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Hart erkämpfte drei Punkte! Innsbruck. (PM HCI) Auch im dritten Saisonspiel gegen den KAC gehen die Haie als Sieger vom Eis. Die Tiroler gewinnen... win2day ICE Hockey League am Freitag: Auswärtssiege für Innsbruck und Bozen

Torjubel Daniel Leavens, Martin Ulmer (Innsbruck) – © KAC / Kuess

Hart erkämpfte drei Punkte!

Innsbruck. (PM HCI) Auch im dritten Saisonspiel gegen den KAC gehen die Haie als Sieger vom Eis. Die Tiroler gewinnen in Klagenfurt nach hartem Kampf mit 2:1.

Die Haie erwischen in Klagenfurt wieder einmal einen Blitzstart. Bereits nach 46 Sekunden steht es 0:1, nach einem Querschläger erfasst Daniel Leavens die Situation am schnellsten und bringt die Tiroler in Führung. Das erste Drittel ist in weiterer Folge von einigen Strafen geprägt, wobei der KAC bei einer 5 zu 3 Überlegenheit durch Hochegger zum Ausgleich kommt. Die Haie sind insgesamt aber das gefährlichere Team, und gehen kurz vor der Drittelpause durch Tyler Coulter wieder in Führung.

In Drittel zwei sehen die Fans in der Heidi Horten Arena zunächst eine offene Partie, mit Chancen auf beiden Seiten, und leichten Vorteilen für die Haie. Die ganz großen Möglichkeiten bleiben aber aus. Bis zur 35. Minute! Zuerst kommt Brady Shaw etwas zufällig zu einer 1 gegen 0 Gelegenheit, scheitert aber an KAC-Goalie Dahm. Wenig später rettet bei einem Schuss von Manuel Ganahl die Stange für Haie-Keeper McCollum. Keine Tore im zweiten Abschnitt – die Haie gehen mit einer 2:1-Führung ins Schlussdrittel.

Im Schlussdrittel ist die Partie zwar nicht hochklassig, aber extrem spannend. Der KAC läuft immer wieder an, die Haie lassen vorerst aber wenig zu, kommen selbst aber auch zu keinen großen Möglichkeiten. Die Hausherren erhöhen dann nach und nach den Druck, werden auch gefährlicher, finden an diesem Abend aber ihren Meister in Tom McCollum, der den knappen Sieg für die Haie festhält.

Der HC TIWAG Innsbruck gewinnt auch das dritte Saisonduell gegen den KAC, wie schon im ersten Aufeinandertreffen in Klagenfurt mit 2:1. Am Wochenende sind die Haie spielfrei, bevor es am Dienstag zum großen Schlager in Salzburg gegen die Red Bulls kommt.

EC-KAC – HC TIWAG Innsbruck-Die Haie 1:2 (1:2,0:0,0:0)
Torfolge: 0:1 Leavens (1.), 1:1 Hochegger (9./PP2), 1:2 Coulter (19.);


Red Bulls unterliegen erstmals in dieser Saison gegen den VSV
Salzburg verliert nach 0:4-Rückstand in Villach mit 2:5


Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg musste sich in der win2day ICE Hockey League auswärts gegen den EC iDM Wärmepumpen VSV mit 2:5 geschlagen geben.

Die Villacher legten bereits im Startdrittel mit vier Toren vor, die die Red Bulls trotz aller Bemühungen nicht mehr aufholen konnten, auch wenn Ty Loney und Thomas Raffl zwischenzeitlich auf 2:4 verkürzten. Damit endete auch Salzburgs jüngste sieben Spiele zählende Siegesserie, in der Tabelle bleiben die Red Bulls auf dem 3. Platz.

Wieder mit Thomas Raffl und Tim Harnisch im Aufgebot, aber immer noch ohne die Rekonvaleszenten Troy Bourke, Dominique Heinrich und Peter Hochkofler ging es für die Red Bulls in Villach in die Begegnung. Die mit einer eiskalten Dusche begann. Nach ausgeglichenem Beginn trafen die Hausherren in der 5. Minute im Powerplay zur Führung und ließen innerhalb der nächsten sechs Minuten (!) drei weitere Treffer folgen, wobei zwei der drei Tore im Powerplay, einmal sogar mit 5:3-Überzahl erzielt wurden. Zwischendurch musste Salzburgs Verteidiger Andrew MacWilliam mit 5min+Spieldauerstrafe frühzeitig vom Eis. Nach dem dritten Gegentor musste David Kickert im Tor für Atte Tolvanen Platz machen, der dann auch gleich in Unterzahl einmal hinter sich greifen musste. Erst dann, bei gleicher Teamstärke, konnten auch die Red Bulls wieder nach vorn spielen und verkürzten vor der ersten Pause noch auf 1:4. Ty Loney netzte direkt vor Villachs Goalie JP Lamoureux ein (18.) und fixierte damit auch sein erstes Saisontor im dritten Liga-Spiel.

Im zweiten Abschnitt begann das Spiel, wenn man so will, eigentlich erst richtig, wenn auch für die Red Bulls mit einem 3-Tore-Rückstand. Salzburg hatte eine starke Anfangsphase, übte viel Druck mit einigen hochkarätigen Chancen aus. Villach öffnete im weiteren Verlauf das Spiel und wurde in Abständen gefährlich, aber die Red Bulls machten jetzt das Spiel und drängten auf den nächsten Treffer. Der sollte trotz weiterer sehr guter Möglichkeiten bis zur zweiten Pause aber nicht gelingen.

Im Schlussdrittel setzten die Red Bulls noch intensiver auf die Angriffskarte, was den Villachern aber auch regelmäßige Kontervorstöße ermöglichte. Die Red Bulls stürmten unentwegt aufs Tor, schossen bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Salzburgs Ex-Torhüter JP Lamoureux im Villacher Tor zeigte all seine Klasse und hatte auch Glück, wie etwa beim Stangenschuss von Mario Huber (54.). Dann zog Thomas Raffl aus der Distanz einfach ab und hämmerte die Scheibe ins Netz (55.). Die Hoffnung auf den Ausgleich lebte wieder auf, aber John Hughes fixierte mit dem Empty-Net-Tor in der 59. Minute den 5:2-Endstand aus Villacher Sicht und besiegelte damit vor ca. 75 mitgereisten Salzburger Fans die Niederlage der Red Bulls, die damit nach sieben Erfolgen erstmals ohne Punkte bleiben. Gegen den VSV war es die erste Salzburger Niederlage im vierten Saisonvergleich.

Salzburgs Head Coach Matt McIlvane „Wir sind früh in Troubles mit Strafen geraten und Villach konnte das gut für sich nutzen. Es klingt vielleicht komisch, aber ich konnte nichts daran aussetzen, wie wir mit dem 4-Tore-Rückstand gespielt haben. Villachs Torhüter war aber zudem sehr gut und so haben wir das Spiel dann verloren.“

win2day ICE Hockey League
EC iDM Wärmepumpen VSV – EC Red Bull Salzburg 5:2 (4:1, 0:0, 1:1)

Tore:
1:0 | 04:33 | Simon Despres | PP
2:0 | 07:14 | Chris Collins
3:0 | 08:41 | Nicolas Rivett-Mattinen | PP
4:0 | 09:57 | John Hughes | PP2
4:1 | 17:18 | Ty Loney
4:2 | 54:25 | Thomas Raffl
5:2 | 58:40 | John Hughes | EN

Zuschauer: 2.790


Weitere drei Punkte für Bozen – Linz in der Eisarena mit 4:1 besiegt

Bozen. (PM HCB) Lockerer 4:1 Sieg für den HCB Südtirol Alperia in der Linzer Eisarena gegen die dortigen Steinbach Black Wings.

Mit einer soliden Vorstellung und einem Gazley als Doppeltorschützen entführten die Foxes drei wichtige Punkte aus der Stahlstadt. Auch Innsbruck gewann sein Auswärtsspiel in Klagenfurt, somit kam es nicht zum erhofften Überholmanöver, während Salzburg in Villach Federn lassen musste.

Das Match. Foxes mit derselben Mannschaftsaufstellung wie in der Begegnung gegen Wien: out Dalhuisen, Glück, Kasslatter (verletzt) und Halmo (gesperrt), Starting Goalie war Sam Harvey.
Bozen war von Beginn an spielbestimmend, dies spiegelte sich auch im Schussverhältnis von 4:14 wider. Gleich nach dem Puckeinwurf hatte Frank auf Zuspiel von Culkin die erste Möglichkeit, Tirronen wehrte ab, für den Rebound war jedoch niemand zur Stelle. Ein Blueliner von Knott wurde noch im Slot von einem Linzer abgelenkt, Harvey ließ sich nicht überraschen. Nach fünf Minuten gingen die Weißroten in Führung: Blueliner von Di Perna, Tirronen wehrte kurz ab und Gazley lupfte den Rebound in die hohe Ecke. McClure hatte bei einem schnellen Antritt den zweiten Treffer auf der Schaufel, der Abschluss ging knapp am Kasten vorbei. Die beste Chance für die Hausherren hatte Gaffal bei einer 4:4 Situation, er wurde im Slot sträflich allein gelassen, nahm seelenruhig Maß und setzte die Scheibe über das Bozner Gehäuse.

Zerfahrenes zweites Drittel mit vielen Scheibenverlusten und Fehlpässen von beiden Seiten. Zu erwähnen nur vier Episoden: Hults verfehlte das leere Linzer Gehäuse nach einer Puckstafette mit Frigo und Frattin, ein Powerplay der Talferstädter verlief ohne einen einzigen Schuss, Riesenchance für Bretschneider, der allein vor Harvey freigespielt wurde, der Bozner Goalie verkürzte ihm geschickt den Winkel und zweiter Treffer für die Gäste in Unterzahl: Mantenuto entwischte allein im Konter und ließ Tirronen elegant aussteigen.

Black Wings noch in Überzahl zu Beginn des Schlussabschnittes, die postwendend zum Anschlusstreffer durch einen Gewaltschuss von Knott aus dem Bullykreis führte. Nach zwei zaghaften Versuchen von Miceli und Frattin ließen die Weißroten bei einem Linzer Powerplay nur eine Chance durch Gaffal zu, während die Foxes selbst bei einer Überzahl zwar aus allen Lagen Schüsse abgaben, die jedoch allesamt zu ungenau waren. Tirronen unterband einen 2:1 Konter von Manteniuto und Abschluss von Thomas durch ein Big Save, dann lenkte Gazley einen Querpass von Mitch Hults aus dem Slot zum 3:1 in die Linzer Maschen. Die Weißroten ließen für die restliche Zeit, auch bei einem Powerplay der Hausherren, nichts mehr anbrennen und erhöhten das Ergebnis durch ein Empty Net Goal von Kapitän Frank.

Für die Talferstädter gibt es jetzt bis Dienstag, 17. Jänner, eine kleine Verschnaufpause, an diesem Tag kommen dann die Graz 99ers in die Sparkasse Arena (19:45 Uhr).

Steinbach Black Wings Linz – HCB Südtirol Alperia 1:4 (0:1 – 0:1 – 1:2)
Die Tore: 05:29 Dustin Gazley (0:1) – 39:36 SH1 Daniel Mantenuto (0:2) – 40:33 PP1 Graham Knott (1:2) – 54:06 Dustin Gazley (1:3) – 59:13 EN Daniel Frank (1:4)
Schiedsrichter: Ofner/Smetana – Bedynek/Rieken
PIM: 6:8
Torschüsse: 19:32
Zuschauer: 3105


Capitals feiern ungefährdeten Sieg gegen 99ers

Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals feiern am Freitag-Abend einen 5:2-Sieg gegen die Moser Medical Graz99ers.

In einem dominanten ersten Drittel bringen Mario Fischer (10.), Lukas Kainz (13.), Alex Wall (14.) und Ben Finkelstein (15.) die Wiener mit ihren Toren schon früh auf die Siegerstraße. Im Mitteldrittel schreibt Tobias Fladeby für die Gäste nach einem Konter an (24.). Kainz gelingt im Schlussdrittel im Powerplay sein zweites Tor des Abends (42.), Zintis Zusevics verkürzt zum Endstand (43.). Die spusu Vienna Capitals klettern durch den Sieg in der Tabelle auf Platz sechs. Die Wiener halten nun nach 34 absolvierten Spielen bei 56 Punkten. Für die Caps geht es schon morgen mit einem Heimspiel gegen den HC Pustertal weiter. Spielbeginn in der STEFFL Arena ist um 19:15 Uhr.

Caps-Head-Coach Dave Barr konnte gegen die Grazer wieder auf Top-Scorer Matt Bradley zurückgreifen, der das letzte Spiel der Wiener gegen den HCB Südtirol Alperia gesperrt verpasste. Youngster Leon Widhalm rückte daher aus dem Line-Up. Im Tor ersetzte Stefan Stéen Nationalteamtorhüter Bernhard Starkbaum. Nach nur fünf Sekunden ließ der Ex-99er Lukas Kainz einen Schuss los, den Engstand zur Seite abwehren konnte. Nur 14 Sekunden später musste der Schwede erneut gegen Kainz zupacken. Nach dem darauffolgenden Face-Off rutschte ein abgefälschter Schuss von Ben Finkelstein am Grazer Tor vorbei. Den ersten Schuss der Gäste gab Tobias Fladeby ab, doch Stéen konnte den Versuch sicher halten. Jérémy Grégoire fälschte in der zweiten Minute einen Schuss durch Alex Wall ab, die Scheibe ging aber neben das Tor. Einen Schuss durch Armin Preiser konnte Engstrand nicht festhalten, doch den Rebound konnte kein Caps-Spieler verwerten. Mario Altman gab in der vierten Minute einen Schuss ab, doch erneut blieb Stéen sicher. Patrick Antal feuerte in der sechsten Minute auf das Tor der Grazer, der Nachschuss von Niki Hartl flog aus dem Spielfeld. Finkelstein legte eine Minute später in den Slot zu Max Zimmer ab, der an Engstrand scheiterte. In der neunten Minute feuerte Fladeby den Puck von der linken Seite am Tor vorbei. Nach einem Pass von Finkelstein zog Mario Fischer von der blauen Linie in den linken Bullykreis, der Kapitän der Wiener zog ab und ließ Engstrand mit seinem Schuss in der 10. Minute keine Chance. In der 12. Minute versuchte es erneut Grégoire, Engstrand konnte aber abwehren. James Sheppard drehte sich in der 13. Minute und schloss in der Bewegung mit der Rückhand ab, Engstrand, dem die Sicht verstellt wurde, hatte mit dem Puck zu kämpfen, konnte ihn aber letztendlich bändigen. Nach dem anschließenden Face-Off eroberte Radek Prokes die Scheibe, der Tscheche spielte zu Kainz, der mit einem Schuss aus dem Slot zum 2:0 traf (13.). Nur eine Minute später trafen die Wiener erneut, Wall war mit einem Schuss aus dem hohen Slot (14.) erfolgreich. Wiederum eine Minute später erhöhten die Wiener erneut, Ben Finkelstein knallte den Puck unter die Latte. Nach diesem Tor war der Arbeitstag von Graz-Goalie Engstrand vorbei. Nicolas Wieser ersetzte den Schweden. In der 16. Minute wurde Matt Bradley wegen Crosschecks für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt. Die Grazer konnten von dieser Gelegenheit aber nicht profitieren, die Wiener verteidigten in Unterzahl erfolgreich. Nach 20 absolvierten Minuten hielten die Wiener bei 19 abgegebenen Schüssen, Graz konnte Stéen nur dreimal prüfen.

In der 22. Minute schoss Gustav Bouramman durch den Verkehr auf das Wiener Tor, doch der Puck gelang gar nicht erst zu Stéen. Nico Brunner feuerte in der 24. Minute nach Vorlage von Rafael Rotter auf das Tor, doch Wieser konnte parieren. Ein Schuss von Prokes war wenige Sekunden später ebenfalls ein Fall für Wieser. Nach einem Scheibenverlust konterte Fladeby, der Stéen keine Chance ließ. Wall spielte den Puck in der 25. Minute vor das Tor zu Prokes, der aber von Wieser am Torerfolg gehindert werden konnte. Eine Minute später hielt Stéen gegen Daniel Woger. In der 27. Minute wurde James Sheppard per hohem Pass in Richtung Wieser geschickt, doch der Kanadier wurde regelwidrig am Abschluss gehindert, es gab einen Penalty Shot für die Wiener. Bradley trat zu diesem an, schob den Puck aber knapp am Tor vorbei. Wenige Sekunden später durften sich die Caps erstmals im Powerplay versuchen, Aleksi Salonen wurde wegen Hakens auf die Strafbank geschickt. Dieses wurde allerdings frühzeitig wieder beendet. Bradley versuchte seinen Gegenspieler daran zu hindern, aus dem eigenen Drittel herauszuspielen und setzte einen Haken, weswegen der Kanadier in die Kühlbox musste. Niki Hartl versuchte es in der 28. Minute mit einem Schlagschuss, doch Wieser passte auf. Kurz darauf war die Strafe für Salonen vorbei, die Grazer also in Überzahl. Auch im zweiten Powerplay konnten die Steirer den Wienern nichts anhaben, auch weil Stéen einen Schuss des Norwegers Viktor Granholm parierte. Salonen versuchte es in der 30. Minute aus der Distanz, doch Stéen konnte den Puck fangen. Eine Minute später musste Mario Altmann wegen eines Stockschlags für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Wiener konnten in dieser Überzahlsituation nicht sonderlich gefährlich werden. Nach einem Scheibenverlust der Caps konterten die Grazer. Ben Finkelstein konnte einen Querpass vor Stéen allerdings verhindern, der Schwede hielt auch kurz nach Ende des Powerplays einen Schuss aus dem Slot. In der 34. Minute blockte Armin Preiser einen Schuss von Fladeby. Sheppard setzte kurz darauf Zimmer in Szene, doch dieser konnte den Puck aus kurzer Distanz nicht an Wieser vorbeibringen. Prokes lenkte in der 35. Minute einen scharfen Pass von Brunner in Richtung Graz-Tor ab, doch die Scheibe verfehlte den Kasten knapp. Finkelstein fuhr eine Minute später ein Solo, das der Verteidiger nicht mit einem Tor vollenden konnte. Ein Schuss durch Erik Kirchschläger von der blauen Linie wurde gefährlich, doch Stéen konnte parieren. 38 Sekunden vor Ende des Mitteldrittels wurde Bouramman wegen Crosschecks in die Kühlbox verbannt. Zimmer konnte die Grazer kurz vor Drittelende daran hindern, den Puck aus dem Drittel zu spielen, eine Kombination über Bradley und Sheppard führte aber knapp nicht zum Torerfolg.

Rotter hatte nach rund 35 absolvierten Sekunden aus kurzer Distanz eine Torchance, doch der Schuss mit der Rückhand endete bei Wieser. 17 Sekunden vor Ende des Powerplays schrieben die Caps erneut an, Kainz erzielte sein zweites Tor (42.). Grégoire versuchte es in der 43. Minute aus vollem Lauf, doch Wieser konnte den Puck sichern. Wenige Sekunden später erzielte Zintis Zusevics aus kurzer Distanz das 2:5 (43.). Adis Alagic versuchte es in der 45. Minute von der linken Seite, doch Stéen packte gegen den Grazer zu. Hartl feuerte eine Minute später auf das Tor, Wieser konnte blocken. Der Rebound sprang zu Lukas Piff in den hohen Slot, doch auch der Caps-Verteidiger war nicht erfolgreich. In der 49. Minute wurde Fischer wegen Behinderung auf die Strafbank geschickt. Bouramman gab einen Schuss von der blauen Linie ab, doch Stéen konnte diesen halten. Granholm gab einen One-Timer in der 50. Minute ab, doch erneut war Stéen zur Stelle. Der Schwede zeichnete sich wenige Sekunden später erneut gegen den Norweger mit einem Save aus. Wenig später endete ein weiteres Powerplay der Grazer ohne Tor. Finkelstein wurde in der 52. Minute von Alagic von den Beinen gezogen, wodurch sich die Caps erneut im Powerplay versuchen durften. Die Hausherren ließen den Steirern über weite Strecken des Powerplays keine Luft zum Atmen, Wieser musste unter anderem bei einem Schuss von Zimmer mächtig aufpassen. Letztendlich gelang den Wienern aber kein weiteres Tor. Grégoire konnte in der 56. Minute auf das Tor der Gäste feuern, doch Wieser passte auf. Wenige Sekunden später feuerte Hartl aus dem Rückraum aufs Grazer Gehäuse, Wieser blieb erneut Sieger. In der 58. Minute lag der Puck im Grazer Tor, doch die Unparteiischen verweigerten dem Treffer die Anerkennung. Ein frustrierter Sam Antonitsch und Prokes mussten als Resultat eines Handgemenges auf die Strafbank. Preiser feuerte im Anschluss auf das Tor der Gäste, doch Altmann warf sich in den Schuss. Die spusu Vienna Capitals gaben im Lauf des Spiels 45 Schüsse ab, Caps-Goalie Stéen kommt nach 19 Paraden auf eine Fangquote von 90,5 Prozent.

spusu Vienna Capitals – Moser Medical Graz99ers 5:2 (4:0, 0:1, 1:1)

Tore CAPS: Mario Fischer (10.), Lukas Kainz (13., 42.), Alex Wall (14.), Ben Finkelstein (15.)

Tore Graz: Tobias Fladeby (24.), Zintis Zusevics (43.)

Statement Dave Barr, Head-Coach der spusu Vienna Capitals „Unser erstes Drittel war fantastisch. Wir haben hart gearbeitet und haben durch simples Spiel eine Menge Chancen kreiert. Daraus haben wir einige schöne Tore erzielt. Ich führe das auf unsere harte Arbeit zurück, wir waren von Anfang an zielstrebig. Im zweiten Drittel hat Graz sich verbessert und wir haben ein wenig den Fuß vom Gas genommen. Im Schlussdrittel haben wir uns dann wieder gesteigert und härter gearbeitet. Durch die hohe Führung konnte ich mehreren Spielern mehr Eiszeit geben, sodass wir unsere Top-Spieler ein wenig schonen konnten.“


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Thema Videobeweis

Beim Videobewies kam es jüngst zu Fehlentscheidungen. Sollten die Schiedsrichter in der DEL zusätzliche Unterstützung aus dem "Game-Center" in Neuss durch einen "Video-Referee" erhalten?





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