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Was Köln in der DEL, kann Sonthofen auch ……. 14. Sieg in Serie: ERC bezwingt EVR vor 1000 Fans mit 5:0

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Jubelnde Sonthofener - © Bettina Brunner
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Sonthofen. (PM ERC) Nach dem deutlichen 7:0-Auswärtssieg beim Vorletzten EV Fürstenfeldbruck am Freitag hat Eishockey-Landesligist ERC Sonthofen auch sein zweites Wochenendmatch gegen ein Kellerkind zu null gewonnen: Nach zähem Start gewannen die Schwarz-Gelben vor fast 1000 Zuschauern mit 5:0 (1:0, 2:0, 2:0) gegen den EV Ravensburg.

Der ERC feiert seinen 14. Sieg in Serie und steht unangefochten auf Platz eins. Calvin Stadelmann glänzt mit einem Shutout.

Die Schwarz-Gelben schalteten am Sonntagabend von Beginn in den Vorwärtsgang, und bereits nach vier Minuten hatten die Hausherren in einem ersten Powerplay die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Allerdings fanden die Sonthofer mit einem Mann mehr nicht in die Aufstellung, um ein druckvolles Überzahlspiel aufzuziehen. Offenbar hatten die Ravensburger in diesen zwei Minuten durch erfolgreiches Defensivverhalten reichlich Selbstbewusstsein getankt, denn der EVR kam seinerseits zu einigen guten Einschussmöglichkeiten, die ERC-Keeper Calvin Stadelmann allesamt zunichtemachte.

Mitte des ersten Drittels waren es agile Gäste, die näher am Führungstor waren als der souveräne Tabellenführer aus dem Oberallgäu – bis zur 15.Minute, in der Lynnden Pastachak seinen Auftritt hatte und auf Zuspiel von Marc Sill und Tobias Russler die Führung erzielte. Quasi im Gegenzug hatten die Ravensburger die große Chance auf den Ausgleich, Stadelmann aber parierte den Schuss des freistehenden Steffen Kirsch mit einem sagenhaften Fanghand-Save.

Richtig zufrieden konnte das Trainerduo Helmut Wahl und Vladimir Kames mit dem etwas fahrigen Auftritt seines Teams im ersten Drittel nicht sein, entsprechend deutlich fiel wohl die Kabinenansprache der Übungsleiter aus. Allerdings waren es die Gäste, die nach dem Eröffnungsbully im Mittelabschnitt mächtig Dampf machten. Nach nicht einmal 30 Sekunden wehrte Stadelmann mit einem Hechtsprung einen Schuss des EVR ab. In der 34. Minute hätte Ondrej Havlicek von der rechten Angriffsseite kommend die Nerven aller Zuschauer beruhigen können, sein Schuss verfehlte das Tor aber knapp.

Dass in Sonthofen an diesem Abend der Rangerste und Tabellenletzte die Schläger kreuzten, merkten bis hierhin vermutlich nur die Wenigsten unter den 960 anwesenden Fans. Ravensburg zeigte einen couragierten Auftritt, und der ERC hatte seine Müh und Not im Aufbauspiel. Mitte des zweiten Drittels musste erst Tobias Russler in die Kühlbox, wenig später Aaron Grillinger sogar für fünf Minuten wegen Bandenchecks. Das folgende Unterzahlspiel meisterte der ERC mit gutem Stellungsspiel und einem starken Stadelmann zwischen den Pfosten. Und nicht nur das: Im eigenen Drittel zeigte sich Lynnden Pastachak in der 34. Minute reaktionsschnell, schnappte sich auf Vorlage von Tobias Russler die Scheibe, sprintete übers gesamte Feld und erzielte mit einem satten Schuss in den Winkel in Unterzahl das viel umjubelte 2:0! Nur drei Minuten später kam es für die Hausherren noch besser: Dan Przybyla erhöhte, dieses Mal in eigener Überzahl, auf Zuspiel von Filip Krzak und Ondrej Havlicek sehenswert auf 3:0. Mit dieser beruhigenden Führung ging es in die Kabinen.

Und Dan Przybyla war es auch, der im dritten Drittel den nächsten Treffer markierte und auf 4:0 erhöhte (Assists: Ondrej Havlicek, Filip Krzak). Der Frust stieg bei den Gästen, denn nur 30 Sekunden nach dem Tor musste EVR-Akteur Robin Böhm nach einem Kniecheck gegen Adam Suchomer mit einer fünf-plus-Spieldauer-Strafe das Eis verlassen. Es dauerte nur eine Zeigerumdrehung, bis der ERC die numerische Überlegenheit in ein Tor ummünzen konnte: Robin Berger schoss im Nachfassen das 5:0 (51. Minute, Assists: Ondrej Havlicek, Filip Krzak), gleichbedeutend mit dem Endstand eines am Ende souveränen und verdienten Siegs – des 14. in Serie, mit dem der ERC seine derzeitige Vormachtstellung in der Landesliga eindrucksvoll untermauert.
Weiter geht es für die Sonthofer mit einem weiteren Heimspiel am kommenden Freitag ab 20 Uhr gegen den EV Fürstenfeldbruck.


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