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Erfolgreicher Jahresabschluss für Bozen – Stadthalle von Villach mit 5:2 gestürmt Bozen. (PM HCB) Jahresausklang für den HCB Südtirol Alperia in der Villacher Stadthalle... win2day ICE Hockey League am Freitag: Siege für Bozen, Linz, Salzburg und Wien

EC VSV – Bozen – © ©VSV Krammer

Erfolgreicher Jahresabschluss für Bozen – Stadthalle von Villach mit 5:2 gestürmt

Bozen. (PM HCB) Jahresausklang für den HCB Südtirol Alperia in der Villacher Stadthalle gegen den EC IDM Wärmepumpen VSV.

Mit einer überzeugenden Vorstellung konnten die Foxes die Kärntner erstmals in dieser Saison besiegen und dies in ihrem eigenen Stadion. Die Südtiroler dominierten den Gegner über weite Strecken der Begegnung, eng wurde es nur für die letzten zehn Minuten im mittleren Drittel aufgrund von mehreren Strafminuten in Folge. Nachdem auch Innsbruck keine Schwächen zeigt, verbleibt an der Tabellenspitze alles beim Alten, die Tiroler führen mit 5 Punkten Vorsprung und mit einem Spiel mehr.

Das Match. Coach Glen Hanlon schickte mit Ausnahme von Cole Hults dasselbe Lineup wie in den vorangegangenen Begegnungen auf das Eis, dafür gab Terrance Amorosa sein Debüt im weißroten Trikot, weiter out Glück und Kasslatter, Starting Goalie war Sam Harvey.

Offenes erstes Drittel mit vielen Szenenwechseln, schnellen Kombinationen und schön herausgespielten Toren. Bozen dominierte die ersten sieben Minuten auch dank einer Überzahl, konnte aber trotz Chancen von McClure, Frigo, Gazley und Halmo keinen zählbaren Erfolg verbuchen. Bei der zweiten Aktion der Hausherren klingelte es im Bozner Kasten: Luciani und Rauchenwald fuhren einen schnellen Gegenstoß, den letzterer mit einem Schuss aus dem Slot erfolgreich abschloss. Die Weißroten konterten postwendend mit einem Doppelschlag: zuerst lupfte Miceli nach herrlicher Vorarbeit von Felicetti die Scheibe über Lamoureaux in den Kasten, dann brachte Valentine nach Querpass von Frigo die Gäste mit einem Onetimer in Führung. Wie aus dem Nichts glichen die Hausherren zwei Minuten später durch einen Schuss aus dem Bullykreis von Moderer, der von einem Bozner Verteidiger abgelenkt wurde, aus. Nach einem starken Penalty Killing der Weißroten setzte McClure bei einem Konter die Scheibe knapp neben das Gehäuse. Anmerkung am Rande: kurz vor Drittelende wurde Kulda unglücklich von einem Schuss ins Gesicht getroffen und musste verletzt vom Eis.

Das mittlere Drittel wurde von einem Villacher Stangenschuss eröffnet, dann rettete Harvey mit einem Reflex auf Despres. In der vierten Minute gingen die Foxes durch ein Klassetor von McClure wieder in Führung: Halmo legte für den Kanadier auf, der aus dem hohen Slot abzog und exakt in die Kreuzecke traf. Die Gäste setzten nach und Villach konnte sich bei ihrem Goalie bedanken, der mit einem Big Save den vierten Bozner Treffer verhinderte. Das Spiel flachte nun etwas ab, bis Villach ab der zwölften Minute fast durchgehend mit einem Mann mehr auf dem Eis die Weißroten stark unter Druck setzte: Lindner, Rauchenwald, Despres und Rebernig bissen sich an Harvey die Zähne aus.

Die Foxes hielten Villach im Schlussabschnitt ohne größere Probleme in Schach und ermöglichten dem Gegner bis Minute zwölf so gut wie keine Tormöglichkeit. Lamoureaux verhinderte mit drei Paraden in Folge und ohne Blocker einen weiteren Bozner Treffer, dann konnte auch Halmo allein vor dem Kärntner Goalie diesen nicht austricksen. Just als die Hausherren das Tempo verschärften, beförderte Thomas mit einem Schuss aus halber Höhe nach Zuspiel von Hults die Scheibe zum vierten Mal ins Villacher Gehäuse. Zwei Minute vor Spielende nahm Coach Daum seinen Torhüter vom Eis, die Foxes hielten die Scheibe vom eigenen Drittel fern und Alberga erzielte mit einem Empty Netter den letzten weißroten Treffer im alten Jahr.

Für Frank & Co. geht es bereits am Neujahrstag in der Sparkasse Arena mit dem Match gegen die Bemer Pioneers Voralberg weiter (18:00 Uhr).

EC IDM Wärmepumpen VSV – HCB Südtirol Alperia 2:5 (2:2 – 0:1 – 0:2)
Die Tore: 08:50 Alexander Rauchenwald (1:0) – 09:53 Angelo Miceli (1:1) – 12:21 Scott Valentine (1:2) – 14:05 Kevin Moderer (2:2) – 23:59 McClure (2:3) – 56:51 Christian Thomas (2:4) – 59:39 EN Domenic Alberga (2:5)
Schiedsrichter: Smetana/Sternat – Bedynek/Riecken
PIM: 2:10
Torschüsse: 27:31
Zuschauer: 2957


Erstes Tirronen-Shutout bringt Black Wings Sieg beim KAC

Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings setzen sich beim KAC hauchdünn mit 1:0 durch und verschaffen sich wichtige Luft im Kampf um die Top 6. Goldtorschütze Shawn St-Amant und Rasmus Tirronen, mit seinem ersten Shutout, führen die Stahlstädter zum Sieg.

EC KAC – Steinbach Black Wings Linz 0:1 (0:0, 0:0, 0:1)

0:1 Shawn St-Amant (50 Min.)

Noch ohne Neuzugang Matt Murphy, dafür mit Rasmus Tirronen zurück zwischen den Pfosten gingen die Steinbach Black Wings druckvoll in das dritte Kraftmessen mit dem KAC. Nach einem ersten Abtasten beider Teams übernahmen die Stahlstädter das Spielgeschehen und kamen gleich in der Anfangsphase zu guten Möglichkeiten auf die Führung. Michael Haga wurde in der vierten Minute im Mitteldrittel schön in Szene gesetzt und tankte sich alleine auf das Tor von Sebastian Dahm zu. Der norwegische Stürmer probierte es mit einem schönen Haken auf die linke Seite, blieb mit seinem Abschluss aber an den Zehenspitzen des Klagenfurter Schlussmanns hängen. Die Gastgeber waren, auch aufgrund zahlreicher Ausfälle, eher ungewohnt darauf aus, die Linzer mit Härte anstatt mit ihrem Spielwitz entgegenzutreten.

Der Rekordmeister attackierte früh, doch auch die Linzer brachten im Spielaufbau der Hausherren in der neutralen Zone einen Schläger dazwischen. In der zehnten Minute brach der KAC erstmals gefährlich durch die Linzer Verteidigung und sorgte prompt für mächtig Gefahr. Im schnellen Konter spielte Fraser die Scheibe vor dem Linzer Tor noch quer, Tirronen machte den Seitenwechsel aber rechtzeitig mit und schloss die Ecke gegen den heranstürmenden Hundertpfund. Auf der Gegenseite legte Graham Knott in der 13. Minute die nächste Großchance nach, scheiterte im Alleingang über die rechte Seite aber neuerlich an Dahm. Nachdem kurz vor dem Drittelende beide Teams jeweils in einem ersten Powerplay nie wirklich in ihre Formationen fanden, ging es ohne Tore ein erstes Mal in die Kabinen.

Linzer schrammen an Rückstand vorbei

Aus dieser herausgekommen erwischte der KAC den besseren Start und es war Rasmus Tirronen, der die Linzer zweimal rettete. Nachdem in der 23. Minute Matt Fraser direkt vor dem Linzer Schlussmann scheiterte, packte dieser zwei Minuten später im nächsten Konter einen starken Reflex aus.

Die vierte Linie der Gäste nutzte ein schlechtes Stellungsspiel der Oberösterreicher beinahe und legte sich die Scheibe im Kurzpassspiel mehrfach im Slot hin und her. Schließlich nahm Marcel Witting am rechten Pfosten den Abschluss, wurde von Rasmus Tirronen aber in höchster Not am Erfolg gehindert. In der 27. Minute war es dann aber soweit und die Heidi Horten Arena erhob sich zum Jubel, allerdings nur kurzzeitig. Zwar verwertete Rok Ticar einen Rebound vorbei an Tirronen, der vermeintliche Treffer wurde nach einer Video-Challenge von Head Coach Philipp Lukas aufgrund eines zuvor entstandenem Abseits aber zurückgenommen. Glück für die Stahlstädter, die aber auch im Anschluss um den Verlusttreffer zittern mussten.

Zahlreiche Ungenauigkeiten im Aufbau und in der eigenen Zuordnung brachten den KAC kurz vor der Halbzeit erneut brandgefährlich vor das Linzer Tor. Wieder war es Tirronen, der bei einem abgefälschten Schuss und dem folgenden Rebound von Ganahl dazwischen hechtete. Wie schon am Mittwoch in Wien, raubten sich die Gäste auch in Klagenfurt mit einigen Strafen zusätzlich die Energie. In einem weiteren Unterzahlspiel warfen sich die Linzer mit aller Kraft in zahlreiche Schüsse, überstanden all diese aber ohne Schaden. Auch auf der anderen Seite verendete ein Powerplay für die Stahlstädter aber ebenso wieder ohne große Gefahr. Weil anschließend Romig Sekunden vor dem Ende im Alleingang scheiterte, musste die Partie auch nach 40 Minuten weiter auf einen Treffer warten.

Shawn St-Amant erzielt Goldtor

Den Schlussabschnitt eröffneten neuerlich die Gastgeber, die in Person von Rok Ticar im Breakaway zur nächsten Riesenchance kamen. Der Linzer Schutzengel an diesem Abend trug aber weiterhin den Namen von Rasmus Tirronen, der in der 49. Minute gemeinsam mit Ramon Schnetzer wieder in den Mittelpunkt trat. Bei einem druckvollen Angriff warfen sich beide im Slot in die Schüsse und verhinderten damit weiterhin den Rückstand. Dieser lag in der Luft, doch wie aus dem Nichts durchbrachen die Steinbach Black Wings zehn Minuten vor dem Ende den Torbann. Nachdem Michael Haga über die rechte Seite in den Angriff vordrang, spielte er den langen Pass zum linken Bullykreis. Dort wartete Shawn St-Amant nur auf das Zuspiel und hämmerte dieses mit einem perfekte Onetimer zur 1:0 Führung für die Gäste in die Maschen. Der Treffer gab den Oberösterreichern wieder Kraft, um sich in der engen Schlussphase wieder weiter weg vom eigenen Tor zu halten.

Dreieinhalb Minuten vor dem Ende war es Rok Ticar der die Scheibe mit einer Deflection gefährlich werden ließ. Danach brachten die Gastgeber den zusätzlichen Feldspieler, die Steinbach Black Wings retteten sich aber über die Zeit und feierten, dank des ersten Shutouts von Rasmus Tirronen, einen ganz wichtigen Sieg gegen den KAC.

Die Stahlstädter beenden das Jahr 2022 damit erfolgreich und verschaffen sich im engen Kampf um die Top 6 etwas Luft. Bereits am Neujahrstag geht es für die Mannen von Head Coach Philipp Lukas mit dem nächsten Kracher daheim gegen Tabellenführer Innsbruck weiter. Tickets dafür sind online unter tickets.blackwings.at und an der Abendkasse verfügbar.


Red Bulls feiern zum Jahresende neuerlich Sieg gegen Ljubljana

Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg gewann das letzte Spiel des Jahres in der win2day ICE Hockey League zuhause gegen HK SŽ Olimpija mit 3:2 und feierte den zweiten Sieg innerhalb von acht Tagen gegen die Slowenen.

Der musste diesmal aber hart erarbeitet werden. Nach einer 2:0-Führung glichen die besser werdenden Gäste im Schlussdrittel aus, ehe Rückkehrer Paul Huber in der 57. Minute noch zum 3:2-Erfolg einnetzte. Die Red Bulls gehen damit als Tabellendritter ins neue Jahr.

Zum zweiten Heimspiel gegen Ljubljana innerhalb von acht Tagen ist die Ausfallsliste der Red Bulls wieder länger geworden. Neben Ty Loney, Troy Bourke und Aljaž Predan müssen auch der angeschlagene Thomas Raffl sowie Dominique Heinrich, der mit Unterkörperverletzung mehrere Wochen ausfällt, passen. Dafür verstärkte heute Paul Huber bei seinem Comeback wieder den Salzburger Angriff. Assistant Coach Ben Cooper, der seit 26. Dezember beim renommierten Spengler Cup in Davos, Schweiz, als Assistant Coach des Teams Canada im Einsatz war, wird beim Neujahrsspiel auf der Trainerbank der Red Bulls zurück sein.

Florian Baltram setzte in der 3. Minute ein erstes Achtungszeichen, als er sich durch die slowenische Abwehr bis zum Tor durchkämpfte. Zwei Minuten später traf Benjamin Nissner nach schöner Einzelaktion – er verwertete seinen eigenen Rebound – zur frühen Salzburger Führung (5.). Danach ging es intensiv auf und ab mit vielen harten Zweikämpfen. In der 9. Minute verhinderte Salzburgs Torhüter David Kickert den möglichen Ausgleich durch Christopher Dodero, der nach einem Abwehrfehler aus kurzer Distanz frei abzog. Die nächste Top-Chance der Red Bulls hatte Rückkehrer Paul Huber, der auf der linken Seite ins Offensivdrittel geschickt wurde, nach langem Solo aber nicht druckvoll genug schießen konnte (15.). In den letzten Minuten des flotten Startdrittels hatten die Hausherren deutlich mehr Scheibenbesitz und kombinierten sich jetzt teilweise sehenswert vors Tor. Ein zweites Mal ließ sich der slowenische Torhüter Anthony Morrone vor der Pause zwar nicht überlisten, die Red Bulls führten aber verdient mit 1:0.

Die Slowenen starteten druckvoll in den zweiten Abschnitt, aber mit einem Powerplay ab der 24. Minute waren die Red Bulls wieder voll da und kurz nach dessen Ende netzte Florian Baltram mit einem Gewaltschuss aus der Distanz zum 2:0 ein (26.). Eine Minute später nutzten auch die Gäste ihr erstes Überzahlspiel und stellten mit dem Tor des slowenischen Top-Torschützen Rok Kapel aufs 1:2. In weiterer Folge übernahmen nun die Gäste große Anteile des Spiels und stellten die Red Bulls vor Probleme. Einige nicht ungefährliche, weil verdeckte Schüsse landeten beim sicheren David Kickert. Vorn aber wurden die Salzburger erst in der 19. Minute im Powerplay wieder richtig gefährlich, taten sich davor schwer, geordnet vors Tor zu kommen. Nach 40 Minuten führten die Hausherren weiterhin mit einem Tor Vorsprung, das zweite Drittel ging aber an die Slowenen.

Im dritten Durchgang ging es sofort hin und her. Erbitterte Zweikämpfe beherrschten das Geschehen. Nach und nach wurden die Gäste druckvoller und nachdem David Kickert zunächst noch die Chance von Luka Kalan direkt vor ihm vereiteln konnte, war er danach beim Tor zum Ausgleich von Ziga Mehle chancenlos (48.). Das bewirkte ein sofortiges Aufbäumen der Red Bulls; Benjamin Nissner traf die Stange (51.), Paul Huber wurde bei einem Konter gerade noch unsanft gebremst (52.). Aber das Spiel blieb ausgeglichen, beide fighteten um jeden Zentimeter Eis. Ab der 55. Minute legten die Salzburger neuerlich mit einem guten Powerplay den Grundstein zum dritten Treffer, denn kurz darauf sprang der Puck nach Schuss von Paul Stapelfeldt von Paul Hubers Schlittschuh zum 3:2 ins Tor (57.). Danach galt es noch zwei Minuten mit 4 vs. 6 Feldspielern durchzuhalten, aber dann freuten sich die Red Bulls über den hart erarbeiteten Sieg gegen Slowenen, die heute absolut ebenbürtig waren.

Salzburgs Torschütze Paul Huber: „Wir haben ein starkes erstes Drittel gespielt und dann im zweiten irgendwie aufgehört und sie ins Spiel kommen lassen. Im Schlussdrittel haben wir dann aber einen Weg gefunden, das Spiel noch zu gewinnen und haben zum Glück die drei Punkte ins Trockene gebracht.“

win2day ICE Hockey League
EC Red Bull Salzburg – HK SŽ Olimpija 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)

Tore:
1:0 | 04:06 | Benjamin Nissner
2:0 | 25:27 | Florian Baltram
2:1 | 26:24 | Rok Kapel
2:2 | 47:37 | Ziga Mehle
3:2 | 56:39 | Paul Huber

Zuschauer: 2.095

Caps beenden Jahr 2022 mit einem Sieg gegen Fehérvár

Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals schließen das Kalenderjahr 2022 mit einem 4:1-Sieg bei Hydro Fehérvár AV19 ab.

Für den Führungstreffer der Wiener sorgt Matt Bradley in der vierten Minute. Sascha Bauer baut den Vorsprung der Caps mit seinem Tor im zweiten Spielabschnitt aus (22.). Der Anschlusstreffer von Andrew Sarauer (57.) ist letztendlich bedeutungslos, da Bradley (59.) und Niki Hartl (60.) ins leere Tor treffen. Die Wiener bleiben in der Tabelle trotz des ersten Saisonsiegs gegen die Ungarn mit nun 46 Punkten auf Platz acht. Der Abstand auf den siebten Rang, den Fehérvár einnimmt, ist aber auf zwei Punkte geschrumpft. Die Wiener haben darüber hinaus zwei Spiele weniger absolviert als die Ungarn. Die Caps sind im neuen Jahr am 3. Jänner bei den Moser Medical Graz99ers (19:15 Uhr) erstmals im Einsatz.

Für das Spiel gegen Fehérvár beförderte Caps-Head-Coach Dave Barr den wieder gesundeten Niklas Würschl ins Line-Up. U20-Spieler Nils Granitz musste Platz machen. Im Tor bekam erneut Bernhard Starkbaum das Vertrauen. Die Wiener starteten mit aggressivem Forecheck ins Spiel, was die Hausherren in der zweiten Minute ausnutzen wollen, doch Dominic Hackl und Alex Wall vereitelten einen Konter. Nach nur 98 Sekunden musste Andrew O’Brien nach einem Haken gegen Jérémy Grégoire für zwei Minuten vom Eis. Die Wiener ließen sich diese Überzahlsituation nicht entgehen und gingen durch Matt Bradley in der vierten Minute in Führung. Das Team von Dave Barr setzte sich in der Zone der Ungarn fest und ließ die Hausherren in Unterzahl ordentlich Meter machen. Bradley bereitete dem Powerplay dann mit einem präzisen Treffer ins Kreuzeck ein frühzeitiges Ende. Im Gegenzug konnte Fehérvár beinahe den Ausgleich erzielen, doch die Wiener klärten den Puck mit vereinten Kräften. In der 7. Minute scheiterten Patrick Antal und Lukas Kainz mit guten Tormöglichkeiten an Fehérvár-Goalie Olivier Roy. Max Zimmer (8.) und Radek Prokes (10.) konnten den Puck in weiterer Folge ebenfalls nicht Roy vorbeibringen, auf der anderen Seite packte Starkbaum gegen Janos Hari zu. Die Hausherren kamen durch Anze Kuralt und O’Brien zu Tormöglichkeiten, gefährlich wurde es für die Wiener aber nicht. In der 15. Minute musste Gleason Fournier wegen Beinstellens auf die Strafbank. Im zweiten Powerplay gaben die Caps einige Schüsse ab, die meisten wurden jedoch geblockt, bevor Roy eingreifen musste. In der 19. Minute durften dann auch die Hausherren erstmals ins Powerplay, Kainz wurde für Beinstellen bestraft. Kurz vor Drittelende packte Starkbaum gegen Alex Petan zu, ein Schuss von Henrik Nilsson schlug nicht im Caps-Tor ein.

Die Ungarn nahmen 42 Sekunden Powerplayzeit ins Mitteldrittel mit, die Caps verteidigten aber sicher. 25 Sekunden nach Ablauf der Strafe bauten die Wiener die Führung durch ein Tor von Sascha Bauer weiter aus. Erst schoss Grégoire den Puck von der rechten Seite an die Latte, das Spielgerät flog zum 27-Jährigen auf der anderen Seite des Eises. Bauer konnte gerade noch rechtzeitig einschießen, bevor Roy wieder in Position war. Der Treffer wurde vom Schiedsrichterteam wegen einer möglichen Abseitsposition geprüft, doch diese wurde nicht gefunden. Eine Minute später gab Armin Preiser nach einem Turnover der Hausherren gleich zwei Schüsse ab, doch diese fanden nicht den Weg ins Tor. In der 24. Minute ließ Alex Petan Caps-Goalie Starkbaum mit einem wuchtigen Schuss ins Kreuzeck keine Chance, doch diesmal pochte das Caps-Trainerteam auf den Videobeweis wegen einer möglichen Abseitsposition. Da diese tatsächlich vorhanden war, wurde der Treffer zurückgenommen. In weiterer Folge konnten nur die Caps Schüsse aufs Tor verzeichnen, doch Roy parierte meist sicher. In der Schlussphase gab es zwei Chancen für die Ungarn, doch diese bedeuteten keine Gefahr für Starkbaum. Laut offizieller Statistik gab Fehérvár im zweiten Drittel nur einen Torschuss ab, die Caps gleich derer 15.

Im Schlussabschnitt kamen die Wiener gleich zu Beginn zu einer gefährlichen Aktion, doch eine Kombination durch Zimmer, Bradley und Preiser mündete nicht in einem Torerfolg. Der amtierende Vizemeister zog in weiterer Folge zwar das Tempo an, die nächste Großchance fanden aber wieder die Wiener vor. Grégoire wurde aus kurzer Distanz von Roy gestoppt. Kristof Nemeth wollte in der 45. Minute einen Rebound an Starkbaum vorbei ins Tor stopfen, doch der Goalie der Wiener ließ das nicht zu. Zwei Minuten später flogen nach einem Face-Off zwischen Bradley und Hari die Fetzen. Der Caps-Angreifer setzte einen Crosscheck, wofür sich der Ungar mit einem Stockschlag revanchierte. Die beiden Streithähne landeten je für zwei Minuten in der Kühlbox. Im Vier-gegen-Vier verzog erst Brett Findlay einen Schuss, dann hatte Roy Glück, dass die Caps seinen Scheibenverlust hinter dem Tor nicht bestraften. Nach Bradleys Rückkehr zögerte der Kanadier im gegnerischen Drittel zu lange mit der Scheibe, wodurch eine gute Torchance versandete. Bernhard Posch vereitelte in der 52. Minute einen Konter durch Kuralt, eine Minute später packte Starkbaum gegen Timothy Campbell zu. Vier Minuten später gab es die nächste Chance zur Entscheidung für die Wiener. Nach einem Scheibengewinn durch Prokes versuchte Wall Fehérvár-Goalie Roy zu umkurven, schaffte dies aber nicht. Den zweiten Versuch konnte Prokes, der am Mittwoch gegen Linz das Siegtor erzielte, nicht auf das Tor bringen. In der 57. Minute endete das Shutout von Starkbaum: Andrew Sarauer lenkte einen Schuss von der blauen Linie zum Anschlusstreffer ins Tor um. Fehérvár drückte nun auf den Ausgleich, doch die Wiener blieben ruhig. Bradley feuerte den Puck 75 Sekunden vor Spielende zur Vorentscheidung ins leere Tor. Der Kanadier hält nach seinem Doppelpack nun bei 18 Saisontreffern und übernimmt damit wieder die Führung in der teaminternen Torschützenliste von Zimmer. 30 Sekunden später sorgte Niki Hartl mit seinem Treffer ins leere Tor für den Endstand (60.). Die spusu Vienna Capitals, die im vierten Saisonduell mit Hydro Fehérvár AV19 erstmals als Sieger vom Eis gingen, gaben in diesem Spiel insgesamt 40 Schüsse ab. Caps-Goalie Starkbaum beendete seinen Arbeitstag mit 24 Saves und einer Fangquote von 96,0 Prozent.

Hydro Fehérvár AV19 – spusu Vienna Capitals 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)

Tor Fehérvár: Andrew Sarauer (57.)

Tore CAPS: Matt Bradley (4./PP, 59./EN), Sascha Bauer (22.), Niki Hartl (60./EN)

Statement Dave Barr, Head-Coach der spusu Vienna Capitals „Wir haben im ersten Drittel gut begonnen und verbrachten viel Zeit in der offensiven Zone. Über weite Strecken konnten wir sie auf den Außen halten und haben wenige Chancen zugelassen. Das Powerplay hat heute wieder zugeschlagen, das hat uns sehr geholfen. ‚Dole‘ (Assistant Coach Christian Dolezal, Anm.) und ich waren uns sofort sicher, dass ihr Tor im zweiten Drittel aus einer Abseitsposition entstanden ist, Phil Lakos hat das per Video bestätigt. Die Schiedsrichter haben dann glücklicherweise die richtige Entscheidung getroffen. Mir hat unsere Ruhe nach dem 2:1 imponiert. Wir sind nicht in Panik verfallen, sondern haben unser Spiel durchgezogen. Am Ende haben wir zweimal ins leere Tor getroffen, der Endstand gibt den Spielverlauf aber nicht ganz wieder, es war viel ausgeglichener. Starkbaum war wieder sehr gut. Der Sieg heute war wichtig, um zu sehen, dass wir Fehérvár schlagen können. Außerdem sind sie in der Tabelle ein wenig vor uns, jetzt sind wir deutlich nähergekommen.“

Line-Up spusu Vienna Capitals

Goalies: #29 Bernhard Starkbaum | #26 Stefan Stéen

1. Linie: #50 Mario Fischer, #44 Ben Finkelstein – #22 Max Zimmer, #77 Matt Bradley, #3 Armin Preiser

2. Linie: #42 Alex Wall, #5 Dominic Hackl – #10 Patrick Antal, #25 Jérémy Grégoire, #96 Niki Hartl

3. Linie: #40 Bernhard Posch, #20 Nico Brunner – #19 Lukas Kainz, #70 Radek Prokes, #11 Sascha Bauer

4. Linie: #2 Lukas Piff, #73 Niklas Würschl – #54 Daniel Aschauer, #21 Yannic Pilloni, #8 Mathias Böhm





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