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Anzeige Profisport verlangt viel Zeit und Energie. Neben dem mehrmaligen Training pro Woche finden auch nationale und internationale Wettkämpfe statt. Deshalb schaffen es nur... Wie kann man Profisport und Hochschulbildung in Deutschland verbinden?
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© Sportfoto-Sale (JB)

Profisport verlangt viel Zeit und Energie. Neben dem mehrmaligen Training pro Woche finden auch nationale und internationale Wettkämpfe statt. Deshalb schaffen es nur sehr wenige Menschen, solche Belastung mit der Hochschulausbildung zu kombinieren. Um erfolgreich zu studieren und den Sport nicht aufzugeben, muss man sehr motiviert sein. Disziplin ist der entscheidende Punkt, egal, ob man Hockey, Fußball oder andere Sportart betreibt. Es ist aber möglich, Profisport und Ausbildung zu verbinden, auch wenn es keine leichte Aufgabe ist.

Wozu brauchen die deutschen Spitzensportler einen zweiten Beruf?

Nicht jede Sportart kann ein hohes Einkommen einbringen. Hinzu kommt, dass eine Sportkarriere eine relativ kurze Lebensdauer hat. Im Durchschnitt dauert die aktivste und produktivste Zeit zwischen 18 und 25 Jahren. Daher beginnen viele Sportler früher oder später, über einen stabileren und profitableren Beruf nachzudenken.

Was macht es möglich, Sport und Studium zu kombinieren?

Für amerikanische Studenten ist es viel einfacher als für deutsche Studenten, Sport und Ausbildung zu kombinieren. Daher ist es möglich, dort eine Ausbildung zu machen. Spezialisierte Vermittlungsagenturen können in dieser Angelegenheit helfen.Es gibt auch ein paar Möglichkeiten, wenn man in Deutschland bleiben möchte.

Sportstipendien

Unabhängig davon, in welcher Sportart ein Student engagiert ist, kann er sich für ein Sportstipendium bewerben. Dies bringt viele nützliche Möglichkeiten mit sich:

  • Beratung in allen Fragen rund um Studium und Sport von persönlichen AnsprechpartnerInnen.
  • Monatliche finanzielle Unterstützung sowie zusätzliche Zahlungen auf Anfrage von Sportorganisationen.
  • Unterstützung von Universitätsprofessoren, Mentoren, Assistenzprofessoren und anderen.
  • Unterstützung bei der Planung des Studiums, Vorbereitung auf Wettbewerbe, Prüfungen an der Universität.
  • Unterstützung bei der Erstellung eines optimalen flexiblen Studienplans, falls erforderlich.
  • Bezahlung für individuelle Tutoren.
  • Möglichkeit zur kostenlosen Nutzung von Universitätssportgeräten.

Solche Stipendien werden in der Regel für ein oder zwei Semester vergeben. Nach dieser Zeit werden sie erneuert, wenn man gute akademische und sportliche Leistungen zeigt.

Sportwissenschaften Studium

Man muss sich nicht für immer vom Sport verabschieden, um eine Karriere aufzubauen und ein festes Einkommen zu haben. Man kann die umfangreichen Erfahrungen und Kenntnisse als Sportlehrer, Trainer in Fitness- und Gesundheitszentren, im Management verschiedener Sportverbände, im Journalismus, im Tourismus, als Experte in der Entwicklung von Sportgeräten und in anderen Bereichen einsetzen.

Das Sportstudium bietet eine solche Möglichkeit. An den Universitäten studieren die Studenten hauptsächlich theoretische und praktische Sportstudien. Es wird ein sehr breites Spektrum an zusammenhängenden Themen abgedeckt.

Partnerhochschulen des Spitzensports

1999 hat der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) das Projekt “Partnerhochschulen des Spitzensports” ins Leben gerufen. Organisationen wie der Deutsche Olympische Sportbund, das Deutsche Studentenwerk, die Stiftung Deutsche Sporthilfe, die Hochschulrektorenkonferenz und der Deutsche Leichtathletikverband beteiligen sich an diesem Programm. Auch etwa 90 Hochschulen in Deutschland nehmen an diesem Projekt teil.

Das Hauptziel dieser Initiative ist es, den Schülern zu helfen, mit einer doppelten Belastung zurechtzukommen, die Zeit effektiv zu planen und somit positive Ergebnisse beim Lernen und im Sport zu erzielen. Jede Universität, die an diesem Programm teilnimmt, kann unterschiedliche Dienste anbieten. Aber im Allgemeinen kann man die folgende Art von Unterstützung bekommen:

  • Individuelle Beratung und Mentoring
  • Umgang mit problematischen Situationen an der Universität
  • Berechnung und Einbindung der Sportzeit in das Programm
  • Einführung von Fachquoten (falls im Bundesland möglich).
  • Nutzung von Online- oder Fernstudium, Teilzeitstudium (falls an der jeweiligen Hochschule möglich)
  • Nachholen von versäumten Stunden
  • Verlegung von Prüfungen
  • Praktikumsplanung
  • Sonderurlaube zur Vorbereitung auf Sportereignisse
  • Vermittlung einer Unterkunft im Studentenwohnheim
  • Bereitstellen von speziellen sportlichen Ernährung
  • Unterstützung beim beruflichen Übergang nach der Ausbildung

Wie man sehen kann, ist die Liste der Dienste nicht klein. Der Spagat zwischen Studium und Sport ist nach wie vor herausfordernd, aber dennoch machbar.

Universiaden für Kräftemessen

Auch Athleten, die eine höhere Ausbildung anstreben, können an nationalen und internationalen Wettkämpfen zwischen Universitäten teilnehmen. Jedes Jahr finden in Deutschland und auf der ganzen Welt die sogenannten Universiaden statt. Das ist so etwas wie die Olympiade auf Universitätsniveau. Auf solche Weise können sich die Sportler ihre Kräfte messen und ihre Universität zum Sieg führen.

Fazit

Vormittags Training, nachmittags Vorlesungen an der Uni, abends wieder Training. Ständige Vorbereitung auf Wettbewerbe oder Hochschulprüfungen. Das Leben eines Studenten wird definitiv nicht langweilig sein. Aber deswegen sollte man Ihren Traum nicht aufgeben und Ihr Pfund nicht vergraben. Was auf den ersten Blick eine völlig unmögliche Aufgabe zu sein scheint, kann sich als durchaus realistisch herausstellen. Man kann beispielsweise Hilfe der professionellen Ghostwriter ausnutzen und so die Belastung erträglich machen.

Bevor man eine abschließende Entscheidung trifft, mit dem Profisport oder der Ausbildung aufzuhören oder weiterzumachen, sollte man das Pro und Kontra abwägen und alle Möglichkeiten erforschen.

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