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Köln. (EM) Es ist eine jahrelange Hängepartie, die mit dem Beginn der neuen Saison ihr positives Ende finden sollte. Nach Jahren des Tauziehens sollte... „Wettrüsten vermeiden“ – Hängepartie um den Saisonstart wirft die Frage nach Auf- und Abstieg neu auf

Zweikampf zwischen Michael Halmo (Iserlohn, links) und Sinan Akdag – © Sportfoto-Sale (JB)

Köln. (EM) Es ist eine jahrelange Hängepartie, die mit dem Beginn der neuen Saison ihr positives Ende finden sollte. Nach Jahren des Tauziehens sollte mit dem Ende der Saison 20/21 erstmals wieder ein Team aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sportlich absteigen. Im Gegenzug sollte der Meister aus der DEL2, so er sich denn erfolgreich um den Aufstieg in die DEL beworben hatte, in die Beletage aufsteigen.

Nun aber kommt dieses Projekt offenbar erneut auf den Tisch. Aufgrund der langanhaltenden Corona Krise und dem unklaren Saisonstart will man im DEL Gesellschafterkreis die Frage nach Auf- und Abstieg neu bewerten. Am grundsätzlichen Beschluss will dabei aber niemand rütteln. Laut mehreren Medienberichten gibt es aber ein Ansinnen in der kommenden Saison kein Team aus der DEL absteigen zu lassen. Damit sollen die DEL Klubs in den aktuell sehr unsicheren Zeiten mehr Planungssicherheit bekommen. Ein „Wettrüsten“ zwischen den abstiegsbedrohten Klubs, in einer möglicherweise verkürzten Saison, will man somit am Tabellenende vermeiden.

Die Ligenleiter Gernot Tripcke (DEL) und Rene Rudorisch (DEL2) wollten bislang dazu laut EISHOCKEY NEWS keine konkrete Stellungnahme abgeben. Kölns Verteidiger Moritz Müller, der zugleich Vorsitzender der neu gegründeten Spielergewerkschaft ist meinte gegenüber EISHOCKEY NEWS: „Dem einen oder anderen Verein würde man vielleicht die Sorge nehmen zu spielen.“

Aus der DEL2 hatten sich die Kassel Huskies, Löwen Frankfurt und Bietigheim Steelers für den Aufstieg beworben. Bietigheim erhielt die Lizenz für die aktuelle Spielzeit allerdings erst mit harten Auflagen, nachdem man vor das Schiedsgericht gezogen war. Sollte eines der drei Teams in der kommenden Saison DEL2 Meister werden und die wirtschaftlichen Voraussetzungen für einen Aufstieg erfüllen, dann wäre der Weg ins Oberhaus frei. Für die DEL2 Klubs würde sich also in der Saison 20/21 nichts ändern. Ohne Absteiger würde man dann vermutlich in der DEL Saison 21/22 zwei Absteiger ausspielen.

Aus verschiedenen Quellen ist zu hören, dass das Thema Aussetzung des Abstiegs aus der DEL auf einer der nächsten Gesellschafterversammlungen angesprochen werden soll.

Eishockey-Magazin hatte bereits Ende März eine Umfrage (siehe Grafik) zum Thema Verschiebung von Auf- und Abstieg um ein Jahr zur Diskussion gestellt.

Nun wollen wir erneut auf das Thema eingehen und bitten um Ihre/Eure Stimme.

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Sollte man, um ein Wettrüsten zu vermeiden, in der kommenden Saison kein Team aus der DEL absteigen lassen und den DEL2 Meister in der Saison 21/22 in die DEL aufnehmen?

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