die Tabellenführung festigen. „Bis auf ein paar Minuten haben wir alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, jubelte Stefan Loibl. „Wir wollten schnell und hart rauskommen. Das einzige, was wir uns ankreiden können, ist die Chancenverwertung.“ Dennoch erzielten die Straubinger in drei der letzten vier Spiele mindestens 5 Tore.

Eine Meisterleistung auf der gegenüberliegenden Seite des Eises, in der Defensive, lieferte der EHC Red Bull München und ließ die Kölner Haie, die nach dem 3:10-Debakel in Ingolstadt vieles wiedergutmachen wollten, einfach abprallen: “ Wir wollen das Spiel von hinten aufziehen. Wenn wir zuerst verteidigen müssen, verteidigen wir zuerst. Man gewinnt auch mit einem Tor Vorsprung. Das haben wir die letzten paar Spiele auch gelernt“, erklärte Markus Eisenschmid, Torschütze zum 0:2. Sein Goalie, Mathias Niederberger feierte den zweiten Shutout in Folge und freute sich: “ Das tut auf alle Fälle gut. Wenn man sowas zweimal hintereinander schafft, spricht das für eine Wahnsinns-Teamleistung. Ich denke, wir haben heute ein sehr, sehr solides Auswärtsspiel gespielt.“

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zum Sonntag des 17. Spieltags der PENNY DEL, mit dem Spitzenspiel zwischen den Eisbären Berlin und den Pinguins Bremerhaven, präsentiert von MagentaSport.

Zudem trafen die Adler Mannheim, nach ihrem 0:4-Debakel in München, auf die Nürnberg Ice Tigers und die Kölner Haie empfingen den EHC Red Bull München. Bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht es mit Eishockey bei MagentaSport am Montag mit der Eishockey Show. Zu Gast, in der Vorbereitung zum Deutschland Cup, ist Herren-Bundestrainer Harold Kreis. Ab Mittwoch geht das Turnier in Landshut los, wenn die DEB-Frauen ab 19.00 Uhr in den Deutschland Cup starten. Bereits zuvor, ab 15.45 Uhr trifft die Slowakei auf Ungarn.

Löwen Frankfurt – ERC Ingolstadt 0:8

Horrorwochenende für Ingolstadts Gegner: dem 10:3-Paukenschlag gegen Köln am Freitag lässt der ERC ein 8:0 bei den Löwen Frankfurt folgen. Der Klassenunterschied führt zum Debakel für die Löwen, die mit einem Negativlauf in die Länderspiel-Pause gehen: 5 der letzten 6 Spiele gingen verloren. Das 0:8 ist die zweithöchste Heimniederlage der Klubgeschichte. Das Team erntet Pfiffe.

Tom Rowe, Trainer Löwen Frankfurt: „Die ersten 10 Minuten waren okay. Nun sind wir mental ganz schön angeschlagen. Umso wichtiger ist nun die Pause. Wir müssen Selbstbewusstsein aufbauen und müssen als Einheit spielen. Die Leute hier zahlen viel Geld, um uns zu sehen. Sie haben das Recht hier zu buhen.“

Mark French, Trainer ERC Ingolstadt: „Das war eine harte Woche mit harten Auswärtsspielen. Wir haben unser bester Eishockey gespielt und waren sehr konstant. Unser Start war etwas lahm. Doch unsere Führungsspieler haben das geregelt. Nun freue ich mich auf meine Rolle als Assistenz-Coach der Nationalmannschaft. Das ist eine große Ehre für mich!“

Eisbären Berlin – Pinguins Bremerhaven 1:4

Nicholas B. Jensen von den Fischtown Pinguins Bremerhaven feiert das Tor zum 1:4 – © Marco Leipold / City-Press

Der Meister bleibt weiter inkonstant in der DEL. Auf zwei Niederlagen und zwei spektakuläre 4:3-Siege gegen Mannheim und in Schwenningen folgt jetzt der nächste, deutliche Rückschlag. Bereits im 2. Drittel führte Bremerhaven 3:0 und ließ danach nichts mehr anbrennen. Die Pinguins bleiben auf Platz 3 weiter am Spitzenduo Straubing und Mannheim dran, während die Eisbären als Achter im Tabellenmittelfeld feststecken.

Frederik Tiffels, Spieler Berlin: „Es war gar nicht so verkehrt und gleichzeitig war es kein tolles Spiel von uns. Ich glaube, dass Bremerhaven das sehr routiniert runtergespielt hat. Wir sind zweimal in Konter reingelaufen. So konnten wir nie wirklich ins Spiel finden und haben dann verdient verloren.“
…was Spiele gegen Bremerhaven so schwer macht: „Man muss erstmal durch fünf Leute durchkommen und dann ist da noch ein Torhüter im Tor. Und das ist eigentlich seit 3 Jahren der Fall. Gegen Bremerhaven ist es nie leicht zu spielen. Man muss 100 Prozent konzentriert sein. Ich finde eigentlich, dass das immer ein ziemlich langweiliges Spiel gegen Bremerhaven ist. Aber man muss dann einfach konzentriert sein. Das haben wir heute nicht geschafft. Wie schon erwähnt, haben wir zurecht verloren.“

Alex Friesen, Spieler Bremerhaven: „Wir sind mit zwei Penaltys ins Spiel gegangen. Aber danach haben wir ins Spiel gefunden und hatten einige gute Momente. Natürlich haben sie über weite Teile das Spiel gemacht. Es war ein großes Spiel für Hudacek, sein erstes Spiel. Er hat einige wichtige Stops gemacht. Wir haben uns daran hochgezogen und genug Tore geschossen, um zu gewinnen.“

Straubing Tigers – Dresdner Eislöwen 6:1

Straubing geht als Tabellenführer in die Länderspielpause. Gegen den Tabellenletzten wird es im 2. Drittel nach kurzem Schockmoment eine klare Angelegenheit. Aufsteiger Dresden verliert 13 der letzten 14 Partien, das Tabellenende ist die logische Folge.

Stefan Loibl, Straubing Tigers: „Bis auf ein paar Minuten haben wir alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollten schnell und hart rauskommen. Das einzige, was wir uns ankreiden können, ist die Chancenverwertung. Wir haben es dann aber forciert. Wir sind stolz auf die Mannschaft und sind Erster. Ich bin nicht heimgekommen, um es auslaufen zu lassen. Ich bin hierhergekommen, um etwas zu gewinnen. Wir sind sehr strukturiert.“

Niklas Sundblad, Trainer Dresdner Löwen: „Das war die Nummer 1 gegen den Letzten – und so hat auch ausgesehen. Wir haben unsere Scheibe gar nicht aus dem eigenen Drittel bekommen und haben zu viele Zweikämpfe verloren. Straubing ist stark und einfach schneller. Wir brauchen diese Pause, um Energie zu tanken. Wir haben viel zu tun und müssen an alles arbeiten, wenn wir nächstes Jahr in der DEL spielen wollen“

Kurz vor Ende gibt es das Duell der Generationen: Straubings Linus Brandl (20) legt sich mit Dresdens Routinier Travis Turnbull an.


Adler Mannheim – Nürnberg Ice Tigers 2:4

„The trend is not your friend“ gilt für die Adler Mannheim. Vierte Niederlage am Stück, zum vierten Mal mit mindestens 4 kassierten Toren. Bereits im 1. Drittel führten die Ice Tigers 2:0 und brachten diesen Vorsprung – trotz des zwischenzeitlichen Mannheimer Anschlusstreffers ins Ziel. Während die Adler ihre Tabellenführung an Straubing abgeben müssen, feiert Nürnberg den dritten Sieg aus den letzten vier Spielen und übernimmt Platz 11.

Maximilian Heim, Mannheimer Torschütze zum 2:4-Endstand: „Wir haben nochmal alles versucht. Heute war das Glück nicht auf unserer Seite. Wir hatten viele Puck-Balls, die gegen uns gegangen sind, ein paar Entscheidungen, die gegen uns gegangen sind. Es ist Vieles nicht so gelaufen, wie erhofft.“

Tyler Spezia, Nürnberger Doppelpacker: „Unsere Gruppe war schon seit einiger Zeit sehr eng zusammen. Wir haben gezeigt, dass wir mit den Topteams der Liga diese Saison mithalten können. Das ist ein großartiges Gefühl, das wir in die (Deutschland-Cup-)Pause mitnehmen wirden.“

Kölner Haie – EHC Red Bull München 0:2

Die Formkurven beider Teams setzen sich fort! Der EHC, der mit dem 4:0 gegen Mannheim nach Köln kam, lieferte vor allem defensiv eine herausragende Performance ab, veredelt von Patrick Hager und Markus Eisenschmid. Köln steht, in den beiden Spielen vor der Länderspielpause, bei 3:12 Toren, bleibt aber auf Platz 4. Der EHC übernimmt, nach 5 Siegen aus den letzten 6 Spielen, Rang 5.

Dominik Bokk, Spieler Köln: „München hat hier heute ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht. Sie haben es uns schwer gemacht, uns viele Chancen herauszuspielen. Wir haben schon die ein oder andere Chance gehabt, hätten auch ein Tor schießen können. Dann wären wir nochmal rangekommen. Aber wenn wir noch das 2:0 in den letzten anderthalb, zwei Minuten bekommen, wird’s schwer.“

Mathias Niederberger, Münchener Torhüter, über seine zwei Shutouts in Folge: „Das tut auf alle Fälle gut. Wenn man sowas zweimal hintereinander schafft, spricht das für eine Wahnsinns-Teamleistung. Ich denke, wir haben heute ein sehr, sehr solides Auswärtsspiel gespielt. Das war ein sehr starkes Spiel, vor allem jetzt kurz vor der (Deutschland-Cup-)Pause.“

Markus Eisenschmid, Münchener Torschütze zum 0:2: „Ich glaube, wir haben da weitergemacht, wo wir (gegen Mannheim) vorgestern aufgehört haben. Das geht mit Mathias los, ganz stark da hinten drin. Das Spiel geht hinten los. Wir wollen das Spiel von hinten aufziehen. Wenn wir zuerst verteidigen müssen, verteidigen wir zuerst. Man gewinnt auch mit einem Tor Vorsprung. Das haben wir die letzten paar Spiele auch gelernt. Das ist etwas, worauf wir jetzt aufbauen wollen. Es ist schön, dass wir so in die (Deutschland-Cup-)Pause gehen können und danach geht’s genauso weiter.“

Christian Winkler, Managing Director Sports EHC Red Bull München, in der Drittelpause über Mathias Niederberger: „Mathias ist auch ein bisschen schwer in die Saison gestartet. Aber nicht, weil es sportlich nicht gepasst hat, sondern weil er das ein oder andere Wehwehchen hatte. Dann war er länger krank. Aber wir wissen, was wir an ihm haben und er zeigt es jetzt auch wieder. Creme de la Creme der Liga, nach wie vor.“

Augsburger Panther – Schwenninger Wild Wings 5:1

Cody Kunyk von den Augsburger Panther – © Bruno Dietrich / City-Press

Die Panther brennen im 2. Drittel ein Feuerwerk ab und besiegen den Tabellennachbarn im Mittelfeld der Tabelle. Die Schwenninger beweisen auch in Augsburg ihre Inkonstanz in dieser Saison. Dazu trägt auch die unglückliche Leistung von Keeper Joacim Eriksson bei. Augsburg gelingt nach 2 Siegen in Folge ein beruhigender Sieg vor der Länderspielpause.

Maximilian Renner, Kapitän Augsburger Panther: „Im 1. Drittel haben wir nicht das gespielt, was wir uns vorgestellt haben. Ab dem 2. Drittel haben wir Panther-Eishockey gespielt, wie wir das schon ein paar Mal die Saison gezeigt haben. Dann sind wir richtig gut. Wir brauchten den Sieg für das gute Gefühl.“

Dominik Bittner, Schwenninger Wild Wings: „Was wir als Mannschaft lernen müssen: Wenn wir so einen Start in ein Spiel hinlegen und dann mal Gegenwind bekommen, brauchen wir eine Antwort und Sicherheit in unser Spiel. Wir müssen Respekt an Augsburg zollen, aber das Spiel war ausgeglichener als es das Ergebnis zeigt. Wir haben noch Raum für Verbesserungen. Wir haben viele Spiele, die wir knapp verlieren oder bei denen wir in Führung waren.“

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Montag, 03.11.2025
ab 19.30 Uhr: Die Eishockey Show (u.a. mit Bundestrainer Harold Kreis im Countdown zum Deutschland Cup 2025 vom 5. bis 9. November in Landshut)

Deutschland-Cup Frauen, 1. Spieltag
Mittwoch, 05.11.2025
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ab 19.00 Uhr: Deutschland – Frankreich

Deutschland-Cup Herren, 1. Spieltag
Donnerstag, 06.11.2025
ab 12.00 Uhr: Österreich – Slowakei
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