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Bozen. (PM HCB) Nichts wurde es aus einer vorzeitigen Qualifikation für das Halbfinale des HCB Südtirol Alperia in Spiel 4 gegen den EC iDM... win2day ICE Hockey League: Villach holt sich Spiel 4 – Bozen unterliegt in der Stadthalle mit 6:1 / Red Bulls nach 3:2-Kampfsieg in Linz mit erstem Matchpuck aufs Halbfinale

© VSV / Krammer

Bozen. (PM HCB) Nichts wurde es aus einer vorzeitigen Qualifikation für das Halbfinale des HCB Südtirol Alperia in Spiel 4 gegen den EC iDM Wärmepumpen VSV.

Die Kärntner bäumten sich gegen ein frühzeitiges Ausscheiden auf und schickten die Weißroten mit ihrer besten Viertelfinal-Vorstellung mit einer 6:1 Packung auf die Heimreise.

Das Match. Foxes ohne Valentine (gesperrt), Frank und Miglioranzi (verletzt), DiGiacinto (Turnover), dafür kamen Söderberg und Luisetti (Farmteam HC Gröden) neu in die Mannschaftsaufstellung.
Wie erwartet, übernahmen die Hausherren sofort das Kommando auf der Eisfläche, Bozen verhielt sich abwartend und lauerte auf Konterchancen. Nach einer Minichance von Mantenuto und Frigo, wurde Harvey erstmals von Katic geprüft. Nach zehn Minuten ging Villach in Führung: Hughes schnappte sich die Scheibe nach einem glücklichen Abpraller im Mittelfeld und bezwang den Bozner Goalie mit einem millimetergenauen Slapshot aus dem Bullykreis. Vierzehn Sekunden später stellte McClure mit einem sehenswerten Sololauf den Ausgleich wieder her. Beim ersten Powerplay der Begegnung zugunsten der Weißroten schickte McPherson bei einem schlechten Bozner Wechsel Hancock auf die Reise, der Harvey eiskalt austrickste. Kurz vor der ersten Pause sorgte eine Härteeinlage von Maxa gegen Teves für einige Aufregung, im anschließenden Powerplay hatte Bozen Pech, der Abschluss von McClure prallte von der Querlatte ab.

Ein aggressives Villach ließ den Foxes, die im mittleren Abschnitt nur zweimal gefährlich vor dem gegnerischen Kasten aufkreuzten, kaum eine Verschnaufpause. Thomas wurde bei einem Konter nur durch ein Foul gestoppt, beim anschließenden Powerplay nahmen die Talferstädter Lamoureaux zwar unter Beschuss, Treffer schaute dabei keiner heraus, bei einer weiteren Überzahl kurz vor der zweiten Pause traf Vandane mit einem Gewaltschuss nur Metall. Anders die Hausherren, die mehrmals zu guten Chancen kamen und auch zweimal erfolgreich waren. Nach neun Minuten brachten die Gäste die Scheibe bei einem Getümmel nicht aus der Gefahrenzone heraus, am Ende staubte Hughes ab, beim zweiten zog Rauchenwald direkt nach einem Bullygewinn ab und Tomazevic lenkte noch entscheidend ab. Fast hätte ein 2:1 Konter der Hausherren durch Tomazevic und Katic zu Treffer Nummer fünf geführt, Harvey verhinderte diesen mit einem Big Save.

Villach ließ im Schlussabschnitt nichts mehr anbrennen und beschränkte sich auf Defensivaufgaben. Dadurch kamen die Foxes zu mehreren guten Chancen, doch der weißrote Motor lief heute nicht wie gewohnt. Gazley allein im Slot, Teves durch einen Sololauf, Gazley allein im Breakaway, Miceli und Halmo aus nächster Distanz, die Abschlüsse waren entweder zu ungenau oder Beute eines wiedererstarkten Lamoureaux. In den Schlussminuten langte dann Tomazevic noch zweimal zu: zuerst traf er ins verwaiste Bozner Tor, Coach Hanlon nahm seinen Torhüter bereits vier Minuten vor dem Schusspfiff vom Eis, dann düpierte er Pietroniro und netzte aus spitzem Winkel zum 6:1 Endstand ein.

Frank & Co. haben nun am Montag, 11. März, in Spiel 5 in der Bozner Sparkasse Arena die nächste Chance, den Sack zumachen (19:45 Uhr). Tickets für dieses Match gib es online und im Vorverkauf am Sonntag von 11:00 bis 13:00 im Büro, am Montag an den Stadionkassen von 13:00 bis 14.30 und ab 17:45 Uhr. Die Online Tickets sind ab morgen, 09:00 Uhr, verfügbar.

EC iDM Wärmepumpen VSV – HCB Südtirol Alperia 6:1 (2:1 – 2:0 – 2:0)
Die Tore:
09:29 John Hughes (1:0) – 09:43 Brad McClure (1:1) – 15:19 SH1 Kevin Hancock (2:1) – 28:44 John Hughes (3:1) – 33:51 Blaz Tomazevic (4:1) – 55:54 EN Blaz Tomazevic (5:1) – 56:32 Blaz Tomezevic (6:1)
Schiedsrichter: Fichtner/Smetana – Gatol/Riecken
PIM: 10:4
Torschüsse: 29:31
Zuschauer: 3465

Red Bulls nach 3:2-Kampfsieg in Linz mit erstem Matchpuck aufs Halbfinale

Lucas Thaler fixierte nach acht Sekunden das schnellste Playoff-Tor der Liga

© BWL / Draxler


Linz. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg setzte sich im Viertelfinale der win2day ICE Hockey League auswärts gegen die Steinbach Black Wings Linz mit 3:2 durch und übernimmt damit eine 3:1-Führung in der Best-of-Seven-Serie.

Der Sieg vor ausverkauftem Haus in Linz gegen ebenbürtige Oberösterreicher musste aber hart erarbeitet werden. Die Red Bulls legten dreimal vor, zweimal glichen die Hausherren aus. Bereits in der 27. Minute gelang Drake Rymsha der spätere Siegestreffer, davor trafen Lucas Thaler und Chay Genoway für die Red Bulls, die nun am Montag die erste Chance auf den Einzug ins Halbfinale haben.

Spielverlauf
Gerade acht Sekunden waren gespielt, als Lucas Thaler die Red Bulls mit dem schnellsten Tor der Clubgeschichte sowie dem schnellsten Playoff-Tor der Liga in Führung schoss (der bisherige Rekordhalter Raphael Herburger traf 2019 in Linz nach 11 Sekunden). Nach einem Fehler von Goalie Rasmus Tirronen hinter dem Linzer Tor passte Benjamin Nissner die Scheibe in den Slot, wo Lucas Thaler ins leere Tor einschoss. Linz antwortete prompt, keine zwei Minuten später traf Emilio Romig nach 2-auf-1-Konter zum Ausgleich (2.). Dann schlug Salzburg wieder zu (7.), Chay Genoway zog im ersten Powerplay aus der Distanz ab und stellte aufs 2:1. Es ging ausgeglichen weiter, das Momentum wechselte fast im Sekundentakt. Salzburgs Torhüter Atte Tolvanen war auch bei einigen abgefälschten Schüssen sowie beim ersten hoch gefährlichen Linzer Powerplay auf dem Posten. Nach ersten intensiven 20 Minuten nahmen die Red Bulls die 2:1-Führung mit in die Kabine.

Wiederum nur acht Sekunden dauerte es nach der Pause, bis Graham Knott im 2 auf 1 den neuerlichen Ausgleich für Linz erzielte (21.). Danach wurde es hitziger, die Aktionen auf dem Eis mit mehr Härte versehen. Aber die Red Bulls legten wieder vor, Drake Rymsha zog im Powerplay aus kurzer Distanz per One-timer sehenswert ins kurze Kreuzeck (27.). Der offene Schlagabtausch ging weiter. Drake Rymsha mit der Chance aus dem Slot (31.), kurz darauf Linz‘ Raphael Wolf nach 2-auf-1-Konter (32.). Danach machte Linz mehr fürs Spiel, wurde einige Minuten lang zur Bedrohung vor dem Tor, wo Atte Tolvanen alle Hände voll zu tun hatte. Erst in der Schlussphase spielte Salzburg wieder nach vorn und hatte mit Nicolai Meyer im halbhohen Slot noch eine gute Möglichkeit (39.). Die Red Bulls hatten auch nach 40 Minuten einen 1-Tor-Vorsprung.

Im Schlussdrittel drückten die Hausherren sofort aufs Tor, aber die Red Bulls hielten dagegen. Peter Hochkofler hatte aus vollem Lauf die nächste Chance im Slot (44.), wurde aber noch bedrängt. Doch wieder forcierten die Linzer das Offensivspiel und zwangen die Salzburger nun über weite Strecken in die Abwehr. Atte Tolvanen war auch bei einigen richtig guten Möglichkeiten der Hausherren zur Stelle und hielt den Vorsprung der Red Bulls fest. Nach der Top-Chance von Emilio Romig (56.), der direkt vorm Tor aus der Drehung schoss, folgte noch eine an die Nerven gehende Endphase mit einem Unterzahlspiel sowie einer Minute 5 vs. 6 Feldspieler. Die Red Bulls standen aber dicht vorm Tor, ließen mit schonungslosem Einsatz nichts mehr rein und feierten schließlich einen knappen, aber hart erkämpften 3:2-Auswärtserfolg.

Statement Drake Rymsha „Es war von allen Spielern ein großartiges Spiel. Es ist nicht leicht, in diesem Haus zu spielen. Jeder einzelne Verteidiger und Stürmer hat einen Schritt mehr gemacht. Es war ein schmutziger Auswärtssieg, aber sowas brauchst du in den Playoffs.“

win2day ICE Hockey League | Playoffs | 4. Viertelfinalspiel
Steinbach Black Wings Linz – EC Red Bull Salzburg 2:3 (1:2, 1:1, 0:0)

Tore:
0:1 | 00:08 | Lucas Thaler
1:1 | 01:57 | Emilio Romig
1:2 | 06:49 | Chay Genoway | PP
2:2 | 20:08 | Graham Knott
2:3 | 26:34 | Drake Rymsha | PP

Zuschauer: 4.863

win2day ICE Hockey League | Playoff-Viertelfinale | 3:1

1 | So, 03.03.24 | EC Red Bull Salzburg – Steinbach Black Wings Linz 4:0 (0:0, 2:0, 2:0)
2 | Di, 05.03.24 | Steinbach Black Wings Linz – EC Red Bull Salzburg 3:2 (1:0, 1:2, 1:0)
3 | Do, 07.03.24 | EC Red Bull Salzburg – Steinbach Black Wings Linz 5:1 (2:0, 1:1, 2:0)
4 | Sa, 09.03.24 | Steinbach Black Wings Linz – EC Red Bull Salzburg 2:3 (1:2, 1:1, 0:0)
5 | Mo, 11.03.24 | EC Red Bull Salzburg – Steinbach Black Wings Linz | 19:15 Uhr
6* | Mi, 13.03.24 | Steinbach Black Wings Linz – EC Red Bull Salzburg | 19:15 Uhr
7* | Fr, 15.03.24 | EC Red Bull Salzburg – Steinbach Black Wings Linz | 19:15 Uhr

* Falls nötig




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