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Red Bulls erobern mit Sieg gegen Pustertal den zweiten Tabellenplatz Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg gewann das Auswärtsspiel der win2day... win2day ICE Hockey League: Salzburg klettert auf Rang zwei – Bozen sichert sich die Playoffs

© HCB / Vanna Antonello

Red Bulls erobern mit Sieg gegen Pustertal den zweiten Tabellenplatz

Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg gewann das Auswärtsspiel der win2day ICE Hockey League gegen die HC Pustertal Wölfe mit 2:1, hätte aber deutlich höher gewinnen können.

Nach 40 dominanten Salzburger Minuten wurden die Hausherren erst im Schlussdrittel richtig gefährlich und glichen in der 43. Minute aus. Die Red Bulls holten die Führung kurz darauf zurück und sicherten sich schließlich drei verdiente Punkte, womit sie auch an Innsbruck vorbei auf den zweiten Tabellenplatz kletterten.

Zum zweiten Auswärtsspiel der Saison gegen Pustertal traten die Red Bulls beim Comeback von Verteidiger Martin Stajnoch mit einer etwas verjüngten Mannschaft an. Zu den bekannten Rekonvaleszenten Troy Bourke, Dominique Heinrich, Peter Hochkofler, Nicolai Meyer und Aljaž Predan kamen noch Thomas Raffl und Andrew MacWilliam – beide out nach einer Trainingsverletzung – hinzu. Dafür war Luca Auer wieder mit von der Partei wie auch der 20-jährige Deutsche Thomas Heigl, der damit nach dem CHL-Einstand mit den Red Bulls am 12.10.22 in Fribourg nun auch in der ICE Hockey League debütierte und gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Nikolaus auf dem Eis stand.

Die Italiener bauten anfangs viel Druck auf, konnten Salzburgs Abwehr mit Atte Tolvanen im Tor aber nicht ernsthaft gefährden. Es entwickelte sich bald ein ausgeglichenes Spiel mit viel Tempo, aber lange Zeit ohne echte Tor-Chancen. Nach einem tadellosen Unterzahlspiel (12.) spielten die Red Bulls dann aktiver nach vorn und prüften nun vermehrt den Pustertaler Schlussmann Jacob Smith, der mit seinen Vorderleuten zeitweise in echte Bedrängnis kam. Zur ersten Pause blieb es beim 0.0, aber die diszipliniert agieren Salzburger hatten bereits optische Vorteile.

Nach der Pause erhöhten die Red Bulls den Druck und ließen die Hausherren kaum noch aus der Defensivzone raus. Benjamin Nissner brachte die Salzburger verdient in Führung, wenn auch unter Mithilfe des Pustertaler Torhüters, der den beabsichtigten Schuss auf Höhe der Toroutlinie von der Schulter ins Netz abprallen ließ (25.). Salzburg machte weiter das Spiel, die guten Aktionen der Hausherren in Richtung Gäste-Tor waren überschaubar und zumeist sichere Beute der Verteidigung der Red Bulls, die nach 40 Minuten auch mehr als nur ein Tor hätten schießen können. Kurz vor der Pause brannte allerdings in Unterzahl kurz die Luft vor Salzburgs Tor, Atte Tolvanen war bei zwei brandgefährlichen Schüssen aber hellwach und verhinderte einen möglichen Ausgleich.

Doch dann gelang Pustertal plötzlich der Ausgleich (43.), die Scheibe wurde dabei von Raphael Andergassen unhaltbar ins Kreuzeck abgefälscht. Gleich darauf hatte Ali Wukovits die neuerliche Führung am linken Pfosten auf dem Schläger (44.). Die holte schließlich Lucas Thaler im Powerplay bei einem Gestocher zurück (47.), der Stürmer traf im Fallen auf einen Rebound von Paul Huber. Die Partie wurde dann richtig packend, beiden Seiten kamen in teils hektischen Situationen zu weiteren Chancen. Am Ende aber hielt die beste Verteidigung der Liga auch in einer finalen 4:6-Unterzahlsituation und die Red Bulls feierten mit einem neuerlich starken Atte Tolvanen einen verdienten 2:1-Sieg in Bruneck, womit sie an den heute sieglosen Innsbruckern in der Tabelle vorbei auf den zweiten Platz kletterten.

Salzburgs Head Coach Matt McIlvane „Das war ein gutes Spiel von uns. Wir hatten bis auf die ersten Minuten ein starkes Anfangsdrittel, haben das zweite Drittel dominiert und im Schlussdrittel genau das gemacht, was es braucht, zu gewinnen. Dabei haben heute auch die jungen Spieler einen richtig guten Job gemacht.“

win2day ICE Hockey League
HC Pustertal Wölfe – EC Red Bull Salzburg 1:2 (0:0, 0:1, 1:1)

Tore:
0:1 | 24:30 | Benjamin Nissner
1:1 | 42:48 | Raphael Andergassen
1:2 | 46:34 | Lucas Thaler | PP

Zuschauer: 1.489


Unnötige Niederlage für Innsbruck

Innsbruck. (PM Haie) Der HC TIWAG Innsbruck ist gegen den KAC zwar zwei Drittel lang das dominierende Team. Am Ende gehen nach dem 2:3 aber drei Punkte an die Gäste.

Die Haie legen ein ganz starkes erstes Drittel hin, drücken von der ersten Minute an auf die Führung, und lassen den KAC kaum Luft holen. Die Tiroler erarbeiten sich Chancen quasi im Minutentakt, Goalie Sebastian Dahm hält sein Team im Spiel. Im ersten Powerplay des Abends klopfen die Haie wieder mehrmals an, haben aber zum Beispiel bei einem Stangeschuss von Brady Shaw Pech. In der 18. Minute dann aber die längst fällige Führung für die Hausherren. Nico Feldner nimmt sich ein Herz, und versenkt die Scheibe oben im Winkel zum 1:0 für den HCI. Der KAC kommt erst danach in Überzahl zu einer großen Chance. Renè Swette rettet aber mit der Schlusssirene mit einem Big-Save die Haie-Führung nach zwanzig Minuten. Die ist mehr als verdient – das Schussverhältnis lautet 15:3!

Der KAC nimmt das Powerplay mit ins zweite Drittel, und kommt dort auch rasch durch Bukarts zum Ausgleich. Trotz der klaren Überlegenheit der Haie im ersten Drittel steht es plötzlich nur 1:1. Dem KAC tut dieser Ausgleich gut, die Klagenfurter sind jetzt im Spiel angekommen. Die Haie haben dann ein zweites Mal Pech, als Bourque nur die Stange trifft, wenig später aber Glück, als ein verirrter Krogsgaard Schuss über den Schlittschuh eines Klagenfurters den Weg ins Tor findet. 2:1 für die Haie, als offizieller Torschütze wird Ulmer geführt. Die Partie ist jetzt viel offener als im ersten Abschnitt, auch der KAC wird gefährlicher, hat selbst bei einem Lattenkracher in Überzahl Pech, kommt in Minute 33 dann aber durch Paul Postma wieder zum Ausgleich. Die Tiroler verlieren im zweiten Drittel etwas den Faden, tun sich nach vorne schwerer, haben kurz vor der Sieren aber noch einmal Pech. Daniel Leavens sorgt für den dritten Haie-Aluminiumtreffer des Abends. 2:2 nach vierzig Minuten, auch das Schussverhältnis ist mit 23:21 deutlich ausgeglichener.

Im Schlussdrittel sind die Haie wieder von Beginn an das dominierende Team, haben mehrere Chancen auf die neuerliche Führung, fangen sich nach einem Defensivfehler durch Bukarts aber das 2:3. Die Tiroler brauchen etwas, um sich von dem Treffer zu erholen, laufen dann unermüdlich an, um wieder auszugleichen, im Abschluss fehlt heute allerdings etwas das Glück. Die letzte Chance aufs 3:3 hat Mackin wenige Sekunden vor dem Ende, er verzieht aber.

Der HC TIWAG Innsbruck bezieht gegen den KAC eine nicht unbedingt notwendige 2:3-Heimniederlage. Es ist das dritte sieglose Spiel in Folge. Bereits am Dienstag haben die Haie zu Hause gegen die Black Wings aus Linz die Möglichkeit, das Blatt wieder zu wenden.

HC TIWAG Innsbruck-Die Haie – EC-KAC 2:3 (1:0,1:2,0:1)
Torfolge:
1:0 Feldner (18.), 1:1 Bukarts (PP1/21.), 2:1 Ulmer (28.), 2:2 Postma (33.), 2:3 Bukarts (46.);


Bozen bereits mathematisch in den Playoffs – 3:1 Revanche gegen Fehervar

Bozen. (PM HCB) Elfter Sieg aus den letzten zwölf Spielen für den HCB Südtirol, der heute in der Sparkasse Arena Hydro Fehervar AV19 teilweise in Grund und Boden spielte und sich dadurch vorzeitig die mathematische Teilnahme an den Playoffs sicherte.

Vor allem im zweiten Abschnitt verzauberten die Foxes die über 3500 Zuschauer mit Eishockey der Sonderklasse, schnellen Kombinationen, nur die Torausbeute hätte höher sein dürfen und müssen. Hults, Miceli und Gazley sorgten für einen beruhigenden 3:0 Vorsprung nach vierzig Minuten, der im letzten Drittel ohne große Mühe verwaltet wurde.

Das Match. Coach Glen Hanlon ließ sein Team mit derselben Aufstellung wie in der Begegnung von Bruneck auflaufen, also ohne Dalhuisen und Glück (verletzt), sowie Kasslatter (Turnover) und Halmo (5/5 Spieltag Sperre), abermals dabei Pascal Brunner. Einzige Änderung gab es an der Torhüterposition mit Andreas Bernard als Starting Goalie.

Bozen übernahm sofort das Kommando auf dem Spielfeld und hätte bereits in der ersten Minute in Führung gehen können: Konter von Hults, Zuspiel auf Thomas allein vor Roy, Scheibe über das Gehäuse. Gleich im Anschluss holte sich Miceli eine vermeidbare doppelte Strafe ab, das Penalty Killing seiner Mitspieler war schlichtweg hervorragend. Frattin aus zentraler Position und Miceli bei einem Fehlpass der Gäste scheiterten noch an Roy, dann klingelte es im ungarischen Kasten: Thomas umkurvte das gegnerische Gehäuse und bediente mit einem präzisen Rückpass Hults im Slot, Übernahme aus spitzem Winkel und Scheibe im Tor. Nach zwei Chancen für Thomas und McClure wurde es vor dem Bozner Gehäuse erstmals brenzlig: Magosi spielte mit einem Querpass den allein gelassenen Erdely im Slot an, Volleyübernahme und Big Save von Goalie Bernard (MVP des Matches).

Der mittlere Abschnitt der Weißroten verdiente sich das Prädikat Extraklasse, wobei die Hausherren den Gegner mit allen vier Linien teilweise schwindelig spielten. Nach zwei Minuten erhöhten die Foxes auf 2:0: Konter von Gazley, der mit einer Finte seinen Gegenspieler austrickste, das Zuspiel auf Miceli verzögerte und diesem dann die Scheibe millimetergenau zuspielte, Calabria Sniper brauchte nur mehr den Schläger hinhalten. Auch bei einem weiteren Powerplay der Gäste ließen Frank & Co. dem Gegner keine Chance zu, dann drückten die Foxes aufs Gaspedal und schnürten Fehervar minutenlang im eigenen Drittel ein: Felicetti lenkte einen Schuss von Amorosa neben das Gehäuse, einen Onetimer von McClure nach Gazley Rückpass schnappte sich der ungarische Torhüter und Thomas vergab allein vor Roy. Dann gab auch Goalie Bernard seinen Beitrag, indem er den allein auf ihn zustürmenden Stipsicz blockte, im Gegenzug erzielte Gazley auf Rebound nach Schuss von McClure den mehr als verdienten dritten Bozner Treffer. Im Anschluss überließ der entnervte Roy seinem Backup Horvath den Torhüterposten.

Das Schlussdrittel verlief aufgrund des klaren Vorsprunges der Weißroten ohne größere Höhepunkte, wenn man einmal vom Ehrentreffer der Gäste durch Vertes absieht, der Goalie Bernard sein zweites Shutout in Folge vermasselte. Obwohl die Hausherren zwei Gänge zurückschalteten, erspielten sie sich durch einen Wraparound von McClure, einer Direktübernahme von Hults und einem Blueliner von Miglioranzi weitere gute Tormöglichkeiten. In der letzten Minute verhinderte der Bozner Schlussmann durch zwei Großtaten in Folge gegen Hari den Anschlusstreffer der Gäste.
Für Frank & Co. gibt es nun bis Freitag, 27. Jänner, einige Tage Verschnaufpause, dann geht es zum direkten Verfolger Innsbruck zum Big Match in die TIWAG Arena (19:15 Uhr).

HCB Südtirol Alperia – Hydro Fehervar AV19 3:1 (1:0 – 2:0 – 0:1)
Die Tore: 08:27 Mitch Hults (1:0) – 21:23 Angelo Miceli (2:0) – 35:48 Dustin Gazley (3:0) – 56:01 Natan Vertes (3:1)
Schiedsrichter: Nikolic M./Rezek – Pardatscher/Sparer
PIM: 8:2
Torschüsse: 26:21
Zuschauer: 3525


Effizientes Powerplay rettet Black Wings in Vorarlberg


Die Steinbach Black Wings erwischten in Vorarlberg einen schlechten Start ins Spiel und gerieten schnell mit 0:2 in Rückstand. Dank drei Treffern im Powerplay und einem Doppelpack von Shawn St-Amant drehten die Oberösterreicher das Spiel gegen die Pioneers aber zum 4:3 Auswärtssieg.

Pioneers Vorarlberg – Steinbach Black Wings Linz 3:4 (2:0, 0:3, 1:1)

1:0 Richard Jarusek (6. Min), 2:0 Luka Maver (9. Min) 3:3 Jack Jacome (49. Min / PP1) bzw. 2:1 Logan Roe (25. Min / PP2), 2:2 Marco Brucker (26. Min / PP1), 2:3 Shawn St-Amant (34. Min / PP1), 3:4 Shawn St-Amant (57. Min)

Mit den kurzfristigen Ausfällen der beiden erkrankten Matt Murphy und Brodi Stuart gingen die Steinbach Black Wings in das vierte Saisonduell mit den Pioneers. Den Steinbach Black Wings wurde in der gut gekühlten Vorarlberg Halle gleich vom Startbully weg ordentlich eingeheizt. Nach 27 Sekunden musste Graham Knott auf die Strafbank und warf den Plan der Linzer, nach den vielen Strafen in Villach disziplinierter zu agieren, schnell über den Haufen. Die Pioneers machten Druck und feuerten in Person von Patrick Spannring und Alexander Pallestrang gefährlich auf das Tor der Stahlstädter. Rasmus Tirronen hielt die Oberösterreicher schadlos, hatte aber auch anschließend weiter die Hände voll zu tun. Den Gästen waren die berühmten Busbeine deutlich anzumerken, was sich in der 6. Minute bestraft machen sollte. Die Linzer waren in einem druckvollen Wechsel der Hausherren stets einen Schritt hinterher und verabsäumten es dadurch, Richard Jarusek im hohen Slot zuzustellen. Der Stürmer nahm nach schönem Zuspiel einen Direktschuss und bezwang Tirronen damit durch die Beine zum 1:0. Von den Steinbach Black Wings war nichts zusehen und drei Minuten nach dem Rückstand, mussten die Gäste ein zweites Mal hinter sich blicken. Im Powerplay packte Luka Maver den nächsten Onetimer aus und hämmerte diesen an den verdutzten Linzern vorbei in die Maschen zum verdienten Zwei-Tore-Vorsprung (9. Minute).

Es dauerte bis zur 13. Spielminute, ehe die zweite Angriffsformation der Gäste ein erstes Mal in der gegnerischen Zone vorstellig wurde. Emilio Romig und Shawn St-Amant probierten es aus rechter Position zwar mit einem Abschluss, trafen damit aber nicht das Tor. Vier Minuten vor der ersten Pause gab Graham Knott in einem Solo den allerersten Schuss aufs Gehäuse von David Madlener ab, welcher damit aber keine Probleme hatte. Mit dem Gang zurück in die Kabine gab es für die Steinbach Black Wings somit einiges aufzuarbeiten.

Black Wings drehen Spiel dank effizientem Powerplay

Die Worte von Head Coach Philipp Lukas schienen Früchte zu tragen, denn die Linzer nahmen im Mittelabschnitt den Kampf endlich an. Durch die Mithilfe der Hausherren, die sich kurz nach Wiederbeginn mit zwei Fouls schwächten, fanden die Stahlstädter endlich in dieses Spiel. Bei zwei Mann mehr auf dem Eis verzögerte Logan Roe einen verdeckten Schuss geduldig. Von den rechten Hashmarks fand er damit den Weg bis in die Maschen und verkürzte in der 25. Minute auf 1:2 aus Linzer Sicht. Eineinhalb Minuten später musste Kevin Macierzynski ein weiteres Mal in die Kühlbox und verhalf den Oberösterreichern dadurch zum Ausgleichstreffer. Emilio Romig schickte die Scheibe vom linken Bullykreis mit einem Schlenzer auf das Tor, wo Marco Brucker den Schläger hineinhielt und unhaltbar abfälschte (26. Minute).

Das Feuer, das beide Mannschaften vor einer Woche in Linz zeigten, loderte durch den Ausgleich der Gäste wieder auf. Die Zweikämpfe wurden härter, was die Hausherren kurz nach der Halbzeit des Spiels erneut auf die Strafbank gehen ließ. Ein drittes Mal schlugen die Steinbach Black Wings daraus im Mittelabschnitt Kapital und gingen so erstmals an diesem Abend in Führung. Michael Haga bediente im hohen Slot Shawn St-Amant mit einem perfekten Pass. Letzterer zog mit einem wuchtigen Onetimer ab und netzte zum 3:2 für die Steinbach Black Wings ein (34. Minute). Dank der höchst effizienten Special Teams drehten die Mannen von Head Coach Philipp Lukas damit vor dem Schlussabschnitt das Spiel und verteidigten den Vorsprung erfolgreich durch eine weitere Unterzahl.

Doppelpack von St-Amant rettet Auswärtssieg

Anstatt sich durch den Rückenwind in ihren Rhythmus zu spielen, glitten die Oberösterreicher in den letzten 20 Minuten aber wieder aus der Spur. In der 47. Minute hatten die Gäste dabei noch Glück: Richard Jarusek tänzelte in der Mitte an der Verteidigung der Stahlstädter vorbei und tauchte alleine vor Tirronen auf. Der Linzer Schlussmann blieb aber ruhig und rettete gegen den Backhand-Versuch. Doch die Pioneers zeigten sich anschließend deutlich Willensstärker und glichen das Spiel mit ihrer nächsten Möglichkeit wieder aus. Nachdem die Steinbach Black Wings mit einer neuerlichen Strafzeit zu ungestüm agierten, versenkte Jack Jacome einen präzisen Schuss von der linken Seite ins Kreuzeck zum 3:3 (49. Minute). Das Match begann zur heißen Phase damit von Neuem und schlug wieder in die Richtung der Pioneers aus. Von den Gästen kam bis in die Schlussphase wenig, nur einer zeigte plötzlich seine Energie.

Shawn St-Amant tankte sich drei Minuten vor dem Ende ohne Vorwarnung vor das gegnerische Tor und bekam genau im richtigen Moment das Zuspiel von Michael Haga. Mit einem gezielten Schuss schickte er die Scheibe aus dem Slot zum 4:3 und zur neuerlichen Führung für die Steinbach Black Wings vorbei an Madlener (57. Minute). Mit dem Doppelpack von St-Amant im Rücken retteten sich die Linzer über die Zeit und zum knappen Auswärtssieg in Vorarlberg.

Mit drei wichtigen Punkte im Gepäck steigen die Stahlstädter jedoch bereits am kommenden Dienstag wieder in den Bus. Beim schweren Auswärtsmatch in Innsbruck sind Brian Lebler und Co. gefordert, im engen Kampf um die Playoff-Qualifikation wieder deutlich konzentrierter ans Werk zu gehen.

Das nächste Heimspiel der Steinbach Black Wings steigt am Sonntag, den 29. Jänner gegen den HC Pustertal. Tickets dafür sind online unter tickets.blackwings.at und im Vorverkauf erhältlich.


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