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Linz. (PM) Die schwarze Serie in Klagenfurt geht weiter! Zwei Mal legten die Black Wings beim Auswärtsspiel am Wörthersee vor, doch am Ende hatte...
Der Linzer Hedacoach Rob Daum und sein Team unterlagen in Klagenfurt - © by Eisenbauer

Der Linzer Hedacoach Rob Daum und sein Team unterlagen in Klagenfurt – © by Eisenbauer

Linz. (PM) Die schwarze Serie in Klagenfurt geht weiter! Zwei Mal legten die Black Wings beim Auswärtsspiel am Wörthersee vor, doch am Ende hatte der KAC trotzdem die Nase vorne.
Die Linzer mussten sich mit 2:4 geschlagen geben und damit steht es in der Best of Seven Serie 2:2. Am Freitag folgt Spiel Nummer 5 in der Keine Sorgen EisArena. Weiterhin ohne den erkrankten Robert Lukas mussten die Black Wings zum Auswärtsspiel in Klagenfurt antreten. Das bedeutete, dass Rob Daum sein LineUp gegenüber Spiel 3 unverändert ließ und seinem Team nach dem Heimsieg das Vertrauen schenkte. Zurecht, denn die Black Wings begannen dieses Auswärtsspiel beim Rekordmeister durchaus gefährlich und hatten schon in den ersten Minuten gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Selbst in Unterzahl konnte Danny Irmen aufzeigen und scheiterte nur knapp am 1:0 für die Oberösterreicher. Das erledigte dann Brian Lebler in seiner unverwechselbaren Art und Weise: in der 10. Minute zog der Stürmer von links kommend ab und traf ins kurze Eck zur Führung für die Stahlstädter! Und auch nach dieser Führung ließen die Gäste nicht locker und setzten nach. Marc-Andre
Dorion traf allerdings in der 12. Spielminute nur die Latte und während der KAC versuchte, sein Spiel aufzuziehen, lauerte der Titelverteidiger auf Kontermöglichkeiten. Je näher das Drittelende kam, umso gefährlicher wurden aber die Kärntner. David LeNeveu musste ein ums andere Mal eingreifen, in der 16. Minute musste aber auch er eine Schrecksekunde überstehen. Erst im Videobweis wurde von den Referees festgestellt, dass ein vermeintliches Tor der Klagenfuter keines war – es bleib beim 1:0 für die Black Wings. Als die Stahlstädter in den letzten Augenblicken des ersten Abschnitts mit einem Mann weniger am Eis standen, wurde es richtig gefährlich. Der KAC kam binnen weniger Sekunden zu drei Hunderprozentern, aber immer wieder waren das Glück oder LeNeveu zur Stelle.

Es ging mit dem 1:0 in den zweiten Abschnitt, in dem es so weiter ging, wie das erste Drittel geendet hatte. Der Rekordmeister setzte sich immer wieder im Defensivdrittel der Linzer fest,
fand aber noch keinen Weg, um die Stahlstädter und vor allem David LeNeveu zuüberwinden. Offensiv konnten die Oberösterreicher jetzt kaum mehr Akzentze setzen, erst als die Black Wings selbst einen Mann mehr am Eis hatten, zeigten sie gefällige Angriffsaktionen. Doch insgesamt blieben die Klagenfurter am Drücker und kamen verdient zum Ausgleich. 31 Minuten lang hatten sich die Daum-Schützlinge gegen das erste Tor gewehrt, doch dann musste LeNeveu doch hinter sich greifen. Das Match begann damit wieder bei Null und die Oberösterreicher hatten in der Schlussphase für über eine Minute sogar zwei Mann mehr am Eis. Diese bleiben zwar ungenützt, aber zum psychologisch perfekten Zeitpunkt schlugen die Black Wings doch noch zu. Pat Leahy traf 31 Sekunden vor dem Ende des zweiten Abschnitts zum 2:1 und mit diesem hauchdünnen und durchaus glücklichen Vorsprung konnten die Linzer auch das letzte Drittel beginnen.

In diesem dauerte es nicht lange und die Klagenfurter kamen zum Ausgleich – im Power Play fiel in der 43. Minute das 2:2, die Spannung war also weiterhin auf hohem Niveau.
Aber es waren jetzt die Hausherren, die das Kommando immer mehr übernahmen, Druck auf die Stahlstädter aufbauten und auf die Führung drängten. In Unterzahl hätte Danny Irmen beinahe entgegen dem Spielverlauf die Führung erzielt, doch dieser Treffer wollte nicht gelingen. Stattdessen erzielten die Kärntner in der 56. Minute die 3:2 Führung und legten damit erstmals an diesem Abend vor.
Es war das entscheidende Tor an diesem Abend, denn obwohl sich die Black Wings gegen die drohende Niederlage stemmten, der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. Die Klagenfurter ließen nicht mehr viel zu und verteidigten ihren Vorsprung geschickt – und vor allem erfolgreich. In der Schlussphase mussten die Linzer daher riskieren und steckten in der letzten Minute noch das 2:4 ins leere Tor.

Mit dieser zweiten Auswärtsniederlage in Klagenfurt kassierten die Linzer das 2:2 in der Best of Seven Serie. Somit gibt es sicher ein sechstes Spiel, das am Sonntag in Kärnten über die Bühne gehen wird. Am Freitag geht es in der Keine Sorgen EisArena darum, wer sich den ersten Matchpuck holt!

KAC – Black Wings Linz 4:2 (0:1, 1:1, 3:0)
Tore: 0:1 Lebler (10.), 1:1 Scofield (31.), 1:2 Leahy (40.), 2:2 Hundertpfund (43./PP), 3:2 Lundmark (56.), 4:2 Koch (60.EN).

Zwischenstand in der Best of Seven Serie: 2:2 (1:3, 3:2, 1:4, 4:2)

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