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Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals blieben im ersten Auswärtsspiel ihres 24-Stunden-Doppels ohne Punkte. Österreichs Hauptstadtklub musste sich bei HK SZ Olimpija, nach... Wien: 2:5-Niederlage in Laibach

© by Grega Valancic

Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals blieben im ersten Auswärtsspiel ihres 24-Stunden-Doppels ohne Punkte.

Österreichs Hauptstadtklub musste sich bei HK SZ Olimpija, nach einer 2:1-Führung, mit 2:5 geschlagen geben. Für die Caps trafen Joel Lowry und Nicolai Meyer. In der Tabelle der bet-at-home ICE Hockey League rangieren die spusu Vienna Capitals nun auf Rang fünf und damit weiter auf einem direkten Play-Off-Ticket. Bereits morgen ist das Team von Head-Coach Dave Barr erneut auswärts, diesmal in Bruneck beim Tabellen-Vierten HC Pustertal im Einsatz (19:15 Uhr, live im kostenpflichtigen STREAM).

Das nächste und abschließende Heimspiel im Grunddurchgang steigt dann am kommenden Sonntag in der STEFFL Arena. Gegner ist wieder HK SZ Olimpija. Aktuell gilt in der STEFFL Arena laut bundesweiter behördlicher Verordnung bei Indoor-Veranstaltungen die 3G-Regel. Weiters besteht in der gesamten STEFFL Arena eine FFP2-Maskenpflicht. Tickets gibt es online HIER und bei den gewohnten Vorverkaufsstellen.

Details zum Line-Up

Als Starting-Goalie fungiert diesmal David Kickert. Bernhard Starkbaum ist sein Back-Up.
Simeon Schwinger, Neuzugang von den Dornbirn Bulldogs, feiert in der dritten Linie seine Premiere im Caps-Jersey.
Mit Brody Sutter fehlt hingegen weiter eine wichtige Stütze. Der Stürmer laboriert an den Folgen einer Unterkörperverletzung.
Alexander Maxa und Fabio Artner sind jeweils „healthy scratch“.
Die Youngsters Bernhard Posch, Timo Pallierer, Lukas Pohl, Valentin Ploner und Mathias Böhm sowie Goalie Stefan Stéen sind allesamt beim Farmteam Vienna Capitals Silver.
Die spusu Vienna Capitals treten gegen den HK SZ Olimpija mit 12 Stürmern und acht Verteidigern an. Das Line-Up beinhaltet 12 Österreicher, darunter neun Wiener bzw. acht Eigenbau-Spieler. Der Altersdurchschnitt der Mannschaft beträgt 29,22 Jahre (der Älteste: Phil Lakos, 41 – der Jüngste: Armin Preiser, 21). Vier Spieler sind 22 Jahre oder jünger.

Spielbericht:

Nach einer ereignislosen Anfangsphase, in der die spusu Vienna Capitals mehr vom Spiel haben, geht der HK SZ Olimpija mit 1:0 in Führung. David Kickert im Tor der Caps wird mehrmals geprüft. Bei einem Kracher von Sebastian Piché aus dem linken Bullykreis, der im langen Kreuzeck einschlägt, ist Wiens Goalie chancenlos (7. Min.). Die spusu Vienna Capitals drängen sofort auf den Ausgleich. In einer 2-auf-1-Situation wird ein Querpass von Sascha Bauer auf Luke Moncada vor dem Tor der Slowenen gerade noch von einem Drachen abgefangen (9. Min.). Zwei Minuten später jubelt das Team von Head-Coach Dave Barr über das 1:1. Captain Mario Fischer bringt gleich zwei Mal hintereinander den Puck aus der Distanz gefährlich auf Goalie Paavo Holsa. Beim zweiten Versuch ist Joel Lowry da und nutzt den Rebound (11. Min.). In Minute 15 erklingt erstmals Metall im Hala Tivoli. Blaz Tomazevic scheitert mit einem Schuss aus kurzer Distanz und spitzem Winkel an der linken Außenstange (15. Min.). Kurz darauf haben die spusu Vienna Capitals die Partie gedreht. Nicolai Meyer erhält am linken Bullykreis die Scheibe und zieht Richtung Crease. Im Slot wartet Matt Bradley als Abnehmer, doch der Däne macht es selbst und schiebt Goalie Holsa die Scheibe aus spitzem Winkel, zum 2:1, durch die Beine (19. Min.).

Die erste Hälfte des zweiten Drittels gehört den spusu Vienna Capitals. Sheppard setzt den Puck aus spitzem Winkel und kurzer Distanz an die rechte Stange. Von dort rutscht diese entlang der Torlinie an die linke Stange und raus aus der Gefahrenzone (22. Min.). Die Partie wird intensiver, Laibach kämpft um jeden Zentimeter und versucht mittels Härte das Momentum auf seine Seite zu ziehen. Das gelingt den Slowenen in der Folge immer besser. Kickert hat bei zwei Distanzschüssen der Drachen praktisch keine Sicht, kann aber jeweils retten (26. Min.). Auf der anderen Seite scheitert Christof Kromp, nach schöner Vorarbeit von Debütant Simeon Schwinger, mit der Backhand an Holsa (27. Min.). Piché und Caps-Youngstar Armin Preiser wandern nach einer Rangelei jeweils für zwei Minuten auf der Strafbank. Bei 4-gegen-4 haben die spusu Vienna Capitals gleich zwei Chancen die Führung auszubauen. Holsa ist bei einem Distanzschuss von Matt Prapavessis auf dem Posten (30. Min.). Kurz darauf geht ein Drehschuss von Meyer aus dem hohen Slot knapp neben die rechte Stange (30. Min.). In Minute 31 dann die Top-Möglichkeit für Lowry. Ein Abpraller landet genau im hohen Slot vor dem Kanadier. Der Torschütze zum 1:0 hat Zeit und das halbleere Tor vor sich, schießt die Scheibe aber daneben (31. Min.). Kurz darauf jubelt Laibach über den Ausgleich. Nik Simsic trifft per Drehschuss aus dem hohen Slot zum 2:2 in die rechte Ecke von Kickert (32. Min.). Zwei Minuten später führt eine Unterzahl (2-Min.-Strafe gegen Charlie Dodero wegen eines Cross-Check) zur Führung für die Hausherren. Rok Kapel verwertet eine Hereingabe an der linken Ecke zum 3:2 (34. Min., PP1). Die spusu Vienna Capitals stecken aber nicht auf. Angetrieben von Routinier Sheppard kommen sie fast zum Ausgleich. Nach einem Solo des 33-Jährigen über die halbe Eisfläche ist für den Kanadier bei Holsa Endstation (36. Min.). Wenige Sekunden vor der zweiten Pausensirene schießt Lowry den Puck im Powerplay vom linken Bullykreis aus über die Querlatte (40. Min.).

Im Schlussdrittel nimmt die Partie immer mehr an Härte zu. Preiser liefert sich mit Mitja Robar ein intensives Scharmützel, welches beide in die Kühlbox bringt. In Minute 44 brummen die Referees Kromp nach einem „Hohen Stock“ gegen Daniel Murphy eine fünfminütige Strafe inklusive Spieldauerdisziplinarstrafe auf. Wenige Sekunden später erwischt es Caps-Verteidiger Dominic Hackl wegen Hakens. Die spusu Vienna Capitals kämpfen sich heroisch durch die doppelte Unterzahl und vermeiden mit großem Einsatz einen weiteren Gegentreffer. In Minute 52 hat Bradley dann die Top-Gelegenheit auf den Ausgleich. Perfekt von Meyer per Querpass durch den hohen Slot bedient, knallt der 24-jährige Kanadier den Puck vom linken Bullykreis über die Querlatte (52. Min.). Wenige Sekunden später ist Laibach-Goalie Holsa bei einem Schuss von Meyer aus dem hohen Slot auf dem Posten (52. Min.). Wien drückt vehement auf den Ausgleich. Bei Chancen von Bradley (53. Min.), Prapavessis und Niki Hartl (jeweils 53. Min.) findet der Puck aber nicht den Weg ins Tor. In Minute 56 führt ein Turn-Over in der neutralen Zone dann zum 4:2 für die Hausherren. Kapel schnürt mit einem Schuss vom rechten Bullykreis ins kurze Eck seinen Doppelpack (56. Min.). In den Schlussminuten nimmt Head-Coach Dave Barr Goalie Kickert für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Die Scheibe will jedoch weiterhin nicht ins Tor der Slowenen. 23 Sekunden vor dem Ende fixiert Zan Jezovsek per Empty-Net-Treffer den 5:2-Heimsieg von Laibach (60. Min., EN). Die spusu Vienna Capitals müssen nach der Niederlage den heute spielfreien HC Pustertal vorbeiziehen lassen, rangieren nun auf Platz 5 und damit weiterhin auf einem direkten Play-Off-Ticket.


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HK SZ Olimpija – spusu Vienna Capitals 5:2 (1:2, 2:0, 2:0)

Tore HKO: Sebastian Piché (7. Min.), Nik Simsic (32. Min.), Rok Kapel (33., PP1, 56. Min.), Zan Jezovsek (60. Min., EN)

Tore CAPS: Joel Lowry (11. Min.), Nicolai Meyer (18. Min.)

Line-Up spusu Vienna Capitals

Goalies: #70 David Kickert | #29 Bernhard Starkbaum

1. Linie: #4 Alex Wall (A), #4 Phil Lakos (A) – #77 Matt Bradley, #15 James Sheppard, #17 Joel Lowry

2. Linie: #5 Dominic Hackl, #7 Matt Prapavessis – #17 Joel Lowry, #9 Matt Neal, #96 Niki Hartl

3. Linie: #47 Anton Karlsson, #50 Mario Fischer © – #10 Patrick Antal, #37 Christof Kromp, #25 Simeon Schwinger

4. Linie: #2 Lukas Piff, #91 Charlie Dodero – #11 Sascha Bauer, #28 Luke Moncada, #3 Armin Preiser

Statement Dave Barr, Head-Coach spusu Vienna Capitals: „Wir sind zwar ein wenig langsam gestartet, aber dann ins Spiel gekommen und in der Folge mit einer 2:1-Führung in die erste Pause gegangen. Mit dem ersten Drittel war ich daher recht zufrieden. Im Mittelabschnitt hat Laibach sehr gut, sehr schnell, sehr hart gespielt und die Führung zurückerkämpft. Im Schlussdrittel ist es dann hin und her gegangen. Wir haben viele Chancen ausgelassen, vor allem im Powerplay. Dazu mussten wir eine fünfminütige Strafe, verbunden mit einer fast zweiminütigen doppelten Unterzahl, überstehen. Die Emotionen kochten hin und wieder hoch. Das war aber aufgrund der Wichtigkeit dieses Spiels auch klar. Für beide Teams geht es schließlich um die direkte Play-Off-Qualifikation. Am Ende reichte es für uns nicht zum Sieg. Aber mir hat die Einstellung meiner Mannschaft gefallen. Hin und wieder waren meine Spieler ein wenig undiszipliniert, aber sie haben nicht kleinbeigegeben und sich dem Kampf gestellt.“

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