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Rosenheim. (PM Starbulls) Nicht nur die formale Ausbeute beim DEL2-Auswärtsspiel am Dienstag in Selb, sondern vor allem der für den 4:1-Sieg verantwortliche bockstarke Auftritt... Volle Hütte, große Euphorie: Starbulls empfangen Kaufbeuren – Augsburger Niklas Länger vor Debüt im Rosenheimer Trikot

© P. Lion Starbulls Media/PR

Rosenheim. (PM Starbulls) Nicht nur die formale Ausbeute beim DEL2-Auswärtsspiel am Dienstag in Selb, sondern vor allem der für den 4:1-Sieg verantwortliche bockstarke Auftritt der Starbulls hat im Rosenheimer Team und im Fanumfeld neue und große Euphorie entfacht.

Da kommt das erste Freitagsheimspiel im ROFA-Stadion seit fünf Wochen zum ersten Adventswochenende gerade recht. Zu Gast sind die „Joker“ vom ESV Kaufbeuren und der Vorverkaufstrend geht in Richtung eines mit rund 5.000 Zuschauern annähernd ausverkauften Stadions. Nach Stürmer Chris Dodero am Dienstag, wird nun am Freitag Verteidiger Niklas Länger sein Debüt im Starbulls-Trikot geben.

Es tut sich einiges im Kader der Starbulls Rosenheim. Mit Reid Duke, der nach vier Spielen am Dienstag wieder ins Team rutschte, und dem von den Graz 99ers gekommenen Chris Dodero, der zeitgleich sein Debüt im Starbulls-Dress feierte, kam viel frischer Wind in die grün-weiße Offensive. Gegen Kaufbeuren wird nun auch in der Rosenheimer Verteidigung ein neuer Akteur auftauchen: Niklas Länger. Der 22-jährige Linksschütze steht bei den in der DEL spielenden Augsburger Panthern unter Vertrag und wurde mit einer Förderlizenz ausgestattet. Der 1,86 Meter große und 82 Kilogramm schwere gebürtige Fuggerstädter hat bereits über 100 Spiele in der höchsten deutschen Eishockey-Spielklasse in seiner Vita stehen.

Niklas Länger ist groß, läuferisch stark, hat einen guten Schläger und war letzte Saison Stammspieler für Augsburg in der DEL. Dass er jetzt für einige Spiele bei uns sein wird, ist eine Win-win-Situation“, sagt Starbulls-Chefcoach Jari Pasanen, der Länger an die Seite von Dominik Kolb stellen wird. Denn Tobias Beck wird in Peiting gebraucht und Hagen Kaisler muss wegen einer Verletzung wohl mehrere Wochen pausieren. Gleiches gilt auch für Stürmer Bastian Eckl, der im Gegensatz zu Kaisler in Selb noch mit dabei war. U24-Stürmer Marvin Feigl fiebert auf sein Comeback hin, das durchaus noch vor Weihnachten Realität werden könnte. Verteidiger Marius Möchel wäre grundsätzlich wieder einsatzbereit, doch für ihn müsste ein anderer Ü24-Spieler aus dem Kader gestrichen werden. „Die komplette Mannschaft hat am Dienstag einen tollen Job gemacht. Jeder Spieler, der in Selb auf dem Eis war, hat es sich verdient, nun auch im Heimspiel vor voller Hütte gegen Kaufbeuren dabei zu sein; einem der Spieler das zu verweigern, wäre unfair“, erklärt Pasanen, der am Freitag einmal mehr auf Tomas Pöpperle im Tor setzen wird.

Der Rosenheimer Headcoach hofft, dass seine Mannschaft nach zwei Nullrunden im ROFA-Stadion (3:7 gegen Selb, 1:3 gegen Regensburg) nun gegen Kaufbeuren auf eigenem Eis an die zuletzt starken Auswärtsleistungen anknüpfen kann. In Selb sah Pasanen auch im Powerplay einen klaren Aufwärtstrend: „Die Scheibe lief richtig gut, die Struktur passte, die Tore fehlten noch. Aber wenn wir in Überzahl weiter so spielen, dann kommen die Tore von ganz alleine“.

Im Hinspiel in Kaufbeuren Mitte Oktober präsentierten sich die Starbulls mit dem Gegner auf Augenhöhe, schlugen sich in der Schlussphase aber selbst. Die Joker bestraften zwei schlimme Abwehrfehler, trafen zusätzlich ins leere Tor und feierten einen 4:1-Sieg. Holprig in die Saison gestartet, dann aber attraktiv spielend und stetig punktend auf Rang zwei geklettert, ging die Kaufbeurer Ertragskurve zuletzt nach unten. Vor dem 23. Spieltag steht die Mannschaft von Chefcoach Marko Raita jetzt bei 31 Punkten und damit nur noch drei Zähler vor den Starbulls. Jacob Lagacé wird schmerzlich vermisst, für den Topstümer ist die Saison nach einer unglücklichen Trainingsverletzung wohl beendet. Die Wertachstädter haben darauf mit der Verpflichtung des finnischen Stürmers Micke Saari reagiert. Beim 3:4 am Dienstag in Crimmitschau fehlte der aktuelle Topscorer Sami Blomqvist (14 Spiele, neun Tore, neun Vorlagen), er dürfte gegen die Starbulls aber wieder mit dabei sein.

Der ESV Kaufbeuren wird am Freitag von bis zu 1.000 eigenen Fans begleitet werden, es sind 15 Busse angekündigt. Deshalb wird hinter der Gästekurve auf der Mangfallseite des Stadions ein spezieller Eingang für die Gästefans eingerichtet. Auch die einheimischen Eishockeyfreunde zieht das Traditionsduell an. Angesichts von schon zwei Tage vor dem Spiel weit über 4.000 verkaufter Tickets könnte das 5.022 Zuschauer fassende ROFA-Stadion am Freitag annähernd ausverkauft sein. Eintrittskarten (nur noch Stehplätze) sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar. Die Stadionkasse öffnet am Freitag um 17:30 Uhr, der Einlass ins Stadion beginnt um 18 Uhr. Um 19:30 Uhr fällt der Puck zum ersten Bully.

Am Sonntag gastieren die Starbulls beim EC Bad Nauheim (Spielbeginn im Colonel-Knight-Stadion am Kurpark der 33.000-Einwohner-Stadt in Hessen ist um 18:30 Uhr). Der Vizemeister der vergangenen Saison arbeitet sich nach zähem Saisonstart langsam, aber sicher nach vorne. Inzwischen grüßen die Roten Teufel mit 35 Punkten aus 22 Spielen von Tabellenrang fünf. Am Dienstag gelang der Mannschaft von Cheftrainer Harry Lange trotz der – wohl länferen – Ausfälle von Christoph Körner und Kapitän Marc El-Sayed ein 3:2-Auswärtssieg in Krefeld.

Das Hinspiel im ROFA-Stadion endete mit einer Punkteteilung nach regulärer Spielzeit, in der Verlängerung gelang Lukas Laub der 3:2-Siegtreffer für die Starbulls. Unabhängig von der Ausbeute am Freitag gegen Kaufbeuren, können Jari Pasanen und sein Team nach zuletzt drei starken Auswärtsauftritten in Folge (ein Punkt in Bietigheim, zwei Zähler in Crimmitschau, drei Punkte in Selb) am ersten Advent mit breiter Brust nach Bad Nauheim fahren.

Wer die Spiele der Starbulls von zuhause aus verfolgen will kann die Liveübertragungen der Partien auf www.sprade.tv buchen.






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