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Chemnitz. (PM) Wenn es in kritischen Spielsituationen vorn nicht richtig laufen will, ist es umso wichtiger, dass der Torhüter klaren Kopf behält und ein...
Sebastian Staudt  - © by Eishockey-Magazin (SP)

Sebastian Staudt – © by Eishockey-Magazin (SP)

Chemnitz. (PM) Wenn es in kritischen Spielsituationen vorn nicht richtig laufen will, ist es umso wichtiger, dass der Torhüter klaren Kopf behält und ein stabiler Rückhalt für sein Team ist. Daher freuen sich die Verantwortlichen des ERV 07 e.V. die Verpflichtung eines hervorragenden Torhüters mitteilen zu können.

 
Mit Sebastian Staudt (25) kommt ein überaus gestandener Goalie in den Küchwald, der nicht nur die entsprechende Erfahrung aus der 2. Bundesliga mitbringt, sondern dem in seinen bisherigen Vereinen auch schon öfters nachgesagt wurde, „wie eine Mauer“ stehen zu können.

 
Der 1988 in Krefeld geborene Goalie begann seine Eishockey-Laufbahn bei Krefelder EV, spielte dort bis zur U18 und war dabei Mitglied der U18-Nationalmannschaft. 2006 gelang ihm der Sprung in die 2. Bundesliga zu den Fishtown Pinguins aus Bremerhaven. Da er dort als „Backup“ nur 4 Spiele absolvieren konnte, ging Sebastian Staudt 2007 zu den Blue Lions Leipzig, dem Vorgängerteam der heutigen IceFighters und erarbeitete sich dort die erste Torhüter-Position. Hier erreichte er einen ausgezeichneten Gegentorschnitt (durchschnittliche Gegentor je Spiel) von 2,65.

 
Im selben Jahr gewann er mit dem Team der U20-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft die Goldmedaillie und schaffte damit den Aufstieg in die A-Gruppe. Kurz vor Jahresende 2008 statteten ihn die Kassel Huskies mit einer Förderlizenz für die DEL aus, mit der er zwei Spiele in der höchsten deutschen Liga bestritt. Nach der Insolvenz der Blue Lions 2009 gelang Sebastian Staudt die Rückkehr in die 2. Bundesliga, wo er für Schwenningen spielte, bevor er schließlich 2011 nach Bremerhaven zu den Pinguinen aufs Eis ging.

 
„„Die Besetzung der Torhüterposition mit einem starken Mann als Rückhalt ist für unser Team sehr wichtig. Mit Sebastian werden wir einen Goalie im Einsatz haben, der ausgezeichnet in unser Konzept und die Philosophie des Vereins passt und er wird mit seiner Erfahrung Seinen Vorderleuten die notwendige Ruhe und Sicherheit geben können.“ sagt dazu André Dietzsch, Trainer der Wild Boys.

 
„Wir freuen uns sehr über die Verpflichtung. Es ist ein wichtiger Baustein für die Mannschaft der nächsten Saison.“ sagt auch Jürgen Hammer, 2. Vorsitzender des Vereins.

 
Trotz des fortschreitenden Ausbaus der Mannschaft ist man in Chemnitz weiterhin auf der Suche nach Talenten und Perspektivspielern im Defensiv- und Offensivbereich zur Verstärkung der Mannschaft, die in das Konzept des Teams passen und sich bspw. über eine Förderlizenz etablieren wollen.

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