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Rosenheim. (PM DEB) Dem deutschen Eishockey-Nationalteam gelang im dritten WM-Vorbereitungsspiel am Donnerstagabend in Rosenheim der zweite Sieg. Vor rund 2000 Zuschauern im ROFA-Stadion in... „Wenn die Einsatzbereitschaft so ist, wie heute, haben wir Möglichkeiten“ – DEB-Team besiegt die Schweiz mit 4:2

Aufstellung der Deutschen Nationalmannschaft – © City-Press GmbH).

Rosenheim. (PM DEB) Dem deutschen Eishockey-Nationalteam gelang im dritten WM-Vorbereitungsspiel am Donnerstagabend in Rosenheim der zweite Sieg.

Vor rund 2000 Zuschauern im ROFA-Stadion in Rosenheim erzielten Stefan Loibl, Alexander Karachun, Danjo Leonhardt und Daniel Schmölz die Tore für die Gastgeber.

Das erste Heimländerspiel in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2022 in Finnland fand in einem sehr traditionsreichen Eishockeystadion statt. Nicht nur, dass die Nummern und Namen von Eishockey-Legenden wie Karl Friesen, Mondi Hilger, Ernst Höfner, Ron Fischer und Wacki Kretschmer unter dem Dach des ROFA-Stadions hängen, Rosenheim bzw. die dazugehörigen Starbulls, sind auch der einzige deutsche Club, der zwei aktuelle NHL-Spieler ausgebildet hat: Philipp Grubauer (Seattle Kraken) und Lukas Reichel (Chicago Blackhawks). Beide allerdings sind noch in der nordamerikanischen Profiliga beschäftigt und waren heute nicht mit dabei.

Als Captain führte Daniel Pietta das Team aufs Eis, ihm zur Seite standen Stefan Loibl und Fabio Wagner. Im Tor des deutschen Teams startete, wie schon vor Wochenfrist in Chomutov, Niklas Treutle. Und der Nürnberger Keeper hatte im ersten Abschnitt etwas mehr zu tun als sein Gegenüber, Melvin Nyffeler aus Rapperswil. Beide Keeper aber hielten ihren Kasten sauber.

Im Mitteldrittel fielen dann gleich vier Treffer. Besonders schön anzuschauen, natürlich vor allem aus deutscher Sicht, war das 1:1 von Stefan Loibl in der 25. Minute. Erst gewann Daniel Schmölz gut die Scheibe, passte quer rüber, Loibl ließ seinen Gegenspieler mit einer starken Bewegung alt aussehen und drosch den Puck rechts oben ins Eck. Zuvor hatte Miranda die Eisgenossen in Führung gebracht. Fazzini gelang dieses Kunststück dann mit sehr viel Glück erneut in Minute 32. Aber wieder hatte das deutsche Team eine Antwort parat. Alexander Karachun hatte sich durch viel Arbeit vorher schon diesen Ausgleichstreffer verdient, wurde dann auch später zum Spieler des Spiels im deutschen Team gewählt.

Siegtorschütze allerdings war ein anderer. Der Noch-Salzburger Danjo Leonhardt traf in seinem zweiten Länderspiel zum ersten Mal ins gegnerische Tor. Mit einem Schuss aus zentraler Position überwand er den zum letzten Drittel gekommenen Philip Wüthrich in Minute 49. Und zehn Minuten später, als Wüthrich zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis gegangen war, erzielte auch noch Daniel Schmölz, die Tormaschine, seinen Treffer. Das dritte Tor in Serie war ein Schuss ins verwaiste Schweizer Netz.

Stimmen zum Spiel

Bundestrainer Toni Söderholm: “Unsere Einsatzbereitschaft war sehr gut heute. Alle haben engagiert gespielt. Ein paar Kleinigkeiten haben uns im Spielaufbau Probleme gemacht. Es ist manchmal ein schmaler Grat, wenn man aggressiv verteidigt… Der Niklas hat mir im Tor gut gefallen. Das Wichtigste ist aber, wenn die Einsatzbereitschaft so ist, wie heute, haben wir Möglichkeiten.”

Siegtorschütze Danjo Leonhardt über die Partie heute: „In meinen Augen gehörte das erste Drittel ein bisschen mehr der Schweiz. Sie haben sehr körperbetont gespielt und wir mussten uns daran gewöhnen, aber das hat gut geklappt. Das zweite Drittel war sehr ausgeglichen, im dritten Drittel haben wir dann gezeigt, dass wir Eishockeyspielen können.“

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