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Ravensburg. (PM Towerstars) Es war ein erwartet hart umkämpftes Spiel gegen die Dresdner Eislöwen, nach 64 Minuten konnten die Cracks von Coach Peter Russell... Towerstars belohnen sich mit zwei Punkten

Jubel Towerstars – © Kim Enderle

Ravensburg. (PM Towerstars) Es war ein erwartet hart umkämpftes Spiel gegen die Dresdner Eislöwen, nach 64 Minuten konnten die Cracks von Coach Peter Russell aber ein „Happy End“ feiern.

Die Partie begann vor 1738 Zuschauern in der CHG Arena nicht gerade vielversprechend für die Gastgeber. Nur 43 Sekunden waren gespielt, da wurde Josh MacDonald wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank verbannt. Die Unterzahl überstanden die Oberschwaben aber schadlos. Ohne Treffer blieb eine Minute später auch ein Ravensburger Powerplay.

Dresden agierte in der Folgezeit zwar mit solide aufgebauten Angriffen und kam immer wieder brandgefährlich vor das Ravensburger Tor, die Gastgeber hatten aber insgesamt mehr Spielanteile und das wurde in der 6. Minute auch belohnt. Charlie Sarault lauerte im Slot und vollendete den Pass von Kollege Sam Herr eiskalt zur 1:0 Führung. Dies verlieh den Oberschwaben weiteres Selbstvertrauen, der entscheidende Tick an Scheibenglück und Konsequenz fehlte allerdings. Das galt auch für drei Überzahlspiele, die zwar gut durch die Zone der Elbstädter liefen, aber nicht den Weg ins gegnerische Tor fanden. So blieb es bis zur ersten Pause bei der knappen, aber nicht unverdienten Ravensburger Führung.

Im zweiten Spielabschnitt waren die Verhältnisse kaum anders. Charlie Sarault und Florin Ketterer hatten in den ersten drei Minuten bereits hochkarätige Chancen und der Ausbau der Führung lag in der Luft. Richtig knapp war es auch in der 26. Minute, als Fabian Dietz dem Ingolstädter Förderlizenzstürmer Lois Brune auflegte, der Puck aber wieder einmal Beute des starken Eislöwen-Keepers Janick Schwendener war. Mitte des zweiten Spieldrittels hatten die Towerstars allerdings einen Durchhänger, Dresden machte jetzt mächtig Druck. Die Ravensburger Fans spürten, dass ihr Team Unterstützung benötigte. Das half leider nicht in der 33. Minute. Ex-Towerstars Stürmer Arturs Kruminsch brachte die Scheibe aus der Halbdistanz aufs Tor und bekam den von den Schonern von Jonas Langmann parierten Puck erneut auf die Kelle – 1:1.

Auffällig war bei den Towerstars an diesem Abend aber die Bissigkeit in den Zweikämpfen, auch das Vorchecking funktionierte im zweiten Spielabschnitt effektiv. Unbeeindruckt vom Ausgleich nahmen die Ravensburger Cracks das gegnerische Tor unter Beschuss, bei Sam Herr (34.) sowie Charlie Sarault mit einem Pfostenschuss viereinhalb Minuten vor der zweiten Pause war das Glück de Hausherren allerdings nicht hold.

Im weiterhin hart umkämpften Schlussabschnitt hatten die Oberschwaben bis zur 49. Minute ebenfalls die Nase vorne, doch dann wurde es mehr als brenzlig. Zwei kurz hintereinander folgende Strafzeiten gegen Charlie Sarault und Pawel Dronia bescherte den Dresdner Eislöwen für 40 Sekunden eine doppelte Überzahl, gegen die wehrten sich die Towerstars allerdings aufopferungsvoll und erfolgreich.

Danach agierten beide Teams mit dem sprichwörtlich offenen Visier. Es wurde verbissen um jeden Zentimeter Eis gekämpft, bis zur Schlusssirene passierte aber nichts mehr Zählbares und es ging in die Verlängerung. Dort waren gerade einmal fünf Sekunden gespielt, da musste Simon Karlsson wegen Beinstellens auf die Strafbank, es winkte die Entscheidung zugunsten der Towerstars. Auch Dresden zeigte sich in Unterzahl gut abgestimmt und die zwei Minuten tickten ohne Ertrag von der Uhr. Danach hatte auch Dresden gute Möglichkeiten zum Siegtreffer, vor dem Ravensburger Tor spielten sich teils dramatische Szenen ab.

Nicht wenige Zuschauer auf den Rängen hatten sich wohl schon mit einer Entscheidung im Penaltyschießen abgefunden, da schickte Robbie Czarnik seinen Kollegen Sam Herr auf die Reise und der routinierte Stürmer drückte letztlich halb kniend im Nachschuss den Puck zum 2:1 Siegtreffer über die Linie.

Der Jubel über den zweiten Heimsieg war groß, auch Towerstars Coach Peter Russell war zufrieden. „Die DEL2 hat sich in den vergangenen Jahren so stark verbessert, da erwartet dich jeden Abend ein enges und ausgeglichenes Spiel. Aber wir haben einen Weg gefunden, gegen einen gut abgestimmten Gegner zu gewinnen“, sagte der Ravensburger Trainer nach dem Spiel.


Knappe Niederlage in Ravensburg

Dresden. (PM Eislöwen) Die Dresdner Eislöwen müssen weiter auf den ersten Auswärtssieg in der DEL2 warten. In Ravensburg waren die Blau-Weißen am Freitagabend nah dran, mussten sich am Ende aber mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben.

Janick Schwendener begann im Dresdner Tor und zeigte erneut eine starke Vorstellung.

Das erste kleine Achtungszeichen konnten die Eislöwen setzen. Tomas Andres gab nach wenigen Sekunden den ersten Schuss ab, traf aber nur Kapitän Jordan Knackstedt. Kurz darauf folgte das erste Überzahlspiel. Mit einem Mann mehr haben sich die Blau-Weißen aber erneut schwer getan. Die Ravensburger konnten in ihrer ersten Überzahl dagegen mehr Druck aufbauen, schnürten die vier Eislöwen die kompletten zwei Minuten im eigenen Drittel ein. Gerade als Andres wieder von der Bank kam, trafen die Towerstars doch noch. Charlie Sarault konnte Schwendener aus zentraler Position überwinden. Es folgten Strafen, die den Spielfluss störten. Mit dem knappen Rückstand ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel spielten zunächst überwiegend die Gastgeber. Die Eislöwen waren viel in der Verteidigung gefordert, blockten aber alles ab, was in Richtung Schwendener kam. Mit einem der wenigen Entlastungsangriffe kam das Team von Trainer Andreas Brockmann zum Ausgleich. In der 33. Minute versuchte es Arturs Kruminsch von der rechten Seite. Jonas Langmann parierte, aber Kruminsch setzte selbst nach und drückt den Puck zum Ausgleich über die Linie. Beide Teams öffneten daraufhin das Visier und erspielten sich Torchancen, die beide Torhüter mit starken Paraden abwehrten.

Das dritte Drittel begann mit einem Videobeweis. Sam Herr erwischte Simon Karlsson unglücklich. Die Schiedsrichter sahen auf dem Video aber kein Vergehen und so gab es auch keine Strafe. Zehn Minuten vor Schluss bekamen die Eislöwen die Chance auf die Führung in doppelter Überzahl, konnten diese aber nicht verwerten. In den Schlussminuten suchten beide Teams die Entscheidung. Die Sieger blieben aber beide Torhüter.

In der Verlängerung mussten die Eislöwen eine Strafzeit überstehen und taten dies auch. Am Ende ist es eine unglückliche Aktion in der Defensive, die die Entscheidung bringt. Nicklas Mannes verspringt der Puck. Das nutz Sam Herr, der Schwendener im Nachsetzen überwindet.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war ein sehr enges Spiel. Mit der Spielweise meiner Mannschaft bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis und der Chancenauswertung nicht. Es ist natürlich schwer mit nur einem Tor ein Spiel zu gewinnen. Wir hatten wieder unsere Chancen, aber am Ende ist es nur ein Punkt.“

Am Sonntag um 17:00 Uhr geht es mit dem Heimspiel gegen Bad Tölz weiter.

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