Kassel. (PM Huskies) Zum ersten der drei Huskies-Heimspiele rund um den Jahreswechsel waren die Eisbären Regensburg am Sonntag in Kassel zu Gast.
Im ersten Drittel waren beide Teams in Überzahl erfolgreich, im zweiten Abschnitt nutzten die Gäste zwei Unaufmerksamkeiten der Huskies und gingen mit einer 3:2-Führung in die zweite Pause. Keck lieferte den zwischenzeitlichen Ausgleich. Im Schlussdrittel gelang es den Schlittenhunden nicht, das Spiel erneut auszugleichen. Regensburg traf vier Minuten vor Ende per Konter und ging so als Sieger vom Eis.
Vor Spielbeginn musste zunächst eine Scheibe ausgetauscht werden, weswegen die Partie mit 15 Minuten Verzögerung beginn. Im Spiel hätte es beinahe nur wenige Sekunden für den ersten Huskies-Treffer gebraucht, doch Neffin parierte den Abschluss von Hoelscher stark (1.). In der Folge taten sich beide Teams schwer, den Gegner unter Druck zu setzen und so brauchte es eine Überzahlsituation als „Dosenöffner“: Den Eisbären gelang es im linken Bullykreis Kindopp freizuspielen, welcher von dort keine Probleme hatte, zum Führungstreffer zu verwandeln (8.). Am Spielgeschehen änderte sich jedoch wenig – eben bis zum nächsten Powerplay, in welchem Weidner am langen Pfosten der Nutznießer einer schönen Kombination von Garlent und Benson war (18.).
Im Mittelabschnitt dauerte es nur wenige Minuten, ehe die Gäste erneut in Führung gingen. Grimm nutzte ein Missverständnis hinter dem Tor der Huskies und traf aus kürzester Distanz zum 2:1 für die Eisbären (23.). Dann kam die Minute des Tristan Keck: Zuerst traf der schnelle Stürmer bei einem Alleingang nur den Pfosten, kam kurz darauf aber aus dem rechten Bullykreis zum erneuten Abschluss und traf diesmal ins rechte obere Eck zum 2:2-Ausgleich (25.). Entgegen dem ersten Abschnitt konnten die Schlittenhunde im Mitteldrittel ihre beiden Überzahlsituationen nicht verwerten. Stattdessen war Regensburg in der Zwischenzeit in Person von Peter erneut erfolgreich (33.). Dass es bis zur zweiten Pause beim nur knappen Rückstand blieb, war schließlich Maurer zu verdanken, welcher sich in der 38. Spielminute streckte und so einen Abschluss von Trivino noch mit der Fanghand entschärfen konnte.
Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts drängten die Nordhessen auf den Ausgleichstreffer. Zuerst entschärfte Neffin eine Chance von Daugavins (42.), dann traf Valenti aus spitzem Winkel nur den Pfosten (43.). In der 47. Minute verpasste Bartuli das Tor aus halbrechter Position und auch ein Distanzschuss von Stadler fand nicht den Weg in die Maschen. Auch im Powerplay sollte der dritte Treffer nicht fallen: Valenti kommt in guter Position zum Abschluss – geblockt. Daugavins versucht es von der gegenüberliegenden Seite – Neffin. Benson schließt aus spitzem Winkel ab – vorbei. Die Eisbären hingegen schlugen in der 56. Minute eiskalt per Konter zu, erhöhten auf 4:2 und sicherten sich damit die vollen drei Punkte in der Probonio Arena.
Tore:
0:1 Kindopp (PP – Berardinelli, Bracco – 8. Min.)
1:1 Weidner (PP – Garlent, Benson – 18. Min.)
1:2 Grimm (23. Min.)
2:2 Keck (Benson, Stadler – 25. Min.)
2:3 Peter (Grimm, Weber – 33. Min.)
2:4 Kindopp (Trivino, Berardinelli – 56. Min.)
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