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Minsk. (PM ÖEHV) Die österreichische U20-Nationalmannschaft schrieb ihr eigenes Weihnachtsmärchen in Weißrussland. Mit einem hart erkämpften 4:1-Sieg gegen Slowenien sicherten sich die Österreicher den... U20: Österreich schafft den Aufstieg in die Top-Division!

© ÖEHV Media/PR

Minsk. (PM ÖEHV) Die österreichische U20-Nationalmannschaft schrieb ihr eigenes Weihnachtsmärchen in Weißrussland. Mit einem hart erkämpften 4:1-Sieg gegen Slowenien sicherten sich die Österreicher den Aufstieg in die IIHF Top Division für nächstes Jahr.

Ein dominantes erstes Drittel reichte Sonntagmittag in der Chizhovka Arena der weißrussischen Hauptstadt Minsk, um den erstmaligen Aufstieg in die IIHF Top Division seit mehr als zehn Jahren zu schaffen. Die österreichische U20-Nationalmannschaft feierte im abschließenden Spiel der IIHF U20 Weltmeisterschaft Division I Gruppe A einen 4:1-Erfolg über Absteiger Slowenien.

Für die Österreicher war es nach der knappen Auftaktniederlage am Montag gegen Gastgeber Weißrussland der vierte Sieg in Folge. Mit zwölf Punkten sicherten sich die Österreicher damit die Goldmedaille und einen Platz bei der A-Weltmeisterschaft 2021, die von 26. Dezember 2020 bis 5. Jänner 2021 in Kanada (Edmonton und Red Deer) ausgetragen wird.

In den ersten 20 Minuten dieser fünften WM-Begegnung zeigten die Österreicher von Beginn weg, dass sie diesen Sieg unbedingt wollten. Trotz zahlreicher Chancen dauerte es bis zur 17. Spielminute, ehe Senna Peeters die Österreicher im Powerplay zur Führung schoss. 32 Sekunden vor Drittelende legte Paul Huber noch das wichtige 2:0 nach.

Im zweiten Abschnitt kamen die Slowenen besser ins Spiel und Österreichs Torhüter Alexander Schmidt zeigte mit guten Paraden sein Können. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung wurden noch einmal die Seiten gewechselt. Die Spannung war aber kaum noch zu überbieten, da die Slowenen ebenbürtig zu Werke gingen.

Der slowenische Anschlusstreffer gut sieben Minuten vor Spielende war eine logische Folge. Danach mussten die Slowenen, die einen Sieg nach 60 Minuten gebraucht hätten, um den Abstieg noch abzuwenden, ein höheres Risiko eingehen. Dadurch ergaben sich für die Österreicher Konterchancen, die Maximilian Rebernig und erneut Huber zur endgültigen Entscheidung nutzten.

Benjamin Baumgartner, Österreichs bester Spieler und Topscorer des Turniers, verbrachte ein ruhiges letztes Spiel. Dennoch konnte der 19-Jährige sein Punktekonto mit zwei Torvorlagen auf zwölf Scorerpunkte (fünf Tore und sieben Assists) in fünf Partien aufbessern. Vor der Weltmeisterschaft wäre mit diesem Triumph nicht zu rechnen gewesen. Aufgrund der gezeigten Leistungen in den letzten sieben Tagen ist der Aufstieg aber verdient.

„Gratulation an die gesamte Mannschaft, Spieler und Betreuer. Das ist ein ganz großer Erfolg für das österreichische Eishockey“, sagte Präsident Mag. Gernot Mittendorfer. „Ganz besonders freut es mich aber auch für unser junges österreichisches Trainerteam, das im zweiten gemeinsamen Jahr diesen großen internationalen Erfolg feiern darf. Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich im österreichischen Nachwuchseishockey engagieren und diesen Erfolg auch möglich gemacht haben.“

„Es war kein leichtes Spiel gegen Slowenien. Die Spieler waren schon nervös, weil es doch ein Spiel war, dass man gewinnen muss. Die Spieler haben die Nervosität aber gut in den Griff bekommen und einen verdienten Sieg geholt“, sagte Trainer Marco Pewal. „Am Anfang haben wir uns den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. Ab dem zweiten Sieg haben wir gemerkt, dass nach oben etwas möglich ist. Ich bin stolz auf alle Spieler und Betreuer, die in den letzten Wochen hervorragende Arbeit geleistet haben.“

Benjamin Baumgartner, Österreichs bester Spieler und Topscorer des Turniers, verbrachte ein ruhiges letztes Spiel. Dennoch konnte der 19-Jährige sein Punktekonto mit einer Torvorlage auf elf Scorerpunkte (fünf Tore und sechs Assists) in fünf Partien aufbessern. Vor der Weltmeisterschaft wäre mit diesem Triumph nicht zu rechnen gewesen. Aufgrund der gezeigten Leistungen in den letzten sieben Tagen ist der Aufstieg aber verdient.

Auch Sportdirektor Roger Bader jubelte in Minsk mit der gesamten Mannschaft: „Mit dem ersten Sieg hat sich das Team in einen Rausch gespielt, der alles möglich gemacht hat. Die Mannschaft wurde von Spiel zu Spiel immer besser. Wir haben Nationen hinter uns gelassen, die in den letzten Jahren immer wieder bei der U20-A-WM gespielt haben. Für das österreichische Eishockey ist das ein großer Erfolg.“

U20-Nationalmannschaft 09.-15.12.2019: IIHF Weltmeisterschaft Division I Gruppe A Ort: Minsk/Weißrussland Teilnehmer: Dänemark, Weißrussland, Norwegen, Lettland, Österreich, Slowenien

09.12.2019, 17:30 Uhr: Weißrussland – Österreich 4:3 (2:3,1:0,1:0) Tore: Pinchuk (7./PP), Usov (18./PP), Pavlenko (31.), Protas (42.) bzw. Ploner (5.), Baumgartner (10.), Huber (19.) Strafminuten: 20 bzw. 22

10.12.2019, 14:00 Uhr: Österreich – Norwegen 5:2 (1:2,0:0,4:0) Tore: Payr (17.), Huber (45.), Harnisch (49.), Baumgartner (60./SH/EN, 60./SH/EN) bzw. Spaberg Olsen (2.), Hermansson (5.) Strafminuten: 10 bzw. 8

12.12.2019, 14:00 Uhr: Dänemark – Österreich 2:4 (1:1,1:2,0:1) Tore: Jensen (20.), Schultz (36.) bzw. Maier (5.), Peeters (21., 48.), Baumgartner (27.) Strafminuten: 20 bzw. 2

13.12.2019, 10:30 Uhr: Lettland – Österreich 1:2 (1:1,0:1,0:0) Tore: Zabusovs (6.) bzw. Baumgartner (10./PP2), Lindner (25./PP) Strafminuten: 20 plus drei Disziplinarstrafen (40) bzw. 4

15.12.2019, 10:30 Uhr: Österreich – Slowenien 4:1 (2:0,0:0,2:1) Tore: Peeters (17./PP), Huber (20., 59./EN), Rebernig (56.) bzw. Tavcar (53.) Strafminuten: 2 bzw. 10

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