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Selb. (PM Wölfe) Mit einer leidenschaftlichen Defensivleistung und mit einem bockstarken Weidekamp im Selber Tor gewinnen die Wölfe beim EV Landshut. Offensiv tat sich... Weidekamp und Knackstedt führen die Selber Wölfe zu zwei Punkten in Landshut

© Pauline Manzke

Selb. (PM Wölfe) Mit einer leidenschaftlichen Defensivleistung und mit einem bockstarken Weidekamp im Selber Tor gewinnen die Wölfe beim EV Landshut.

Offensiv tat sich das Rudel lange schwer, zu guten Abschlüssen zu kommen. Kurz vor Spielende gelang Kalns dann aber der Ausgleichstreffer und im Penaltyschießen traf abermals Knackstedt und ließ die Wölfe jubeln.

Noch keine Treffer im ersten Drittel

In der ersten Hälfte des Anfangsdrittels musste sich Weidekamp, der heute den Vorzug zwischen den Pfosten bekam, gleich mehrmals auszeichnen. Einen Alleingang in der ersten Minute durch Cameron nach Selber Scheibenverlust in der Offensive entschärfte er souverän und als die Landshuter in einem Powerplay die kompletten zwei Minuten im Selber Drittel verbrachten, stand der Wölfe-Goalie immer wieder im Mittelpunkt.

Dann kamen aber auch die Wölfe zu ihren Chancen: Miglio zielte Richtung kurzes Kreuzeck, verzog aber
knapp. Kolupaylo setzte die Scheibe in einem Konter knapp über das Tor, McNeill konnte einen One-Timer nicht verwerten und Knackstedt, Kruminsch und Miglio fanden nach schöner Kombination in der Offensive keinen Weg an EVL-Keeper Langmann vorbei. Auch Kornelli, der kurz vor Drittelende nochmal gefährlich vor dem Selber Kasten auftauchte, konnte Weidekamp keine Probleme bereiten, sodass es torlos in die erste Pause ging.

Gegentreffer kurz vor Drittelende

Im Mittelabschnitt machten die Wölfe da weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehört haben. Schwamberger hatte eine gute Chance von links außen, zog aber zu zentral auf Langmann. Auch wenn die Hausherren den Wölfen phasenweise sicherlich optisch überlegen waren, hielten die Oberfranken gut dagegen. In der Defensive wurde hart gearbeitet und man konnte sich einmal mehr auf einen starken Weidekamp verlassen. Der machte einen gefährlichen Schuss von Pageau aus spitzem Winkel zunichte und behielt auch gegen Cameron, der alleine im Slot auftauchte, die Oberhand. Kurz vor Drittelende wusste sich Hanusch dann bei einem Breakaway von Kharboutli aber nur noch mit dem Beinstellen zu helfen und 19 Sekunden vor der Pausensirene klingelte es dann doch im Selber Kasten: Pageau netzt im Powerplay ein und brachte den EVL in Führung.

Wölfe gewinnen im Penaltyschießen

Mit dem knappen Rückstand ging es für die Wölfe also in den Schlussabschnitt und das Rudel kam nochmal hochmotiviert aus der Kabine. Lange tat man sich offensiv schwer, einen Weg durch die Landshuter Defensive zu finden. Auch in einer Druckphase blieben wirklich gefährliche Gelegenheiten noch aus. Doch gut zwei Minuten vor Ende eroberte sich Kalns dann die Scheibe in der neutralen Zone, netzte eiskalt zum Ausgleich ein und brachte seine Farben damit in die Overtime. Dort ließen beide Mannschaften einige Großchancen liegen. Gelke scheiterte per One-Timer und die Landshuter konnten Weidekamp im 3-auf-0 abermals nicht bezwingen. Somit gab es Penaltyschießen, indem Knackstedt als einziger traf und den Wölfen den Zusatzpunkt sicherte.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

EV Landshut: Langmann (Dietl) – Echtler, Pageau, Schwarz, Rogl, Brückner, Bergman, Stowasser
– Kornelli, Zientek, Mayenschein, Kharboutli, Stieler, Schitz, McLellan, Pfleger, Cameron, Reich, Brandl T., Brandl. L

Selber Wölfe: Weidekamp (Spiewok) – Hördler, Gläßl, Hanusch, Trska, Plauschin, Raab, Marusch
– Miglio, Knackstedt, Kruminsch, Schwamberger, Vantuch, McNeill, Kolupaylo, Peter, Kalns, Dalldush, Gelke, Melnikow

Tore:

40. Min. 1:0 Pageau (McLellan, Pfleger; 5/4)
58. Min. 1:1 Kalns (Gelke)
65. Min. 1:2 Knackstedt (PS)

Strafzeiten: Landshut 4; Selb 12

Schiedsrichter: Singer, Schütz (van der Heyd, Reinold)

Zuschauer: 2423






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