Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg musste sich im Auswärtsspiel der win2day ICE Hockey League gegen die Pioneers Vorarlberg mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben.
Nach einem dominanten Salzburger Startdrittel mit zwei Toren von Troy Bourke wurden die Pioneers gegen strafenanfällige Red Bulls immer besser. Noch im ersten Abschnitt gelang den Feldkirchern aus einem Konter der Anschlusstreffer, in der 58. Minute dann der Ausgleich. In der Verlängerung traf das Tabellenschlusslicht direkt nach Ende eines erneuten Powerplays und sicherte sich damit den zweiten Punkt bzw. den Sieg gegen die Red Bulls.
Spielverlauf
Mit einem Stangenschuss von Cole Gallant (2.) eröffneten die Hausherren die Partie in Feldkirch. Danach übernahmen die Red Bulls die Initiative und gingen bald in Führung. Troy Bourkes Schuss ging vom Schlittschuh eines Feldkircher Verteidigers unhaltbar ins Tor (5.). Derselbe Stürmer traf danach aus dem Slot per Direktabnahme zur 2:0-Führung und fixierte damit sein zweites Saison-Doppelpack (11.). Dann nach langem eine Top-Chance der Pioneers, Cole Gallant scheiterte nach Alleingang an Salzburgs Torhüter Atte Tolvanen (12.). Kurz nach Ende eines Salzburger Powerplays gelang den Pioneers aber der Anschlusstreffer, der frühere Salzburger Akademiestürmer Oskar Maier schloss einen 2 auf 1-Konter mit einem Haken gekonnt ab (14.). Das brachte die Offensive der Hauherren wieder mehr auf den Plan, Salzburgs Goalie Atte Tolvanen rettete gegen die Top-Chance von Ramon Schnetzer im Nachschuss (18.). Salzburgs 2:1-Führung nach 20 Minuten ging aber voll in Ordnung.
Im zweiten Abschnitt übernahmen anfangs wieder die Red Bulls, aber neuerlich kam Feldkirch – mit Collin Adams – zu einem Solo (23.), die Scheibe ging an die Latte. Die Pioneers kamen nun immer besser ins Spiel und dem Salzburger Tor bedrohlich nahe. Es ging auf und ab, beide Teams mit Möglichkeiten, aber die Pioneers agierten jetzt druckvoller. Erst in der 15. Minute hatte Benjamin Nissner wieder eine gute Chance, Feldkirchs Goalie Alex Caffi war bei dem Schuss aus spitzem Winkel aufmerksam. Nach je einem Powerplay auf beiden Seiten ging es in die zweite Pause, die Hausherren spielten zu diesem Zeitpunkt mit den Red Bulls auf Augenhöhe.
Ausgeglichen ging es im Schlussdrittel weiter. Beide Teams spielten auf den nächsten Treffer, ließen aber hinten zunächst wenig zu. Bei einem Feldkircher Powerplay (ab 50.) entschärfte Atte Tolvanen etliche gute Schüsse. Danach erzeugten die Red Bulls wieder mehr Druck im Offensivdrittel. Aber beim nächsten Powerplay schlugen die Pioneers mit sechs Feldspielern zu, drei Sekunden vor Ablauf traf Nathan Burke nach einem Gestocher vor dem Tor und erzwang die Verlängerung (58.). In die gingen die Red Bulls erneut in Unterzahl und genau mit Ablauf derselben versenkten die Pioneers die Scheibe im Tor. Die Red Bulls unterlagen damit in Feldkirch mit 2:3 nach Verlängerung, nehmen aber wenigstens einen Punkt aus dieser Begegnung mit.
Statement Adrian Gesson „Von uns war es heute keine gute Partie. Wir sind nicht mehr in unseren Forecheck reingekommen und haben die Scheibe vorn verloren. Vorarlberg hat das dann gut gemacht, ist gut ins Drittel reingekommen, hat rotiert und wir waren nicht auf den Männern drauf. So verliert man dann ein Eishockeyspiel.“
win2day ICE Hockey League
Pioneers Vorarlberg – EC Red Bull Salzburg 3:2 (1:2, 0:0, 1:0) OT
Tore:
0:1 | 04:21 | Troy Bourke
0:2 | 10:02 | Troy Bourke
1:2 | 13:08 | Oskar Maier
2:2 | 57:52 | Nathan Burke | PP
3:2 | 61:03 | Collin Adams
Zuschauer: 1.573
Vey und Wraneschitz führen Caps in Székesfehérvár zum Sieg
Székesfehérvár. (PM Capitals) Die Vienna Capitals gewinnen auch im zweiten Spiel unter Interims-Head-Coach Fabian Scholz.
Bei Hydro Fehérvár AV19 feiern die Wiener einen 6:3-Auswärtserfolg. Jérémy Grégoire fälscht einen Schuss von Simon Bourque zur Führung ab (17.), doch direkt nach der ersten Pause erzielt Ex-Caps-Stürmer Darren Archibald den Ausgleichstreffer (21.). Die Wiener gehen durch Carter Souch erneut in Führung (32.), in Unterzahl legt Leon Wallner nach (43./SH1). Mit Trevor Cheek verkürzt ein weiterer ehemaliger Caps-Angreifer (45.), ehe Linden Vey die Zwei-Tore-Führung wiederherstellt (54.). Mit dem Extra-Angreifer werden die Hausherren noch einmal gefährlich, Cheek verkürzt erneut (58.). Caps-Kapitän Vey macht mit zwei Treffern innerhalb von zehn Sekunden den Deckel drauf und seinen ersten Hattrick perfekt (59./EN, 59.). Bereits am Freitag sind die Vienna Capitals bei den Steinbach Black Wings Linz zu Gast (19.15 Uhr).
Caps-Interims-Head-Coach Fabian Scholz konnte bis auf den langzeitverletzten Senna Peeters personell aus dem Vollen schöpfen. Leon Wallner rückte nach einem Spiel Pause wieder ins Line-Up. Maximilian Theirich und Lukas Zach-Kiesling wurden nicht für den Matchkader nominiert. Im Tor begann Sebastian Wraneschitz, der einer der Väter des Erfolgs werden sollte. Denn nach verhaltenem Beginn von beiden Seiten spielte Drake Rymsha in der siebten Minute vor dem Tor der Wiener einen Querpass auf Balazs Varga. Wraneschitz parierte den darauffolgenden Schuss des Ungarn. Auf der anderen Seite hatten die Wiener im Anschluss einige Abschlüsse, unter anderem durch Christof Kromp oder Randy Gazzola. In weiterer Folge nahmen die Caps das Heft des Handelns in die Hand. Mitch Hults traf in der 17. Minute gleich zweimal Aluminium, im Zuge derselben Szene kam die Scheibe auf die linke Seite zu Simon Bourque, der abzog. Jérémy Grégoire hielt den Schläger richtig hin und fälschte zum Führungstreffer ab (17.). Für den Kanadier war es der zweite Treffer im zweiten Saisonspiel. In Minute 19 konnte sich Wraneschitz gegen Ex-Caps-Stürmer Trevor Cheek auszeichnen.
42 Sekunden nach Wiederbeginn musste der Wiener allerdings erstmals hinter sich greifen. Darren Archibald, in der Saison 2020/21 in Diensten der Vienna Capitals, fälschte einen Schuss von Tim Campbell zum Ausgleich ab (21.). In der 22. Minute scheiterte Mitch Hults zum dritten Mal nur am Aluminium. Die erste Strafe des Spiels wurde in Minute 24 ausgesprochen. Nach einem harten Check von Zane Franklin revanchierte sich Roland Kiss, der daraufhin wegen übertriebener Härte aus dem Spiel musste. Im Powerplay blieben die Capitals diesmal harmlos, auf der anderen Seite verhinderte Wraneschitz gegen Janos Hari einen Gegentreffer. In der 32. Minute durften die Capitals wieder jubeln. Cheek konnte den Puck nicht aus dem eigenen Drittel klären. Souch eroberte die Scheibe und schoss auf Verdacht von der Bande aus auf das Tor. Horvath wurde vom Abschluss überrascht, für Souch war es der fünfte Saisontreffer (32.). In weiterer Folge bestimmten die Caps wieder das Geschehen und schnürten die Hausherren teilweise im eigenen Drittel ein. Großchancen erspielten sich die Wiener allerdings nicht. In Minute 36 wurde eine Charging-Strafe gegen Raphael Wolf ausgesprochen. In Unterzahl hielt Wraneschitz die Führung der Donaustädter fest. Hari scheiterte in der 38. Minute aus kurzer Distanz am Caps-Schlussmann, einen Nachschuss fing Wraneschitz im Sitzen. Mit Wolfs Rückkehr blockte Sam Antonitsch den einen oder anderen Schuss der Ungarn. Kurz vor Drittelende fand Grégoire eine Großchance auf den dritten Treffer vor, schoss den Puck aber vor Horvath nur ans Außennetz.
Mit Drittelbeginn enteilte Cheek den Caps-Akteuren, die Unparteiischen wollten bei der Rettungsaktion von Dominic Hackl ein Halten gesehen haben und schickten den Verteidiger deswegen auf die Strafbank. Die Capitals waren in numerischer Unterzahl allerdings gefährlicher. In Minute 42 warf sich Campbell noch vor Antonitsch in die Schussbahn, kurz darauf legten die Wiener allerdings Zählbares nach. Marco Richter beförderte den Puck in der 43. Minute ins gegnerische Drittel, dort nahm Wallner die Scheibe auf und ließ Horvath mit seinem Schuss keine Chance. Zwei Minuten später jubelten die Ungarn bei numerischer Ausgeglichenheit wieder. Wraneschitz konnte erst einen Versuch von Archibald parieren, doch Cheek versenkte die freie Scheibe aus der Luft (45.). In weiterer Folge kamen beide Teams zu Chancen, die Wiener unter anderem durch den umtriebigen Mitch Hults. Der US-Amerikaner spielte beim Treffer zum zwischenzeitlichen 4:2 eine entscheidende Rolle. Mitch Hults spielte einen langen Diagonalpass vor das Tor, wo Linden Vey vor Horvath einschießen konnte (54.). In der 57. Minute nahmen die Hausherren ihr Time-out, 3:30 Minuten vor Spielende verließ der Fehérvár-Goalie das Eis für einen weiteren Angreifer. Mit dem Extra-Angreifer strahlten die Hausherren viel Gefahr aus, Cheek lenkte einen Distanzschuss von Bence Stipsicz hinter Wraneschitz (58.). Auch nach dem Anschlusstreffer blieben die Ungarn gefährlich, brachten eine Scheibe nach der anderen in Richtung Caps-Tor. In der 59. Minute brachte Vey den Puck allerdings ins Mitteldrittel und schoss von dort ins leere Tor der Hausherren ein. Nach dem Treffer tauschen Cheek und Christof Kromp Crosschecks aus, weswegen Zwei-Minuten-Strafen gegen beide Akteure ausgesprochen wurden. Im Anschluss gewann Mitch Hults ein Bully im Angriffsdrittel, Vey zog vom linken Bullykreis ab, überwand Horvath und schnürte seinen ersten Hattrick im Caps-Trikot (59.). Zwischen den letzten beiden Treffern des Caps-Kapitäns lagen nur zehn Sekunden. Laut offizieller Statistik gaben die Wiener 31 Torschüsse ab, die Hausherren deren 36. Wraneschitz erreichte mit 33 Saves eine Fangquote von exakt 92 Prozent.
Statement Fabian Scholz, Interims-Head-Coach der Vienna Capitals „Wir waren darauf vorbereitet, dass Fehérvár von Anfang an drücken wird. Über weite Strecken des Spiels haben wir defensiv sehr strukturiert gespielt. In ein paar Situationen hatten wir Luft nach oben, das wollen wir bis Freitag wieder adressieren. Im Großen und Ganzen war es aber ein gutes Spiel von uns. Sebastian Wraneschitz hat heute wieder sehr gut gespielt, vor allem in Unterzahl hat er uns im Spiel gehalten, unter anderem mit einem Save in höchster Not. Seine Vorderleute haben heute auch weniger zugelassen als zuvor. Wir müssen solche Leistungen konstanter abrufen. Sebi hat zwar eine gute Partie gespielt, aber wir dürfen nicht vergessen, dass sich heute alle Spieler auf dem Eis den Allerwertesten aufgerissen haben und alles dafür getan haben, um zu gewinnen.“
Hydro Fehérvár AV19 – Vienna Capitals 3:6 (0:1, 1:1, 2:4)
Tore Fehérvár: Darren Archibald (21.), Trevor Cheek (45., 58.)
Tore Capitals: Jérémy Grégoire (17.), Carter Souch (32.), Leon Wallner (43./SH1), Linden Vey (54., 59./EN, 59.)
Bozen unterliegt dem KAC mit 3:5
Bozen. (PM HCB) Schwache Vorstellung des HCB Südtirol Alperia, der im ersten Spiel der Woche dem EC KAC den Vortritt lassen muss: Die Kärntner setzen sich vor 3.000 Zuschauern in der Sparkasse Arena mit 5:3 durch.
Die Foxes schießen zwar 43 Mal aufs Tor, finden aber keinen Weg, das Spiel wieder zu öffnen, nachdem sie bereits im ersten Drittel in Rückstand geraten waren. Die Tore fallen erst gegen Ende der Partie und dienen nur dazu, die Niederlage etwas zu mildern. Frank und seine Mitspieler, die weiterhin den dritten Tabellenplatz halten, müssen ihre Wunden schnell lecken: Am Freitag um 19:45 Uhr steht das Derby gegen Tabellenführer Pustertal an. Für das Spiel wurden bereits fast 5.000 Tickets verkauft; der Vorverkauf läuft online und morgen im Büro von 16:00 bis 18:30 Uhr weiter, sowie am Freitag von 13:00 bis 14:30 Uhr und ab 17:45 Uhr.
Der Spielverlauf: Coach Kleinendorst kann wieder auf McClure zurückgreifen, muss aber weiterhin auf die verletzten Barberio und Di Perna verzichten.
Der KAC startet mit großer Intensität in die Partie und setzt Torhüter Harvey sofort unter Druck. Der Bozner Goalie gibt sein Bestes, auch in Unterzahl, doch kaum ist das Team wieder komplett, ergibt sich die erste gute Chance durch Bradley, der jedoch an Dahm scheitert. Bozen findet etwas Stabilität, doch die Kärntner gehen in der 8. Minute in Führung: Fraser reagiert am schnellsten auf einen Abpraller von Harvey nach einem Schuss von Jensen Aabo und erzielt das 1:0. Die Hausherren gleichen in Überzahl in der 11. Minute aus: Gersich bedient Schneider, der aus mittlerer Distanz trifft. Die Freude währt jedoch nur 37 Sekunden: Petersen startet in einen Alleingang, Harvey pariert zunächst, doch Bozen klärt den Puck nicht – Petersen staubt selbst zum 2:1 ab. Die Foxes drängen auf den neuerlichen Ausgleich, vergeben aber durch McClure und Valentine zwei hervorragende Chancen. Der KAC bleibt gefährlich und geht mit einer 2:1-Führung in die erste Pause – mit bereits 20 Schüssen aufs Tor.
Im zweiten Drittel lässt Bozen nur zwei Torschüsse zu, doch einer davon landet erneut im Netz: In der 25. Minute trifft Murray mit einem Distanzschuss durch viel Verkehr hindurch ins Kreuzeck. Zuvor hatte Pollock nach einem Konter über McClure die große Chance auf den Ausgleich vergeben. Die Foxes kommen dank mehrerer Powerplays mehrfach gefährlich vors Tor: Bradley trifft den Außenpfosten, Gazley kurz darauf die Latte. Dahm zeigt eine starke Leistung, während Bozen in der Defensive zu unsicher agiert und dem KAC immer wieder Raum für Aktionen lässt.
Auch zu Beginn des letzten Drittels vergeben die Weiß-Roten zahlreiche Überzahlsituationen. Der KAC dagegen zeigt sich kaltschnäuzig und erhöht in der 44. Minute im Powerplay auf 4:1: Ein Schuss von Unterweger wird wohl von Seeds Schläger abgefälscht und landet im Tor. Kurz darauf nutzt Schwinger einen weiteren Konter zum 5:1 – die Vorentscheidung, obwohl noch knapp 15 Minuten zu spielen sind. Bozen zeigt erst in der Schlussphase eine Reaktion und erzielt zwei schnelle Tore: In der 57. Minute staubt Gazley nach einem Schuss von Valentine ab, den Dahm nicht festhalten kann. Wenig später trifft Marchetti nach Zuspiel von Misley zum 5:3. Trotz einer Schlussoffensive in 6-gegen-4-Überzahl in den letzten zwei Minuten bleibt es jedoch beim Endstand.
HCB Südtirol Alperia – EC KAC 3 – 5 [1-2; 0-1; 2-2]
Tore: 07:53 Matt Fraser (0-1); 10:55 Cole Schneider PP1 (1-1); 11:32 Nick Petersen (1-2); 24:07 Jordan Murray (1-3); 43:30 Clemens Unterweger PP1 (1-4); 46:28 Simeon Schwinger (1-5); 56:53 Dustin Gazley (2-5); 57:39 Michele Marchetti (3-5)
Torschüsse: 43-29
Strafminuten: 10-18
Schiedsrichter: Nikolic M., Zrnic/ Fleischmann, Zgonc
Zuschauer: 3.095
Verlorene drei Punkte
Innsbruck. (PM HCI) Der HCI verliert das wichtige Spiel gegen Linz mit 2:4. Die Haie geben dabei im Schlussabschnitt eine 2:0-Führung aus der Hand.
Die rund 2000 Fans in der TIWAG Arena sehen ein ausgeglichenes, enges erstes Drittel, in dem die Linzer in Minute vier durch Shawn St-Amant nach einem Konter die erste Möglichkeit vorfinden, dessen Abschluss ist aber ungefährlich. In der ersten Drangphase der Haie fällt auch der erste Treffer. Ein Querpass landet über Umwege bei Elias Stöffler, der Youngster netzt trocken zum 1:0 ein. Die Black Wings haben in weiterer Folge etwas mehr Spielanteile, die Haie lassen aber keine einzige Großchance zu. Auch im einzigen Linzer Überzahlspiel des ersten Drittels steht die Haie-Defensive. Die größte Chance haben die Hausherren knapp vor Drittelende. Max Coatta scheitert dabei aber an Linz-Goalie Rasmus Tirronen.
Im Mittelabschnitt übernehmen die Gäste von Beginn an das Kommando, drücken die Haie phasenweise ins eigene Drittel. Bereits in Minute 21 muss Goalie Matt Vernon im Verbund mit seinen Vorderleuten bei einer Großchance von St-Amant retten, und auch im Anschluss sind es die Black Wings die den Ton angeben. Die Haie warten, mit der Führung im Rücken, auf Konter. In Minute 34 können sich die Tiroler endlich auch einmal im Drittel der Linzer festsetzen, und schon klingelt es. Devin Steffler ist mit einem Schuss von der blauen Linie erfolgreich. Die Black Wings sind von diesem Gegentreffer sichtlich geschockt, und haben nur zwei Minuten später bei einem Lattenschuss von Benjamin Corbeil Glück. Die letzten Szenen vor der Drittelpause gehören dann aber wieder den Gästen, die allerdings aus der Überlegenheit kein Kapital schlagen können.
Im Schlussdrittel haben die Haie ein frühes Powerplay, schwächen sich aber mit einer Strafe selbst, und sind dann selbst gut eine Minute in Unterzahl. Diesmal nützen die Black Wings ihre Chance, und erzielen durch Travis Barron den Anschlusstreffer (45.). Nur zwei Minuten später jubeln wieder die Gäste. Nach einem Schuss landet die Scheibe etwas glücklich vor dem Schläger von Graham Knott, und dieser lässt sich nicht zwei Mal bitten – 2:2. Das Spiel ist wieder völlig offen, mit Chancen auf beiden Seiten, wobei die Haie in dieser Phase durch Kilian Rappold die größte vorfinden. Der Ex-Linzer schaufelt die Scheibe aber aus guter Position übers Tor. Knapp fünf Minuten vor dem Ende dann die Vorentscheidung: Julian Pusnik bezwingt mit einem verdeckten Schlenzer HCI-Goalie Matt Vernon, die Haie kurz vor Schluss zum ersten Mal in Rückstand. Den Schlusspunkt setzt Ken Ograjensek mit einem Empty-Net-Goal drei Sekunden vor dem Ende.
Der HC TIWAG Innsbruck verliert gegen die Steinbach Black Wings Linz mit 2:4. Schade, da wäre mehr drinnen gewesen. Am Freitag geht’s zum KAC.
HC TIWAG Innsbruck-Die Haie – Steinbach Black Wings Linz 2:4 (1:0,1:0,0:4)
Torfolge: 1:0 Stöffler (6./EQ), 2:0 Steffler (34./EQ), 2:1 Barron (44./PP1), 2:2 Knott (47./EQ), 2:3 Pusnik (56./EQ/GWG), 2:4 Ograjensek (60./EQ/EN);
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