Schönheide. (PM Wölfe) Vor starken 1.016 Zuschauern im Schönheider Wolfsbau stand am Samstag das vierte und letzte Derby der Hauptrunde zwischen den Schönheider Wölfen und den Chemnitz Crashers auf dem Programm.
Die tolle Kulisse sorgte für einen würdigen Rahmen, in dem die Fans zunächst eine ausgeglichene und spannende Partie sahen, ehe die Hausherren ab der zweiten Spielhälfte immer mehr die Kontrolle übernahmen und am Ende einen klaren und verdienten 7:2 (0:0, 3:1, 4:1)-Erfolg feierten.
Das erste Drittel war geprägt von intensiven Zweikämpfen, hohem Tempo und guten Chancen auf beiden Seiten, doch sowohl die Defensivreihen als auch die Torhüter hielten ihre Teams zunächst schadlos, sodass es torlos in die erste Pause ging.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts gingen dann die Gäste aus Chemnitz in Führung. In Überzahl traf Tim Schneider in der 24. Minute zum 0:1 (24.). Die Wölfe zeigten jedoch eine starke Reaktion und drehten die Partie innerhalb weniger Minuten. Zunächst nutzte Tomas Rubes ein doppeltes Powerplay zum 1:1-Ausgleich (30.), ehe nur 29 Sekunden später Florian Heinz, erneut in Überzahl, zur 2:1-Führung für Schönheide traf. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Wölfe nun deutlich die Kontrolle und Tom Berlin erhöhte noch vor der zweiten Pause auf 3:1 (35.).
Im Schlussdrittel machte sich schließlich auch der Kräfteverschleiß bei den Gästen bemerkbar, die mit nur 11 Feldspielern angereist waren, während Wölfe-Coach Sven Schröder 18 Akteure aufbieten konnte. Schönheide nutzte diesen Vorteil konsequent. David Novotny stellte in der 42. Minute auf 4:1 und Tomas Rubes schnürte wenig später mit seinem zweiten Treffer des Abends den Doppelpack zum 5:1 (45.). Zwar gelang den Crashers durch Marten Röher noch einmal ein Überzahltor zum 5:2 (49.), doch echte Spannung kam nicht mehr auf. Florian Heinz traf sogar in Unterzahl zum 6:2 (54.), bevor Lukas Lenk (59.) kurz vor Ultimo mit seinem Treffer den 7:2-Endstand herstellte.
Mit dem insgesamt 20. Sieg in der laufenden Hauptrunde behaupten die Schönheider Wölfe weiterhin die Tabellenführung in der Regionalliga Ost und entschieden zugleich auch das letzte Derby der Hauptrunde klar für sich.






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