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win2 day Ice Hockey League an Neujahr: Salzburg feiert neunten Sieg in Serie – Innsbruck in Villach nur zwei Drittel auf Augenhöhe

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Innsbrucks Kilian Rappold und Villachs Maximilian Rebering Unten) im Zweikampf - VSV Stefan
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Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg gewann das Neujahrsspiel der win2day ICE Hockey League gegen die Steinbach Black Wings Linz mit 5:1 und fixierte damit den neunten Sieg in Serie.

In der mit 3.400 Zuschauern ausverkauften Salzburger Eisarena legten die Red Bulls schon im ersten Abschnitt mit 3:1 vor und gaben die rassige Partie nicht mehr aus der Hand. Zwei weitere Tore im zweiten Abschnitt besiegelten den in allen Belangen verdienten Heimsieg der Red Bulls, die sich weiterhin sehr Zweikampf- und spielstark präsentieren. Die Salzburger Tore erzielten heute Florian Baltram, Lukas Hörl, Brandon Coe, Benjamin Nissner und Travis St. Denis.

Spielverlauf

Florian Baltram and Mario Huber of EC Red Bull Salzburg d – © Gintare Karpaviciute – EC Red Bull Salzburg

Am Anfang hatte man den Eindruck, dass sich beide Teams erst noch beäugen. Aber dann ging es plötzlich Schlag auf Schlag. Die Red Bulls legten mit zwei Toren vor. Florian Baltram war nach einem Mario Huber-Schuss beim Rebound zur Stelle und stocherte die Scheibe an Rasmus Tirronen vorbei ins Netz (7.). Keine Minute später legte Lukas Schreier mit einem Bilderbuchpass für Lukas Hörl auf, der das Ding per Direktabnahme im Tor versenkte (8.). Die Antwort kam prompt. Noch in der derselben Minute (8.) verwertete Travis Barron einen Querpass direkt vor Salzburgs Rückhalt David Kickert und traf zum 1:2-Anschluss der Gäste. Es ging weiter hin und her, in der jetzt schon rassigen Partie gab es Chancen auf beiden Seiten. Die Red Bulls waren aber einen Tick druckvoller und Brandon Coe traf dann aus dem linken Bullykreis zur 3:1-Pausenführung (18.).

Die Gäste starteten mit mehreren brandgefährlichen Schüssen sehr druckvoll ins zweite Drittel. Kickert parierte glänzend und packte seine Fangkünste auch beim ersten Unterzahlspiel aus. Die Red Bulls kämpften sich dann in die Partie zurück und konnten neuerlich erhöhen. Benjamin Nissner fälschte bei viel Verkehr vorm Tor den Schuss von Peter Schneider ab, keine Chance ohne Sicht für Goalie Tirronen (32.). Das brachte die Salzburger Offensive wieder dauerhaft auf den Plan, und das erfolgreich. Michael Raffl leistete starke Vorarbeit, bevor Travis St Denis aus spitzem Winkel per Rückhand unter die Querstange schoss (36.). In der Schlussphase wurde es teilweise hitzig, aber die Red Bulls kontrollierten jetzt das Spiel und nahmen das 5:1 in die zweite Pause mit.

Die Linzer versuchten im Schlussdrittel neuerlich, ihren Angriff zu intensivieren und sorgten weiter für Spannung. Die Red Bulls waren in der Abwehr aber richtig gut aufgestellt und ließen kaum noch nennenswerte Schüsse zu. Und blieben nach vorn bissig. In der 51. Minute hatten die Linzer Glück, als ein Feldspieler die Scheibe hinter Torhüter Martin Reder, der Rasmus Tirronen ab der 36. Minute ersetzte, von der Linie fischte. Ein paar schöne Gelegenheiten gab es für die Red Bulls noch, die im Schlussabschnitt nicht mehr anschrieben, aber einen deutlichen 5:1-Erfolg gegen Linz sauber nach Hause spielten.

Stimmen zum Spiel

win2day ICE Hockey League
EC Red Bull Salzburg – Steinbach Black Wings Linz 5:1 (3:1, 2:0, 0:0)

Tore:
1:0 | 06:50 | Florian Baltram
2:0 | 07:26 | Lukas Hörl
2:1 | 07:54 | Travis Barron
3:1 | 17:23 | Brandon Coe
4:1 | 31:12 | Benjamin Nissner
5:1 | 35:54 | Travis St. Denis

Zuschauer: 3.400

Pleite zum Jahresbeginn für die Haie in Villach

Innsbruck. (PM HCI) Der HCI verliert in Villach mit 2:6. Ex-Hai Adam Helewka ist mit drei Toren und einem Assist der Mann des Spiels.

Beide Teams wollen im ersten Spiel 2026 ihre Negativserie beenden. Der HCI wartet seit drei Spielen, der VSV sogar seit sieben Spielen auf einen vollen Erfolg. Dementsprechend verunsichert beginnen beide Teams die Partie. In den ersten zehn Minuten ergeben sich gute Chancen meist nach Fehlern der Defensive, Tore fallen aber keine. Danach erarbeiten sich die Hausherren ein leichtes Übergewicht, Villach ist das gefährlichere Team. Die Haie Defensive arbeitet allerdings konzentriert, Goalie Jakob Brandner macht zudem einen sicheren Eindruck. Wie aus dem Nichts gehen die Haie in der 17. Minute in Führung. Marcel Witting fährt, von der Bank kommend, einem Befreiungsschlag nach, überläuft einen VSV-Verteidiger, und schließt zum 0:1 ab. Das ist auch der Stand nach 20 Minuten.

Die Haie liefern dann ein mäßiges zweites Drittel ab. Villach kommt besser aus der Kabine, und dreht die Partie mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute. Die Adler brauchen zunächst im Powerplay nur vier Sekunden, um durch Adam Helewka auszugleichen, Dylan MacPherson stellt 51 Sekunden später mit einem Weitschuss auf 2:1. Der VSV ist im zweiten Drittel das deutlich aktivere Team, gewinnt mehr Zweikämpfe und hat die besseren Chancen. Die Haie kommen nur zu sporadischen Angriffen, ist meist im eigenen Drittel beschäftigt.

Mit der Pausensirene kommt es noch zu einer kleineren Auseinandersetzung am Eis, aus der für Villach zwei Strafen resultieren. Die Haie starten das Schlussdrittel also mit zwei Minuten in doppelter Überzahl.

Die Tiroler können dieses Powerplay zum Ausgleich nutzen. Benjamin Corbeil stellt mit einem Schuss ins kurze Kreuzeck auf 2:2 (42.). Die Adler schlagen eineinhalb Minuten später zurück. Adam Helewka schließt eine schöne Kombination der Villacher Einser-Linie ab. Danach geht die Partie hin und her, zahlreiche Puckverluste prägen das Spiel, große Chancen sind Mangelware. Zehn Minuten vor dem Ende sorgt Helewka mit seinem dritten Tor für die Vorentscheidung. Der Ex-Hai bezwingt Goalie Brandner nach einem schnellen Angriff durch die Beine. Die Haie können sich nicht mehr aufbäumen. Villach legt sogar durch Nick Hutchison (PP) und John Hughes noch zwei Tore nach.

Der HC TIWAG Innsbruck verliert zum Jahresbeginn in Villach mit 2:6. Der Sieg für die Adler war auch angesichts des Schussverhältnisses von 57:27 für den VSV verdient.

EC iDM Wärmepumpen VSV – HC TIWAG Innsbruck-Die Haie 6:2 (0:1,2:0,4:1)
Torfolge:
0:1 Witting /17./EQ), 1:1 Helewka (24./PP1), 2:1 MacPherson (25./EQ), 2:2 Corbeil (42./PP2), 3:2 Helewka (44./EQ/GWG), 4:2 Helewka (50./EQ), 5:2 Hutchison (58./PP1), 6:2 Hughes (59./EQ);


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Souch schießt Caps mit Hattrick im Neujahrsspiel zum Sieg

Wien. (PM Capitals) Die Vienna Capitals gewinnen das erste Spiel des Kalenderjahres 2026 gegen Olimpija Ljubljana mit 3:2.

Caps-Toptorschütze Carter Souch erzielt gegen die Slowenen seinen ersten Hattrick im Trikot der Wiener und zeichnet für alle Treffer des Teams von Kevin Constantine verantwortlich (3./PP1, 37., 39.). Marly Quince (29./PP1) und Marcel Mahkovec (36.) erzielen die Tore für die Gäste. Schon am Samstag sind die Vienna Capitals wieder im Einsatz. Um 19.15 Uhr beginnt das Gastspiel der Hauptstädter beim EC Red Bull Salzburg.

Caps-Head-Coach Kevin Constantine setzte gegen Olimpija auf dasselbe Line-Up wie am Dienstag in Budapest. Im Tor begann Evan Cowley. Vor dem Spiel wurde Caps-Verteidiger Dominic Hackl für sein 500. Ligaspiel, das der 29-Jährige in der letzten Woche absolvierte, geehrt. Schon nach 13 Sekunden wurden die ersten Strafen des Spiels ausgesprochen. Zane Franklin und Nate Halbert wurden wegen unsportlichen Verhaltens auf die Strafbank geschickt. Mitch Hults traf kurz darauf aus vielversprechender Position das Tor nicht. In der zweiten Minute gab es das erste Powerplay für die Caps. Marly Quince wurde wegen hohen Stocks bestraft. 30 Sekunden nach Ausspruch der Strafe schlug der Puck hinter Ljubljana-Goalie Luka Kolin ein. Carter Souch traf aus dem Slot (3./PP1). Felix Koschek leitete die nächste Caps-Möglichkeit in Minute sechs ein. Nach seinem Scheibengewinn zog Sam Antonitsch ab, Kolin sicherte den Puck. Eine Minute später parierte Cowley gegen Zach Boychuk. Christof Kromp konnte in der neunten Minute direkt vor Kolin abziehen, der Olimpija-Goalie konnte allerdings parieren. Auf der anderen Seite scheiterte kurz danach erneut Boychuk an Cowley. T.J. Brennan probierte es in Minute elf aus der Distanz, erneut blieb der Caps-Goalie Sieger. Die Slowenen erhöhten in dieser Phase die Schlagzahl, bestimmten das Spiel. Souch setzte sich in der 15. Minute durch, zog vor Kolin ab, die Scheibe flog aber am Ziel vorbei. Brennan initiierte in Minute 16 die nächste Gelegenheit der Gäste. Erneut war bei Cowley Endstation. Koschek zog in der 18. Minute wieder ins gegnerische Drittel und prüfte Kolin. Der Slowene behielt auch diesmal das bessere Ende gegen den Youngster für sich. Nach einem Distanzschuss von Clayton Kirichenko ergab sich die Möglichkeit, den Rebound zu versenken, kein Spieler der Slowenen konnte den Puck erreichen. Auf der anderen Seite wurde Caps-Kapitän Linden Vey vor Kolin vorstellig, konnte den Olimpija-Goalie jedoch nicht mit der Backhand bezwingen.

Mit der ersten Möglichkeit im zweiten Drittel prüfte Bine Masic den Caps-Goalie, Cowley fuhr allerdings die Fanghand aus. Mitch Hults zog in der 24. Minute nach Vorlage von Scott Kosmachuk ab, verfehlte aber das Tor. Cowley war in der 25. Minute auch bei einem Distanzschuss von Robert Sabolic zur Stelle. Franklin konnte im Zuge einer Druckphase der Wiener in Minute 28 abziehen. Der Versuch war leichte Beute für Kolin. Kurz darauf wurden gleich zwei Zwei-Minuten-Strafen gegen Kosmachuk ausgesprochen. Der Kanadier wurde nach einem Zweikampf mit Jan Drozg wegen übertriebener Härte bestraft, obendrauf gab es zwei Minuten wegen Schiedsrichterbeleidigung. In der 29. Minute glich Quince für die Slowenen, die weiter in Überzahl blieben, aus. Das beste Powerplay der Liga machte weiter ordentlich Betrieb, in Minute 30 warf sich Armin Preiser heroisch in einen Masic-Schuss. Die Wiener überstanden die zweite Strafe gegen Kosmachuk unbeschadet. Leon Wallner kam in der 33. Minute direkt vor Kolin zum Abschluss, konnte den Ljubljana-Goalie aber nicht überwinden. Drozg zog in der 34. Minute aus dem rechten Bullykreis ab, Cowley fing die Scheibe souverän. Auf der anderen Seite packte Kolin gegen Nelson Nogier zu. Maximilian Theirich versuchte es in der 36. Minute, wieder hatte der Gäste-Torhüter eine Antwort parat. Nach einem Fehlpass von Randy Gazzola schoss Marcel Mahkovec direkt vor Cowley ein (36.). Lange hatte die Führung der Gäste allerdings nicht Bestand. Souch kam vor Kolin an die Scheibe und verlud den Slowenen cool mit der Rückhand (37.). Kosmachuk versuchte es eine Minute später aus der Distanz, Kolin hatte den Puck sicher. In der 39. Minute machte Souch seinen Hattrick perfekt, der Kanadier ließ seine Gegenspieler wie Statisten aussehen und schoss die Wiener wieder in Führung (39.).

Simon Bourque fand den ersten Abschluss des Schlussdrittels vor. Der Puck fand sich aber nur in Kolins Fanghand wieder. Theirich kam in der 43. Minute zum Abschluss, Kolin griff rettend ein. Cowley packte eine Minute später gegen Brennan zu. Ziga Pance bekam in der 47. Minute einen Schuss von Bourque ab, musste die Eisfläche verlassen. Blaz Gregorc versuchte es in der 51. Minute aus der Distanz, Cowley war allerdings aufmerksam. Koschek zog in der 52. Minute vor das Tor der Gäste, wurde dabei von einem Gegenspieler unlauter behindert. Eine Strafe wegen Hakens sprachen die Refs nicht aus. Antonitsch nahm den freien Puck auf, scheiterte aber an Kolin. In der 54. Minute hätten die Gäste beinahe eine Möglichkeit aus dem Slot vorgefunden, Kosmachuk schmiss sich allerdings auf das Eis und verhinderte einen Abschluss mit seinem Schläger fair. Koschek blockte in der 56. Minute einen Schuss der Slowenen, fuhr daraufhin gemeinsam mit Antonitsch einen Konter. Kolin parierte den Abschluss Koscheks allerdings. In der 59. Minute hatte Souch nach einem Gegenzug die Chance auf seinen vierten Treffer, diesmal scheiterte der Kanadier aber an Kolin. Der Torhüter der Slowenen ging 70 Sekunden vor Drittelende für einen weitern Angreifer vom Eis. Nach einem Schuss von Alex Petan, den Cowley sicherte, nahmen die Gäste 58 Sekunden vor dem Ende ihr Timeout. Wie schon über weite Strecken des dritten Spielabschnitts verteidigten die Caps mit Mann und Maus, Cowley half 24 Sekunden vor Spielende mit einem Save gegen Masic aus. Die Wiener brachten den Sieg letztendlich über die Zeit. Laut offizieller Statistik gaben die Capitals 22 Torschüsse ab, die Gäste deren 29. Caps-Goalie Cowley beendete das Spiel mit einer Fangquote von 93,1 Prozent.

Statement Kevin Constantine, Head-Coach der Vienna Capitals „Das war ein großartiges Spiel! Ljubljana ist eine gute Mannschaft, das beste Offensivteam der Liga, das haben sie auch heute gezeigt. Ich bin froh, dass Carter Souch im Powerplay das erste Tor geschossen hat, denn Laibach hat ordentlich Tempo gemacht. Es hat ein Drittel gedauert, bis wir uns darauf eingestellt haben. Im ersten Drittel war der Puck sehr lange in unserer Zone, es war wichtig, dass wir das ohne Gegentor überstanden haben. Ab dem zweiten Drittel sind wir besser reingekommen und auf einmal sind wir hinten. Das war hart, aber die Offensivlinie Souch-Wallner-Franklin hatte ein sehr gutes Spiel und hat uns in der Offensive getragen. Carter war heute unser bester Spieler. Er zeigte von Anfang an eine Glanzleistung. Mit der Führung im Rücken waren wir im dritten Drittel wirklich gut. Wir haben ihnen nicht viel gegeben und als es darauf ankam, hatten wir wichtige Blocks. Scott Kosmachuk hat in der Defensive einige wichtige Plays gemacht. Durch unsere gute Abwehrarbeit hatten wir einige Kontermöglichkeiten, wenn wir da eine versenkt hätten, wäre es nicht so knapp gewesen. Am Ende haben heute drei Tore gereicht, um zu gewinnen.“

Vienna Capitals – Olimpija Ljubljana 3:2 (1:0, 2:2, 0:0)

Tore Caps: Carter Souch (3./PP1, 37., 39.)

Tore Olimpija: Marly Quince (29./PP1), Marcel Mahkovec (36.)

Bozen erobert Klagenfurt in der Overtime – Zwei Punkte zum Auftakt ins Jahr 2026

Shane Gersich – © HCB / Vanna Antonello

Bozen. (PM HCB) Das Jahr 2026 beginnt für den HCB Südtirol Alperia mit einem Overtime-Erfolg beim Tabellenführer EC KAC.

In der Heidi-Horten-Arena entscheidet Shane Gersich die Partie mit seinem Treffer zum 2:1-Endstand. Ein verdienter Sieg für die Weiß-Roten, die mehrfach auch nahe am Dreipunktesieg waren und den Abend mit einem Torschussverhältnis von 42:23 abschließen. Verschnaufpause gibt es keine: Am Samstag, 3. Januar, steht das dritte Saisonderby gegen den HC Pustertal an, gespielt in der Intercable Arena in Bruneck. Am Montag, 5. Januar, kehrt man hingegen in die Sparkasse Arena zurück, wo ein weiteres Topspiel gegen Salzburg auf dem Programm steht (Vorverkauf morgen von 11:00 bis 13:00 Uhr und Montag von 13:00 bis 14:30 Uhr).

Der Spielverlauf: Coach Shedden schickt dasselbe Line-up aufs Eis wie gegen Vorarlberg, mit der einzigen Ausnahme, dass Harvey im Tor anstelle von Gibson beginnt.

Von Beginn an ist die Partie ausgeglichen, doch es gibt sofort eine schlechte Nachricht für die Foxes: Misley wird bei einem offenen Check getroffen, der weder geahndet noch von den Schiedsrichtern überprüft wird, und muss das Eis umgehend verlassen (er kehrt im zweiten Drittel aufs Eis zurück). Kurz darauf darf Bozen erstmals im Powerplay agieren, kann Dahm jedoch nicht in Bedrängnis bringen. Beide Teams neutralisieren sich weitgehend und tun sich offensiv schwer: Die Weiß-Roten kommen mit einer hauchdünn am Tor vorbeigehenden Ablenkung sowie mit einem Abschluss von Bradley zu Chancen, während der KAC Harvey mit einer großartigen Reflexparade gegen den kurzen Versuch von Petersen fordert. Nach 20 Minuten steht es 0:0.

Zu Beginn des zweiten Drittels lassen die Gäste zwei Überzahlsituationen ungenutzt. Der KAC nutzt danach sein starkes Penalty Killing und schlägt in der 26. Minute zu: From erzielt aus spitzem Winkel ein sehenswertes Tor, sein Schuss prallt an den Pfosten und geht ins Netz. Die Foxes versuchen zu reagieren, doch das Powerplay bleibt harmlos, während auch das Südtiroler Unterzahlspiel in zwei Situationen souverän standhält. In der 39. Minute gelingt Bozen der Ausgleich: Eine unübersichtliche Spielphase mit Chancen auf beiden Seiten endet mit einem Breakaway von Frigo, der allein vor Dahm eiskalt bleibt. Die Weiß-Roten sind danach sogar nahe an der Führung, doch diesmal glänzt der KAC-Goalie mit einer spektakulären Parade gegen Schneider.

Das dritte Drittel ist nahezu ein Bozener Monolog. Die Kärntner kommen nur bei zwei Überzahlsituationen zu nennenswerten Offensivaktionen, ansonsten diktiert der HCB das Geschehen und zwingt Dahm zu mehreren Glanzparaden. Besonders gefährlich ist McClure: Zunächst vergibt er eine Chance bei völlig freiem Tor, dann trifft er die Querlatte und scheitert schließlich erneut am KAC-Schlussmann. In der Schlussphase wird der Druck der Weiß-Roten noch größer, doch die Partie geht dennoch in die Overtime.

Nach einer vergebenen Überzahl mit Möglichkeiten für Gildon und Gazley verteidigt Bozen diszipliniert und gerät nur bei einem Vorstoß von From in Gefahr. Als alles bereits auf ein Penaltyschießen hindeutet, nimmt Gersich zwölf Sekunden vor der Sirene die Scheibe im Angriffsdrittel auf, zieht ab und überrascht Dahm – der Puck landet im Netz. Der Zusatzpunkt geht an Bozen.

EC KAC – HCB Südtirol Alperia 1 – 2 OT [0-0; 1-1; 0-0; 0-1]
Tore: 25:51 Mathias From (1-0); 38:03 Luca Frigo (1-1); 64:48 Shane Gersich (1-2)
Torschüsse: 23-42
Strafminuten: 12-8
Schiedsrichter: Nikolic M., Piragic / Bedynek, Zacherl
Zuschauer: 4.230


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