
Bozen hat das Siegen verlernt – Pustertal gewinnt Derby in der Sparkasse Arena
Bozen. (PM HCB) Drittes Saisonderby zwischen dem HCB Südtirol Alperia und dem HC Pustertal in der ausverkauften Bozner Sparkasse Arena. Bozen quo vadis?
Nach zwei relativ ausgeglichenen Dritteln brachen bei den Weißroten im Schlussabschnitt alle Dämme, Pustertal erzielte drei Treffer in Folge und fügte Frank & Co. die vierte Niederlage in Folge zu. Die Talferstädter sind nun aus den Top Six herausgefallen und haben zusätzlich ein Spiel mehr als die direkten Gegner ausgetragen.
Das Match. Auch heute konnte Coach Glena Hanlon aus dem Vollen schöpfen, einziger Abwesender war Tyler Sikura, das Tor hütete Svedberg.
Vorsichtiger Beginn von beiden Seiten, dann bestimmten die Weißroten meistens das Geschehen auf dem Eis und hatten auch einige gute Szenen vor dem Pustertaler Gehäuse. Nach zwei Warnschüssen von Mantenuto und Atwal war Frigo bei einem 3:1 Konter zu eigensinnig und versuchte den Abschluss selbst, Brunner scheiterte an Bernard und auch ein Blueliner von Di Perna war Beute des Gäste Goalies. Bozen setzte sich beim ersten Powerplay des Matches zwar im gegnerischen Drittel fest, konnte aber nichts Zählbares ernten. Nach Hälfte des Drittels gingen die Weißroten verdient in Führung: McClure sprintete über die rechte Seite, zog aus dem Bullykreis ab, Bernard ließ abprallen und Halmo verwertete den Rebound. Die beste und eigentlich einzige klare Chance hatte Pustertal in der letzten Minute: Sprinter Hannoun ließ Parlett auf der Stelle stehen, Pass zur Mitte auf Petan, dessen Abschluss in der Fanghand von Svedberg endete.
Pustertal im Powerplay zu Beginn des zweiten Drittels, die Foxes konnten immer wieder befreien, doch am Ende gelang den Gelb-Schwarzen doch noch der Ausgleich, Deluca reagierte bei einem Rebound am schnellsten. Bozen wankte für einige Minuten, dann konnte Frigo einen Querpass vom Mantenuto im Slot nicht ablenken, bei der nächsten Überzahl der Pustertaler ließen sich die Foxes nicht mehr überraschen, setzten sich ihrerseits bei einem Powerplay im gegnerischen Drittel fest, auch diesmal ohne Erfolg. Gegen Mitte des Abschnittes spielte sich das Geschehen vorwiegend im Mittelfeld ab und die Begegnung verlor an Intensität, auch gab es mehrere Unterbrechungen, was natürlich dem Spielfluss nicht zugutekam.
Zwei Minuten waren im Schlussabschnitt gespielt, da setzte sich Mantinger auf der rechten Seite durch, Querpass in den Slot auf Andergassen, der Svedberg mit einem Haken außer Gefecht setzte und Pustertal in Führung brachte. Die Foxes waren nun von der Rolle, ohne Ideen, der erst Pass kam nicht an und auch die meisten Zweikämpfe gingen verloren, eine weitere Überzahl verdiente sich das Prädikat durchwachsen. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff folgte dann der Gnadenstoß für Frank & Co.: Puckverlust in der Angriffszone, Hannoun schickte Petan in die Gasse, schneller Antritt und Backhander in die hohe Ecke. Vonseiten der Hausherren kam außer einem Vandane Schuss und Rebound von Gazley keine Reaktion, in der Schlussminute traf Frycklund noch ins verwaiste Bozner Tor zum 4:1 Endstand für Pustertal.
Am Dienstag geht es für Frank & Co. nach Ungarn zum Tabellenzweiten Hydro Fehervar AV19. Das Match in Szekesfehervar wird um 19:15 Uhr angepfiffen.

HCB Südtirol Alperia – HC Pustertal Wölfe 1:4 (1:0 – 0:1 – 0:3)
Die Tore: 15:03 Mike Halmo (1:0) – 20:58 PP1 Ivan Deluca (1:1) – 42:39 Raphael Andergassen (1:2) – 49:20 Alex Petan (1:3) – 58:26 EN Mats Frycklund (1:4)
Schiedsrichter: Ofner/Zrnic – Mantovani/Pardatscher
PIM: 6:10
Torschüsse: 32:32
Zuschauer: 6856
Capitals verlieren am Dreikönigstag gegen HK SZ Olimpija
Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals müssen sich am Dreikönigstag HK SZ Olimpija mit 3:6 geschlagen geben.
Aljaz Predan bringt die Gäste nach genau 120 Sekunden in Führung (2.). Die Capitals drehen das Spiel durch Tore von Mathias Böhm (13.) und Lukas Kainz (18.) noch im ersten Drittel. Innerhalb von 5:22 Minuten stellen die Slowenen das Spiel komplett auf den Kopf. Ville Leskinen (22.), Trevor Gooch (26.), Marcel Mahkovec (27.) und Bine Masic (28.) sorgen mit ihren Treffern für einen letztendlich uneinholbaren Vorsprung. Nach einem Treffer von Rok Ticar (52.) schöpfen die Wiener kurz Hoffnung, Leskinen macht diese mit seinem zweiten Tor des Abends schnell zunichte (55.). Am Dienstag treten die spusu Vienna Capitals beim EC iDM Wärmepumpen VSV an (19:15 Uhr).
Caps-Head-Coach Christian Dolezal musste gegen HK SZ Olimpija auf den verletzten Nico Brunner verzichten. Dafür stand der nach Zell am See verliehene Bernhard Posch wieder im Line-Up der Capitals. Im Tor begann erneut Stefan Stéen, der am heutigen Dreikönigstag seinen 31. Geburtstag feierte. Direkt nach Spielbeginn kamen die Capitals durch Evan Wardley zur ersten Chance. Der Schuss des Kanadiers wurde abgefälscht, fand aber nicht den Weg ins Tor. Auf der anderen Seite machte Wardley seinen Gegenspieler Miha Zajc gleich mit der Bande der STEFFL Arena vertraut. Die Gäste gingen nach genau zwei Minuten in Führung. Ein Schuss von Bine Masic blieb im Verkehr vor Stéen stecken, Aljaz Predan brachte die Slowenen per Nachschuss in Front. In der siebten Minute tauchte Mathias Böhm vor Olimpija-Goalie Lukas Horak auf. Der Puck war allerdings schneller als der Wiener und konnte so vom tschechischen Torhüter aufgenommen werden. Wenige Sekunden später tankte sich Zane Franklin ansehnlich zu Horak durch, der Tscheche konnte den anschließenden Schuss parieren. Evan Weinger spielte in der neunten Minute einen Diagonalpass in der offensiven Zone, der Puck kam beim mitlaufenden Trevor Cheek aber nicht an. Im Anschluss schnürten die Gäste die Wiener ein wenig in der eigenen Zone ein. Stéen packte bei einem Schuss von Aleksandar Magovac erfolgreich zu. Rok Ticar setzte Dominic Hackl mit seinem Pass in Szene, der Verteidiger konnte aber nicht abschließen. Nach einem Faceoff-Gewinn der Gäste in der 13. Minute eroberte Patrick Antal den Puck. Der Wiener fuhr gemeinsam mit Böhm vor das Tor der Gäste. Nach dem erfolgreichen Querpass beförderte der 20-Jährige den Puck zum Ausgleich ins Tor. In der 15. Minute konterten die Wiener über Cheek und Weinger. Der Caps-Toptorschütze spielte den Querpass auf seinen Landsmann wohl ein wenig zu spät. Weinger konnte nicht bedeutend abziehen, das Tor geriet durch eine prophylaktische Rettungsaktion von Horak aus der Verankerung. Nach einer Kombination durch Cheek und Weinger konnte Fischer aus dem Rückraum abschließen. Der Schuss des Kapitäns in der 17. Minute ging am Tor vorbei. Auf der anderen Seite war Stéen mit einem weiteren Save zur Stelle. Nach Pass von Christof Kromp tauchte Antal in der 18. Minute vor Horak auf, der Assistgeber zum 1:1-Ausgleich konnte aber nicht abschließen. Kurz darauf schlug der Puck im Tor der Gäste ein. Kainz spielte das Spielgerät von der Seite zum Tor, die Scheibe sprang von Horak ins Tor der Slowenen.
Die erste Chance des zweiten Spielabschnitts fand Heinrich vor, der Horak aber nicht bezwingen konnte. Erneut genau zwei Minuten nach Beginn des Drittels trafen die Gäste erneut. Horak kam nach einer Auslösung der Wiener, die inzwischen zum Wechsel fuhren, zum Puck. Der auf der blauen Linie wartende Ville Leskinen wurde vom Tschechen mustergültig bedient, im Eins-gegen-eins ließ der Finne Stéen keine Chance (22.). Leon Widhalm legte den Puck in der 24. Minute in den Slot ab, von wo die Scheibe zu Heinrich geriet, der Horak mit seinem Schuss nicht bezwingen konnte. Wenig später probierte es auch Widhalm, der ebenfalls erfolglos war. Cheek wollte das Spielgerät in der 25. Minute vor das Tor zu Ticar spielen, Horak unterband den erfolgreichen Pass mit seinem Schläger. Der Tscheche parierte in der 26. Minute einen Schuss von Böhm. Wenig später verlor Bernhard Posch den Puck an Trevor Gooch, der Topscorer der Gäste lief allein auf Stéen zu und bezwang den Schweden zur neuerlichen Führung der Slowenen (26.). Eine Minute später erhöhten die Gäste auf 4:2. Marcel Mahkovec feuerte den Puck vom linken Bullykreis aus ins Tor (27.). Head-Coach Christian Dolezal nahm daraufhin sein Time-out. Eine Minute später fälschte Masic einen Schuss zum 5:2 ins Tor der Wiener ab (28.). Daraufhin war der Arbeitstag von Stéen beendet, Sebastian Wraneschitz übernahm im Tor. Ziga Pance zog in der 30. Minute aus der Distanz ab, der Schuss landete abgefälscht im Fangnetz. Ziga Mehle führte die Scheibe in der 33. Minute durch das Drittel der Hausherren, setzte seinen Schuss aber neben das Tor. Auf der anderen Seite wollte Franklin den Puck ins Tor stopfen, Horak machte an der linken Stange die Tür zu. Hackl zog in der 35. Minute von der rechten Seite ab, Horak wehrte den Puck aber zur Seite ab, der vor dem Tschechen positionierte Franklin kam nicht an den Puck. Eine Minute später konterten die Slowenen, der Schuss prallte aber nur an die Stange. Die Wiener zogen in der 37. Minute schnell vor das Tor der Gäste, Böhm brachte den Querpass von Antal diesmal aber nicht im Tor unter. Horak hielt wenige Sekunden später einen Schuss von Timo Pallierer fest. Franklin versuchte es in der 38. Minute doppelt, brachte den Puck aber nicht an Horak vorbei ins Tor.
Die Capitals kamen mit mehr Energie aus der Kabine, konnten Horak mit ihren Schüssen in den ersten Minuten des Schlussdrittels aber nicht gefährden. Antal kam in der 43. Minute am rechten Bullykreis an die Scheibe, sein Querpass auf Armin Preiser wurde über der Glas abgefälscht. Nach Pass von Ticar versuchte es Franklin, Horak war mit der rechten Schulter zur Stelle. Hackl zog in der 45. Minute ab, sein Schuss ging links am Kasten der Gäste vorbei, kein Wiener hatte die Gelegenheit, das Hartgummi abzufälschen. Donohue versuchte es eine Minute später mit einem One-Timer, den Horak festhalten konnte. Gooch schoss den Punk in der 49. Minute von der linken Seite am Caps-Tor vorbei. Niki Hartl tauchte in der 51. Minute vor Horak auf, der gebürtige Salzburger konnte den Olimpija-Goalie aus kurzer Distanz nicht überwinden. In der 52. Minute verkürzten die Wiener durch einen Treffer von Ticar, der ein scharfes Zuspiel von Heinrich ins Tor ablenkte. In der 55. Minute konterten die Slowenen nach einer Drangphase der Wiener, Leskinen überwand Wraneschitz, um den alten Abstand von drei Toren wiederherzustellen. 4:09 Minuten vor Spielende nahm Dolezal Wraneschitz für einen weiteren Stürmer aus dem Tor. Die beste Torchance fand Heinrich vor, der nach einem Pass von Ticar von der linken Seite abziehen konnte. Nach einem Save von Horak konnte Cheek den Puck nicht ins Tor drücken. Die Wiener konnten in numerischer Überzahl nicht mehr anschrieben, verloren mit 3:6. Laut offizieller Statistik gaben die spusu Vienna Capitals 39 Torschüsse ab, die Gäste deren 19. Stefan Stéen parierte acht Schüsse, Sebastian Wraneschitz verzeichnete fünf Saves.

spusu Vienna Capitals – HK SZ Olimpija 3:6 (2:1, 0:4, 1:1)
Tore CAPS: Mathias Böhm (13.), Lukas Kainz (18.), Rok Ticar (52.)
Tore Olimpija: Aljaz Predan (2.), Ville Leskinen (22., 55.), Trevor Gooch (26.), Marcel Mahkovec (27.), Bine Masic (28.)
Statement Fabian Scholz, Assistant-Coach der spusu Vienna Capitals „Im ersten Drittel sind sie gut aus der Kabine gekommen, wir haben versucht, die Energie zu matchen. Wir sind 0:1 in Rückstand geraten und haben uns durch solideres Spiel wieder in die Partie gekämpft. Im zweiten Drittel haben uns individuelle Fehler innerhalb von etwas mehr als fünf Minuten das Spiel gekostet. Diese Fehler wurden eiskalt bestraft.“
Red Bulls holen in Feldkirch einen Punkt
Drake Rymsha mit erstem Saisontreffer
Feldkirch. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg unterlag in der win2day ICE Hockey League im Auswärtsspiel gegen die BEMER Pioneers Vorarlberg mit 2:3 nach Verlängerung.
Nach einem guten, aber torlosen Salzburger Startdrittel drehten die Feldkircher auf und gingen später mit zwei Toren in Führung. Die Red Bulls konnten das im Schlussdrittel ausgleichen, hatten dann aber in der Verlängerung das Nachsehen. Mario Huber bestritt heute sein 500. Ligaspiel (vereinsübergreifend), musste sich aber wie seine Teamkollegen mit einem Punkt im Ländle begnügen.
Spielverlauf
Die Red Bulls nahmen das Heft gleich in die Hand und waren im ersten Abschnitt spielbestimmend. Aus einer kontrollierten Abwehr heraus versuchten sie, Chancen zu kreieren. Tim Harnisch hatte eine solche aus dem halbhohen Slot (12.), Drake Rymsha verpasste direkt vorm guten Feldkircher Torhüter Alex Caffi (15.) wie auch Peter Schneider nach einem Solo von der blauen Linie (17.). Die Vorarlberger zogen sich aber nicht zurück und hatten auch zwei, drei gute Momente, in denen Salzburgs Torhüter Atte Tolvanen aber hellwach war. Ohne Tore, aber mit einem deutlichen Chancenplus für die Red Bulls ging es in die erste Pause.
Im zweiten Durchgang spielten die Hausherren plötzlich aggressiv nach vorn und drehten damit das Momentum zu ihren Gunsten. Auf einmal waren die Red Bulls in der Defensive gefordert. Atte Tolvanen wehrte viele gute Feldkircher Chancen ab, etwa nach einem 2-auf-1-Konter in der 23. Minute. In der 27. Minute vergab Thomas Raffl einen Penalty. Danach spielten die Hausherren ein gefährliches Powerplay, später scheiterte Feldkirchs Joonas Oden allein vorm Tor (34.). In der Schlussphase setzten auch die Red Bulls wieder Akzente in Richtung gegnerisches Tor, aber Feldkirchs Top-Torschütze Steven Owre schoss die Hausherren kurz vor der Pause mit einem Rebound-Treffer in Führung (39.), die auch Thomas Raffl bei einem letzten Alleingang (40.) nicht egalisieren konnte.
Im Schlussdrittel waren die Red Bulls wieder tonangebend und arbeiteten zum Tor, aber gute Chancen zu erspielen war jetzt schwierig. Bei einigen Schüssen fehlte auch das Glück und dann erwischte Michael Pastujov die Scheibe an der blauen Linie und verwertete sein Solo zur 2:0-Führung (48.). Jetzt aber hatten die Red Bulls die Antwort; Drake Rymsha wurde von Philipp Wimmer auf die Reise geschickt und traf mit seinem ersten Saisontreffer für die Red Bulls zum Anschluss (53.). Nur eine Minute später zog Tyler Lewington aus der Distanz ab und netzte zum Ausgleich ein (54.). In den letzten Minuten folgte ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, in dem die Hausherren bei einem abschließenden starken Powerplay dem Siegestreffer nahe waren. In der Verlängerung schließlich nutzte Feldkirch ein 4:3-Powerplay und holte sich den extra Punkt. Atte Tolvanen hatte bei dem One-timer von Guus van Nes direkt am Pfosten keine Chance. Nach bisher zwei Siegen unterlagen die Red Bulls damit in dieser Saison erstmals gegen Feldkirch, nehmen aber zumindest einen Punkt mit.
Statement Oliver David „Wir waren im ersten Drittel besser, haben aber nicht getroffen. Im zweiten Abschnitt waren sie besser und machen ein Tor. Ich fand gut, wie wir dann im Schlussdrittel nach dem 0:2-Rückstand zurückgekommen sind und die Verlängerung erzwungen haben. Leider haben wir es dann nicht geschafft, aber der eine Punkt ist wichtig. Wir haben fünf Spiele in Folge gepunktet.“
win2day ICE Hockey League
BEMER Pioneers Vorarlberg – EC Red Bull Salzburg 3:2 (0:0, 1:0, 1:2) OT
Tore:
1:0 | 38:04 | Steven Owre
2:0 | 47:44 | Michael Pastujov
2:1 | 52:07 | Drake Rymsha
2:2 | 53:29 | Tyler Lewington
3:2 | 62:36 | Guus van Nes | PP
Zuschauer: 2.267
Haie jubeln auch in Asiago!
Innsbruck. (PM Haie) Der HCI feiert in Asiago den fünften Erfolg in Serie. Nach dem Sieg in der Overtime trauern die Haie aber auch einem verlorenen Punkt nach.
Die Haie, übrigens unterstützt von einem satten Fanblock aus mitgereisten Schlachtenbummlern, haben in Asiago lange drei Punkte in der Hand, führen klar mit 3:0, müssen am Ende aber noch in die Overtime, und sichern sich dort den Zusatzpunkt.
Der erste Abschnitt gehört ganz klar den Haien, die einen Traumstart in die Partie erwischen. Kevin Roy bringt die Tiroler bereits nach 62 Sekunden in Führung. Asiago-Goalie Justin Fazio kann einen Albano-Schuss parieren, beim zweiten Versuch von Roy ist er machtlos. Auch danach sind die Haie tonangebend und haben die besseren Möglichkeiten. Eine davon nützt abermals Roy zum 2:0 (15.). Jakubitzka hatte den sträflich alleine gelassenen Haie-Topscorer zuvor perfekt angespielt. Defensiv lassen die Haie wenig zu, dennoch muss sich Markus Gratzer im Tor (diesmal anstelle von Evan Buitenhuis) einige Male auszeichnen, unter anderem rettet er quasi mit der Pausensirene in Unterzahl gegen McShane die Null.
Das zweite Drittel ist zunächst eine Kopie des ersten. Die Haie treffen früh (22., Peeters nach schöner Vorarbeit von Mackin) und sind danach Herr in der Halle. Die Tiroler, ausgestattet mit viel Selbstvertrauen nach zuletzt vier Siegen in Serie, verbringen viel Zeit im Offensivdrittel, kombinieren stark, und haben Chancen auf weitere Treffer. Asiago lässt aber immer wieder seine Gefährlichkeit aufblitzen, und münzt diese spät im Abschnitt in zwei Tore um. Rapuzzi per Penalty (36.) und Misley (40., Schuss ins Kreuzeck) stellen auf 2:3 – die Partie ist, trotz klarem Übergewicht für den HCI, plötzlich wieder völlig offen.

So gestaltet sich auch das Schlussdrittel. Asiago ist jetzt auf Augenhöhe, wartet auf Fehler der Haie, und ist vor Allem bei Kontern gefährlich. Die großen Möglichkeiten bleiben vorerst auf beiden Seiten aber aus. Auch weil die Haie zwei Powerplays im letzten Abschnitt nicht nutzen können bleibt es eng, und Asiago kommt sechs Minuten vor dem Ende zum Ausgleich. Gennaro kann einen Rebound verwerten – das Spiel geht in die Verlängerung.
Dort brauchen die Haie dann aber nur 8 Sekunden, um am Schluss doch noch als Sieger vom Eis zu gehen. Corey Mackin zieht direkt vom Bully Richtung Tor, schließt ab, und kann seinen eigenen Rebound zum 4:3 unterbringen. Der HCI holt in Asiago zwei wichtige Punkte, feiert den fünften Erfolg in Serie, rückt auf Tabellenplatz fünf vor, und erwartet am kommenden Dienstag in der TIWAG Arena Tabellenführer KAC.
Migross Supermercati Asiago – HC TIWAG Innsbruck-Die Haie 3:4/OT (0:2,2:1,1:0 – 0:1)
Tore: Rapuzzi (36.), Misley (40.), Gennaro (54.) bzw. Roy (2.,15.), Peeters (22.), Mackin (61./GWG);

Black WIngs Hinken beim Rekordmeister hinterher
Linz. (PM Black Wings) Ein Fehlstart mit zwei Toren Rückstand ließ die Steinbach Black Wings beim Rekordmeister von Anfang an immer einen Schritt hinterher hinken.
Hoffnungen der rund 150 mitgereisten Auswärtsfans auf eine Aufholjagd im zweiten Drittel zerstörte der KAC stets mit einer passenden Antwort und ließ die Linzer erneut ohne Punkte.
EC KAC – Steinbach Black Wings Linz 4:2 (2:0, 2:2, 0:0)
Tore: 1:0 Paul Postma (4. Min), 2:0 Simeon Schwinger (7. Min), 3:1 Nick Petersen (27. Min), 4:2 Jan Mursak (32. Min / PP1) bzw. 2:1 Matt MacKenzie (26. Min / PP1), 3:2 Emilio Romig (29. Min)
Zu ungewohnt früher Stunde reisten die Steinbach Black Wings am Dreikönigstag zum letzten von drei Auswärtsspielen in Folge. Dabei konnte Head Coach Philipp Lukas personell annähernd aus dem Vollen schöpfen und schickte dieselbe Aufstellung ins Rennen, wie beim Meister in Salzburg. Wie schon am Mittwoch starteten die Linzer aktiver in das Match und erspielten sich die erste gute Möglichkeit. Matt MacKenzie bekam im hohen Slot einen guten Pass und nahm den Schuss, dieser wurde von einem Klagenfurter aber abgeblockt. Während die Gäste das Spiel mit der Scheibe übernahmen, wirkten die Rotjacken abwartend, schlugen mit ihrer ersten Chance aber sofort zu. Ein Fehlpass im eigenen Drittel brachte Manuel Ganahl in guter Position zum Abschluss. Tirronen wehrte zwar zur Seite ab, dort stand Paul Postma aber ungedeckt und konnte am rechten Pfosten zum 1:0 für den KAC den Puck über die Linie drücken. Der Rückschlag schien den Stahlstädtern zunächst nichts auszumachen, denn auf der Gegenseite kamen diese in Person von Gerd Kragl beinahe zum Ausgleich. Der Verteidiger zog mit einem gezielten Schuss von halblinker Seite ab, ließ damit aber nur die Stange erklingen.
Der Rekordmeister ließ die Oberösterreicher immer wieder kommen, schaltete beim Scheibengewinn aber blitzschnell um. So kamen die Hausherren mit ihren Vorstößen immer wieder gefährlich vor das Tor und legten in der siebten Minute das 2:0 nach. Wieder war die Verteidigung der Stahlstädter vor dem eigenen Gehäuse nicht konsequent genug. Simeon Schwinger erarbeitete sich am rechten Bullykreis den Puck und zog im Getümmel aus der Drehung ab. Sein Schuss rutschte durch die Beine von Tirronen und zum Fehlstart der Steinbach Black Wings über die Linie. Daraufhin verunsichert, wurde ein kontrollierter Aufbau für die Gäste schwerer. Erst in der 15. Minute kam Sean Collins nach einem schönen Spielzug der ersten Linie wieder vor das Tor von Sebastian Dahm.
Beim zentralen Schuss von Collins hatte dieser die Sicht aber frei und packte so ohne Probleme zu. Auf der anderen Seite konnte aber auch Rasmus Tirronen bei zwei Weitschüssen seine Fanghand
auspacken und schickte das Spiel so mit dem Zwei-Tore-Rückstand aus Sicht der Steinbach Black Wings ein erstes Mal in die Pause.
KAC antwortet postwendend auf Linzer Comeback
Aus dieser kamen die Gäste mit etwas Wut im Bauch und probierten es gleich im ersten Wechsel mit Tempo vor das Tor. Die zweite Linie kam im drei-gegen-eins Konter zur Chance, nach schönem Querpass von Knott, verpasste Shawn St-Amant das freistehende Gehäuse aber um wenige Millimeter. Nachdem Brian Lebler kurz darauf mit einem Schuss an der Stange kratzte, mussten sich die Linzer bei Rasmus Tirronen bedanken, der in höchster Not rettete. Auf der rechten Seite vergaßen die Oberösterreicher komplett auf Lukas Haudum, der es aus der Drehung versuchte, direkt vor dem Tor aber am Schlussmann der Gäste scheiterte. In de 26. Minute sollte sich das verbesserte Forechecking der Steinbach Black Wings mit einem ersten Powerplay bezahlt machen. Die Gäste machten Druck, ehe Matt MacKenzie mit einem Schlenzer von der blauen Linie abzog und den Weg bis ins Ziel zum 1:2 Anschlusstreffer fand.
Die Freude darüber wehrte zunächst aber nur ganze 12 Sekunden, denn mit dem nächsten Angriff vom Bully weg erhöhten die Klagenfurter wieder. Erneut waren die Stahlstädter im Slot viel zu weit weg von ihren Gegenspielern und übersahen Nick Petersen, der nach einem Weitschuss den Rebound zum 3:1 verwertete (27. Minute). Anders als im ersten Drittel fanden die Steinbach Black Wings daraufhin die Antwort und gingen mit einer weiteren Überzahl wieder in die Vorwärtsbewegung. Zwar scheiterten die Oberösterreicher mehrmals an Sebastian Dahm, doch exakt mit Ablauf der Strafzeit konnte Emilio Romig abermals verkürzen. Der Stürmer nahm vom rechten Bullykreis Maß und platzierte einen gezielten Wristshot ins Kreuzeck zum 2:3 (29. Minute). Doch mit dem Selbstvertrauen vor eigenem Publikum legte der KAC kurz nach Halbzeit des Spiels wieder nach. Dieses Mal waren es die Gastgeber, die im Powerplay auf das Linzer Tor drückten, ehe abermals Nick Petersen das 4:2 mit einem wuchtigen Schuss von der rechten Seite markierte (32. Minute). Das Match wurde daraufhin schneller und beide Teams kamen immer wieder mit Gegenstößen vor das jeweilige Tor. In diesen war bei Dahm beziehungsweise Tirronen aber jeweils Endstation und so ging es nach wie vor mit zwei Treffern Rückstand in die letzte Pause.
Auch im Schlussabschnitt fuhren die Steinbach Black Wings den ersten Angriff. Ein Versuch mit der Backhand aus der Drehung von Brian Lebler war aber leichte Beute für Sebastian Dahm. Deutlich gefährlicher wurden auf der anderen Seite die Kärntner drei Minuten nach Wiederbeginn. Wieder kamen diese mit Schwung über die rechte Seite in die gefährliche Zone. Tirronen konnte einen verdeckten Schuss aber abwehren. Wenige Augenblicke später wurde die Schlussoffensive der Gäste durch ein Foul im Angriffsdrittel abgehalten. In Unterzahl hatten die Oberösterreicher Glück, als Haudum auf der linken Seite ganz frei zu zentral abschloss und kurz darauf Obersteiner im Konter den Puck am Tor vorbeischob. Das Match erreichte die letzten zehn Minuten, doch die Stahlstädter fanden kaum einen Weg für einen geordneten Aufbau. Der Rekordmeister lauerte auf Konter und war in einem solchen in der 53. Minute erneut nur mit einem Foul zu stoppen. Zwar überstanden die Linzer die folgende Unterzahl unbeschadet, die Zeit lief der Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas aber davon. Vier Minuten vor dem Ende konnten die Gäste endlich wieder Druck aufbauen, hatten dann aber Pech, als Collins einen Weitschuss nur an die Fußspitzen von Dahm abfälschte. Zweieinhalb Minuten vor der Sirene gingen die Steinbach Black Wings schließlich volles Risiko und brachten den zusätzlichen Feldspieler. Mit diesem versuchte es Graham Knott von der rechten Seite, Sebastian Dahm packte aber wieder zu. Die Steinbach Black Wings mussten sich damit auch in Klagenfurt geschlagen geben und gehen nach dem intensiven Programm der letzten Wochen in eine kurze Unterbrechung.
Das nächste Heimspiel in der Linz AG Eisarena steigt am Freitag, den 12. Jänner gegen Asiago.
Die Statements zum Spieltag



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