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Seit dem überragenden Erfolg bei Olympia in Pyeongchang ist Eishockey wahrhaftig in aller Munde. Die Fans im Stadion, aber vor allem auch hierzulande daheim... Verletzungsrisiko: Schnelle und fachgerechte Hilfe ist entscheidend

Ingolstadts Patrick Köppchen muss behandelt werden – © by ISPFD

Seit dem überragenden Erfolg bei Olympia in Pyeongchang ist Eishockey wahrhaftig in aller Munde.

Die Fans im Stadion, aber vor allem auch hierzulande daheim vor dem Fernseher waren gebannt von der überragenden Einstellung und Kampfkraft des DEB-Teams. Eishockeyfreunde lieben nicht nur die „feine Klinge“, also das spielerische Element, sondern auch ganz besonders die krachenden Checks. Helm, Mundschutz, Brustpanzer, Tiefenschutz usw. sorgen dafür, dass sich die Spieler dabei in der Regel nicht verletzen. Und dennoch kommen, wie in jeder anderen Sportart auch, Verletzungen immer wieder vor.

Bei den Profis sind umfängliche Medizinchecks mittlerweile ein wichtiges Element, bevor ein unterzeichneter Vertrag überhaupt in Kraft tritt. Dazu gehören übrigens auch seit einigen Jahren kardiologische Vorsorgeuntersuchungen. Im Amateur- und Jugendbereich fallen die Verletzungen dann in der Regel schon etwas „allgemeiner“ aus.

Bei Schüssen kann der Puck eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 Km/h erreichen. Trotz Helm, Visier und Mundschutz kommt es bei „Kopftreffern“ durch Pucks immer wieder zu bösen Gesichtsverletzungen. Nasenbeinbrüche, und Kieferverletzungen gehören zu den unschönsten Verletzungen dieser Sportart. Blessuren am Kopf gehören statistisch mit 33% zu den häufigsten Verletzungen. Glücklicherweise sind sie aber nicht an der Tagesordnung. Im Nachwuchs ist dieses Problem selten, da dort das Vollvisier für einen deutlich besseren Schutz sorgt. Apropos Kopf: In den letzten Jahren haben besonders die Gehirnerschütterungen im Profibereich zugenommen. Liga und Mediziner arbeiten hier stetig an Verbesserungen zum Schutz der Spieler.

Ansonsten treten im Eishockey viele ganz alltägliche Verletzungen auf, wie man sie auch im Handball oder Fußball erleiden kann.

Schultern, Arme, Knie, Hüften und ganz allgemein Gelenke sind immer bei körperbetonten Sportarten gefährdet. Kapsel- oder Bänderrisse passieren statistisch zu 17% aller Verletzungen. Bei derartigen Verletzungen ist eine schnelle und fachgerechte Hilfe nötig, wie man sie zum Beispiel in der Orthopädie in Stuttgart erfährt.

Der Facharzt oder Unfallchirurg kann oftmals schnell und kompetent entscheiden, wie die Verletzung zu behandeln ist. Oftmals ist auch eine konservative Behandlung schon erfolgreich und die Operation kann umgangen werden. Ausfallzeiten der Top-Athleten sind oftmals auch für den Klub nur schwer aufzufangen. Bei kleineren Blessuren ist ein rasches Comeback für den sportlichen Erfolg wichtig. Fällt der Spieler langfristig aus, muss der Klub möglicherweise einen Ersatz nachverpflichten, was auch wirtschaftliche Auswirkungen hat. Nicht zuletzt deshalb haben in den letzten Jahren viele Profiklubs auch in die „medizinische Abteilung“ vom Physio, über den Mannschaftsarzt bis hin zur partnerschaftlichen Klinik investiert.

Ziel ist es immer durch oftmals schon vorausschauende Maßnahmen das Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten und im Falle eines Falles durch schnelle und fachlich bestmögliche Maßnahmen die Ausfallzeit so gering wie möglich zu halten.

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