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Ravensburg. (PM Towerstars) Die Ravensburg Towerstars haben sich mit einem 5:2 Erfolg über den EC Bad Nauheim wieder auf den vierten Tabellenplatz vorgeschoben. In... Towerstars: Mit Kampf und Leidenschaft zum Sieg gegen Nauheim

Stürmer Charlie Sarault in einer Szene vor dem Tor der Gäste. – © Kim Enderle

Ravensburg. (PM Towerstars) Die Ravensburg Towerstars haben sich mit einem 5:2 Erfolg über den EC Bad Nauheim wieder auf den vierten Tabellenplatz vorgeschoben.

In einem spannungsgeladenen Spiel bekamen die Towerstars im zweiten Spielabschnitt mehr und mehr die Überhand und setzten stets zum richtigen Zeitpunkt die Nadelstiche.

Die Towerstars konnten das Topspiel gegen den Tabellendritten Bad Nauheim mit kompletter Aufstellung antreten und hatten auch ohne Unterstützung aus Ingolstadt die Möglichkeit, Tim Gorgenländer und Marvin Feigl beim Kooperationspartner Memmingen Spielpraxis sammeln zu lassen.

Die ersten Minuten in der mit 2411 Zuschauern gefüllten CHG Arena gingen überdeutlich an die Gäste aus der hessischen Kurstadt. Sie ließen die Scheibe nach Angriffsaufbau schnell durch die Ravensburger Zone laufen. Jonas Langmann im Towerstars Gehäuse musste mehrfach in höchster Not retten und es spielten sich schon in der Anfangsphase heiße Szenen im Ravensburger Torraum ab. Nach etwa sieben Minuten hatten die Oberschwaben aber den Rhythmus und vor allem ein Rezept gegen das spielerische Übergewicht des ECBN gefunden.

Fortan entwickelte sich ein schnelles Spiel mit wenig Unterbrechungen und hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten. Die vielversprechende Chance auf die Führung verpassten die Towerstars kurz vor Ende des Startabschnitts, als Tobias Wöhle zwei Minuten wegen Stockchecks absaß. Bad Nauheim bot den Towerstars allerdings wenig Möglichkeiten für einen Überzahltreffer.

Ging das erste Spieldrittel optisch und bei der Zahl der herausgespielten Chancen an die Gäste, war das zweite Spieldrittel vollkommen ausgeglichen. Es wurde um jeden Millimeter Eis gekämpft und die Zuschauer sahen weiterhin ein hochattraktives DEL2 Spiel. Den ersten Treffer der Partie gab es dann fast pünktlich zur Hälfte des Spiels. Die Roten Teufel leisteten sich einen zuvor eher selten gesehenen Abstimmungsfehler und vergaßen Towerstars Stürmer Josh MacDonald vor dem Tor, der setzte die Scheibe dann im Drehen mit der Rückhand zum 1:0 in die Maschen. Die Ansage des Führungstreffers war gerade verhallt, da glich Bad Nauheim aber auch schon wieder aus. Oliver Granz hatte sich eine Strafzeit eingehandelt, das Powerplay nutzten die Gäste durch den im Slot freigelaufenen Kevin Schmidt eiskalt zum 1:1 Ausgleich.

Beide Teams lieferten sich auch in der Folgezeit ein Spiel mit Playoff-Charakter und in der 37. Minute kam es zu einer nachhaltig wichtigen Szene. Nick Latta wurde von einem Gegenspieler gegen den rechten Pfosten geschoben, in der kurzen Verwirrung ließ ECBN-Keeper Felix Eck die linke Seite für einen Moment komplett offen und Max Hadraschek schob zum viel umjubelten 2:1 ein. Mit dieser Führung ging es auch in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt starteten die Towerstars aufgrund einer aus dem Mitteldrittel übernommenen Strafzeit gegen Bad Nauheim in Überzahl und es dauerte nur 50 Sekunden, bis die Towerstars das Powerplay in das 3:1 umgemünzt hatten. Mehrfach feuerten die Oberschwaben in Richtung Tor, dann verwertete Sam Herr einen Nachschuss zum 3:1. Jetzt hatten die Towerstars mit dem Vorsprung im Rücken auch spielerisch die Nase vorne und legten sechs Minuten später nach. Vincenz Hessler kam in der Halbdistanz zum Schuss und der noch leicht abgefälschte Puck schlug zum 4:1 ein. Die Zuschauer und Fans waren begeistert, doch Bad Nauheim reagierte. Ganze 71 Sekunden nach dem Anspielbully nutzte Tim Coffman eine kurze Unentschlossenheit der Ravensburger Abwehr mit einem waschechten Bauerntrick zum 4:2 Anschlusstreffer.

Noch waren 12 Minuten zu spielen, die Partie war also noch lange nicht durch. Bad Nauheim legte auch nochmal eine Schippe Tempo drauf, doch die Towerstars waren nicht mehr vom Weg abzubringen. Jonas Langmann überzeugte mit glänzenden Paraden, auch sonst wurde in den Zweikämpfen leidenschaftlich gekämpft. Für die endgültige Entscheidung sorgte Josh MacDonald eineinhalb Minuten vor Ende, als er einen fatalen Pass der Gäste abfing und den Puck platziert zum 5:2 einnetzte. Die Towerstars hatten zu diesem Zeitpunkt einen Mann mehr auf dem Eis, die Chancen der Gäste auf ein Comeback waren dadurch ohnehin äußerst begrenzt.

Bei diesem Ergebnis blieb es dann auch bis zur Schlusssirene und drei wertvolle Punkte waren gebucht. Aufgrund des Overtime-Erfolgs von Krefeld über Weißwasser reichte es zwar nicht für die Eroberung des dritten Platzes, dennoch können die Oberschwaben auch auf Platz 4 das Weihnachtsfest zufrieden feiern und mit Selbstvertrauen die nächsten Aufgaben erwarten. Am Montag, 26. Dezember geht es zum starken Aufsteiger Regensburg, das nächste Heimspiel steigt am Mittwoch, 28. Dezember um 20 Uhr gegen die Selber Wölfe.

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