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Waldkraiburg. (PM Löwen) Auftaktspiel zur Eishockey-Bayernliga für den EHC Waldkraiburg und die Löwen reisten in den Landkreis Weilheim-Schongau zu den Miners aus Peißenberg. Die... Wiedererstarkte Löwen verlieren Auftaktspiel auf Augenhöhe

Die Löwen um Philipp Lode, Christoph Lode und Max Cejka zeigten eine engagierte Leistung, auf die man in den kommenden Spielen aufbauen kann. – © Paolo Del Grosso

Waldkraiburg. (PM Löwen) Auftaktspiel zur Eishockey-Bayernliga für den EHC Waldkraiburg und die Löwen reisten in den Landkreis Weilheim-Schongau zu den Miners aus Peißenberg.

Die wichtigste Erkenntnis an diesem Abend ging jedoch nicht aus Sieg oder Niederlage hervor, sondern vielmehr aus der Körpersprache und der spielerischen Leistung der Industriestädter nach einer mehr als nur dürftigen Vorbereitungsrunde. Die gute Nachricht vorab: Die Löwen scheinen auf einem guten Weg zurück in die richtige Spur zu sein.

Die Löwen starteten dieses Spiel stark dezimiert. Jan Loboda aus der Verteidigung musste pausieren, er hatte noch eine Strafe wegen eines Kampfes in der Vorbereitung abzusitzen. Michal Popelka fehlte, wie auch Lars Bernhardt aus privaten Gründen und Leon Judt war verletzt. Erik Hefke rückte für Michal Popelka auf die Center-Position in Reihe Nummer eins.

Das erste Drittel startete verhalten von beiden Kontrahenten. Man tastete sich ab und wollte auf keinen Fall zu offensiv agieren, um nicht früh in einen Konter zu laufen. Nach gut zehn Minuten jedoch nahm das Spiel an Fahrt auf und beide Teams konnten mit Möglichkeiten vor dem jeweils anderen Tor auftauchen. Markus Berwanger sah, auf der Pressekonferenz, die Löwen in dieser Phase sogar mit leichten Vorteilen gegenüber den Miners. Dennoch gingen nach 20 gespielten Minuten beide Teams mit einem 0:0 in die Kabinen.

Auch in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs tasteten sich beide Mannschaften noch einmal ein wenig ab, doch lange hatten sie dafür keine Zeit. Die Löwen eröffneten nämlich nach gut sechs Minuten im Drittel das Toreschießen für diesen Abend. Ein krummer Treffer, der von Philipp Lode ausging, der von der blauen Linie den rechten Torpfosten traf. Christian Neuert, welcher vor dem Tor lauerte und den Nachschuss ebenfalls an den Pfosten setzte, bevor Sebastian Stanik im zweiten Nachschuss die Scheibe im Tor hinter dem Ex-Löwen Korbinian Sertl unterbringen konnte. In der Folge nahm das Spiel weiter an Fahrt auf und der Gastgeber gewann mehr Spielanteile. Nachdem die Miners in der Mitte des Durchgangs eine lange Unterzahlphase überstanden, traf Dominic Krabbat zum zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Pausenstand von 1:1.

Nicht einmal zwei Minuten waren im letzten Durchgang gespielt, als Brett Mecrones die 2:1 Führung für die Hausherren erzielen konnte. Durch die Beine von Christoph Lode, von links an der Verteidigung der Löwen vorbeilaufend. Dies war jedoch der einzige kleine Fehler von Christoph Lode, der an diesem Abend eine sehr starke Leistung zeigen konnte und der gewohnt starke Rückhalt der Löwen war. Dennoch schienen die Beine der Löwen schwächer zu werden und Peißenberg setzte sich immer häufiger im Drittel der Industriestädter fest. So kam es fünf Minuten vor dem Ende des Spiels noch zum 3:1 und somit zur Entscheidung durch Athanasios Fissekis.

Markus Berwanger erzählte auf der anschließenden Pressekonferenz, dass noch viel Arbeit vor der Mannschaft und auch vor ihm als Trainer liegt. Dennoch dürfte er, wie auch die Fans der Löwen, erleichtert sein, dass sich eine Leistungssteigerung zeigen konnte, sicherlich eine gute Basis, auf der man in den nächsten Wochen aufbauen kann. aha

Spielstatistik:
TSV Peißenberg – EHC Waldkraiburg 3:1 (0:1, 1:1, 2:3). EHC Waldkraiburg Tor: Lode C.(Schmidt R.). Abwehr: Jeske; Lode F.; Schmidt D.; Rott; Selinger; Cejka; Seifert. Angriff: Lode P.; Neuert; Brenninger; Ludwig; Hefke; Decker; Hipetinger; Stanik; Maierhofer; Zimmermann
Tore: 0:1 (27.) Stanik (Neuert, Lode P.); 1:1 (38.) Krabbat (Ebentheuer); 2:1 (42.) Mecrones (Ebentheuer); 3:1 (55.) Fissekis (Andrä);
Zuschauer: 395 – Strafzeiten: Waldkraiburg: 4, Peißenberg: 12

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