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Iserlohn: (MK / PM DEG) Eines war vor dem Westderby der Iserlohn Roosters gegen die Düsseldorfer EG klar: Eine Negativserie wird zu Ende gehen,... Tor-Spektakel zwischen Iserlohn und Düsseldorf endet 7:4- Poss: „Zuschauer waren der siebte Mann auf dem EIs“

Daniel Fischbuch packt sich an den Helm, Hubert Labrie dahinter – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn: (MK / PM DEG) Eines war vor dem Westderby der Iserlohn Roosters gegen die Düsseldorfer EG klar: Eine Negativserie wird zu Ende gehen, da beide team mit einem Rucksack von jeweils drei Pleiten in Folge ins Spiel gingen.

Vor ausverkauftem Haus (4967 Zuschauer) besiegten die Iserlohner die DEG in einem torreichen, aber keineswegs hochklassigen Westderby mit 7:4.
Aus Iserlohner Sicht musste man zu praktisch keinem Zeitpunkt des Spiels um die drei Punkte Bauchgrummeln bekommen. Allerdings sah es auch selbst bei einer zwischenzeitlichen 6:2 Führung der Hausherren nie nach einem glasklaren oder gar hohen Sieg aus.

Die DEG musste kurzfristig auf Verteidiger Bernhard Ebner verzichten, der verletzt an diesem Wochenende ausfällt. Außerdem nicht dabei Luca Zitterbart, Victor Svensson, Jakub Borzecki sowie die langzeitverletzten Kyle Cumiskey und Brendan O’Donnell. Das Tor der DEG hütete Hendrik Hane, der noch am Dienstag beim Kooperationspartner Krefeld Spielpraxis sammeln konnte. Bei den Roosters fehlte Foucault verletzt. Busch und Buschmann waren überzählig draußen, Alanov dafür wieder im Lineup.

Die Gastgeber erwischten einen Traumstart, kontrollierten nach wenigen Sekunden die Scheibe an der blauen Linie, brachten sie einfach mal vor das Tor und Alanov fälschte sie aus kurzer Distanz nach nur 41 Sekunden unhaltbar für Hane zum 1:0 ab. fast wäre es für die DEG noch schlimmer gekommen, aber ein weiterer Treffer der Sauerländer durch Ziegler wurde wegen klarer Torwartbehinderung nicht gegeben. Nachdem sich die Düsseldorfer von diesen Schock- und Schrecksekunden erholt hatten, kamen sie zunehmend besser ins Spiel. Eine erste gute Möglichkeit gab es durch Heinzinger, aber der junge Defender zog knapp am rechten Pfosten vorbei. Auch danach erspielte sich der Gast ein leichtes Übergewicht und konnte sich einige Male offensiv gut festsetzen, Aber Barta, Ehl und andere konnten Jenike im Roosters-Kasten nicht überwinden. Die DEG in dieser Phase optisch überlegen, aber vor dem Tor nicht zwingend genug. Dagegen zeigten sich die Iserlohner deutlich effektiver. Bei 16:54 fuhren sie einen Konter, die Abwehr ließ Acolatse ungedeckt und der schloss eiskalt zum 2:0 ab. So führten die Roosters nach zwanzig Minuten, obwohl auf dem Eis kein großer Unterschied zu erkennen gewesen war.

Choreo vor dem Spiel – © Sportfoto-Sale (JB)


Das zweite Drittel begann wie das erste: Mit einem frühen Tor der Gastgeber. Casey Bailey verwandelte einen Rebound an Hane vorbei zum 3:0 (21:03). Doch die DEG antwortete postwendend. Ehl fälschte einen Eham-Schuss zum ersten Düsseldorfer Treffer ab (22:02) ab. Iserlohn konnte alsbald den alten drei-Tore-Abstand wieder herstellen. Järvinen ließ sich vor dem eigenen Tor fast orientierungslos überlisten und Poirier schob die Scheibe durch Hanes Beine gekonnt zum 4:1 ein. Bitter für die DEG: Ein Treffer von Alec McCrea wurde an dessen alter Wirkungsstätte wegen Torwartbehinderung nicht gegeben. Doch die Gäste blieben dran und Gogulla verkürzte nach einer bockstarken Annahme aus kurzer Distanz auf 4:2 (34:56, Vorlagen MacAulay und McCrea). Jenike war dabei gekonnt verladen worden.

Das unglückselige gleiche Bild der DEG zu Beginn der letzten zwanzig Minuten. Wieder gelang den Gastgebern ein schnelles Tor. Die DEG-Defensive ließ sich viel zu schnell ausspielen und Ziegler verwertete einen Konter nach Pass von Bergmann zum 5:2. Böttner hatte dabei den Schläger von Ziegler nicht unter Kontrolle. Die frühe Entscheidung bei 44:02. Und es kam noch besser für die Roosters: Cornel (46.) machte per Abstauber nach Schuss von Bailey das halbe Dutzend voll. Scheibenglück nennt man das wohl. Doch die DEG zeigte Moral und kam durch zwei Treffer von Eder (48:14) und Ehl (50:02) wieder heran. Beide Treffer fielen in Überzahl. Das zweite Tor war sogar ohne Hane im Kasten und damit mit einem zusätzlichen Spieler auf dem Eis, da DEG-Chefcoach Hansson alles auf eine Karte gesetzt hatte. Die DEG mühte sich und kämpfte auch weiterhin, doch weitere Erfolge gab es nicht mehr. Bei 56:55 markierte Iserlohn das 7:4 durch Bailey, der am rechten Pfosten lauernd von Dauganvins die Scheibe blitzsauber aufgelegt bekam. So stand die aus DEG-Sicht bittere vierte Niederlage in Folge fest. Iserlohns Negativtrend war erst einmal gestoppt.

Fotostrecke zum Spiel

Iserlohn Roosters - Duesseldorfer EG
© Sportfoto-Sale (Jan Brüggemann)
« von 80 »

In der Tabelle rücken die Roosters bis auf einen Punkt Rückstand an die DEG heran.
Weiter geht es am Sonntag für beide Teams Dann gastieren um 14.00 Uhr die Schwenninger Wild Wings in Düsseldorf. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit Ex-Coach Harold Kreis. Die Roosters haben am Samstagmittag die Reise in Richtung Ingolstadt angetreten. Das Hinspiel verloren die Sauerländer Mitte Oktober mit 5:2. Auf eigenem Eis gab es Anfang November eine 1:4 Niederlage.

Iserlohns Trainer Greg Poss, der sein Team nach der 0:5 Pleite gegen München hart kritisiert hatte und die fehlende Mannschaftsdienlichkeit, das Zweikampfverhalten und die Kommunikation auf dem Eis als Schwachpunkte ausgemacht hatte, war nach dem Sieg gegen die DEG wieder etwas milder gestimmt. Er sah einige positive Dinge, erkannte aber auch einmal mehr, dass vor seinem team noch sehr viel Arbeit liegt. Unmissverständlich machte er nach der Pressekonferenz klar, dass sein Team sich im Abstiegskampf befindet. Die Unterstützung der Fans, so Poss, habe sehr geholfen.

Trainerstimmen zum Spiel


Daten zum Westderby

Tore: 1:0 (0:41) Alanov (Ugbekile, Acolatse), 2:0 (16:54) Acolatse (Ugbekile, Alanov) 3:0 (21:03) Bailey (Brown, Acolatse), 3:1 (22:02) Ehl (Eham), 4:1 (25:33) Poirier (Brown, Acolatse), 4:2 (34:56) Gogulla (Macaulay, McCrea) 5:2 (44:02) Ziegler (Bergmann, Bender) 6:2 (45:10) Cornel (Bailey, O‘Connor), 6:3 (48:14) Eder (Gogulla, Macaulay/5-3), 6:4 (50:03) Harper (Fischbuch, Macaulay/5-4), 7:4 (56:55) Bailey (Daugavins, Cornel)
Strafen: IEC 12 – DEG 6
Schiedsrichter: Frano, Schrader
Zuschauer: 4967 (ausverkauft)
Iserlohn Roosters: Jenike – Acolatse, Ugbekile; Ankert, Labrie; O’Connor, Bender; Broda – Brown, Poirier, Alanov; Ziegler, Raedeke, Bergmann; Daugavins, Cornel, Bailey; Proske, Rutkowski, Streu
Düsseldorfer EG: Hane – Kousa, Geitner; Heinzinger, Järvinen; McCrea, Böttner – Eder, Barta, Harper; Fischbuch, MacAulay, Gogulla; Ehl, Blank, Eham; Schiemenz, Bittner, Junemann

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