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Düsseldorf. (MR) Ein packendes und intensives Spiel mit Top-Torhütern an beiden Enden der Eisfläche machten selbst ein 0:0 zwischen der Düsseldorfer EG und dem... Über 50 Minuten keine Tore, aber von Langeweile keine Spur
Auch Taticek scheitert an Bakala - © by EH-Mag. (DR)

Auch Taticek scheitert an Bakala – © by EH-Mag. (DR)

Düsseldorf. (MR) Ein packendes und intensives Spiel mit Top-Torhütern an beiden Enden der Eisfläche machten selbst ein 0:0 zwischen der Düsseldorfer EG und dem ERC Ingolstadt zu einem spannenden Erlebnis, Brandon Buck’s feine Einzelleistung sicherte Ingolstadt den Sieg in der 54. Minute.

Für die DEG enttäuschend – über weite Strecken gut gespielt, stark gekämpft, viele Chancen erarbeitet und auf der anderen Seite viele Schüsse weggenommen, standen sie am Ende dann doch ohne Punkte da. Zunächst waren die Hausherren nicht so gut ins Spiel gekommen, wie man sich vorgenommen hatte, doch hinten war es hauptsächlich Dan Bakala zu verdanken, dass die Null nach 20 Spielminuten noch stand. Immer wieder hatten es die Panther verstanden, den Verteidigungsriegel zu durchbrechen oder Konter zu fahren. Gefährlich wurde es auch, wenn die Gastgeber einen Mann mehr auf dem Eis hatten (was nicht wirklich oft vorkam in diesem Spiel) – hier standen die Schanzer sehr sehr eng am Mann und lauerten auf ganz gefährliche Konter, kein Ausruhen für Bakala. Ebenfalls ausgeglichen, diesmal nicht nur im ausbleibenden Torerfolg sondern auch bei den echten Chancen verlief der mittlere Abschnitt.

Wer das erste Tor schießt gewinnt

Nach dem zweiten Seitenwechsel wurde es ruppiger, doch die Null stand noch immer auf der Tafel. Es kristallisierte sich immer mehr heraus, dass der erste Treffer das Spiel entscheiden würde. In der 53. Spielminute schien es soweit – Manuel Strodel bekam den weiten Pass und zog unbedrängt ins Angriffsdrittel, konnte aber Timo Pielmeier trotzdem nicht überwinden. Strodel, der zuvor im Spiel einen Kniecheck abbekommen hatte (ungeahndet, wie auch manche Ellbogen oder Schläger, die gegen den Kopf gingen) und in gewohnter Manier die Zähne zusammenbiss, wurde somit zum tragischen Helden, der auch nach dem Spiel die Enttäuschung noch nicht wirklich in Worte fassen konnte. Denn nach einer weiteren Chance durch Marco Nowak kam auf einmal Brand Buck hinter dem eigenen Tor an die Scheibe, konnte sich durch die gegnerischen Reihen über die gesamte Eisfläche bewegen, um dann seinerseits im eins gegen eins den DEG Goalie zu düpieren (54.). Danach war kurzfristig die Luft raus, bis Düsseldorf knapp drei Minuten vor dem Ende den Goalie zog und Timo Pielmeier belagerte. Doch eine Befreiung ins leere Tor raubte die letzte Hoffnung, hier noch Punkte zu retten.

Beide Trainer lobten die Torhüter, und DEG-Verteidiger Stephan Daschner wollte auch nicht Strodels erfolgloses Breakaway für die Niederlage verantwortlich machen, denn man hätte vorher und auch danach noch genügend Chancen gehabt. Er fasste das Spiel in einem Satz zusammen „heute hat ein Mann das Spiel entschieden“, eine Aussage, die Interpretationsspielraum lässt.

Stimmen zum Spiel

Fotostrecke zum Spiel

Timo Pielmeier (ERCI) klärt gegen Manuel Strodel (DEG)
« von 21 »

Michaela-Ross

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