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Bozen. (PM) Jetzt ist es fix: Tom Pokel wird den Rekordmeister in die erste Saison in der EBEL führen. “Für mich ist es eine...
Tom Pokel und Dieter Knoll (rechts) - © by HCB Media

Tom Pokel und Dieter Knoll (rechts) – © by HCB Media

Bozen. (PM) Jetzt ist es fix: Tom Pokel wird den Rekordmeister in die erste Saison in der EBEL führen. “Für mich ist es eine große Ehre, den HC Bozen übernehmen zu dürfen. Ich freue mich auf dieses Abenteuer. Es wird eine schwierige Saison, unser Ziel ist das Playoff.”

 

Pokel, der im Jahr 1967 in Green Bay im Bundesstaat Wisconsin (USA) geboren wurde, begann seine Trainerkarriere 1995, als er in der zweiten deutschen Liga bei Timmendorfer Strand anheuerte. Danach ging es zu den Bietigheim Steelers, mit denen er den Aufstieg von der dritten in die zweite Liga schaffte. 2001 dann der Sprung in die DEL zu den Schwenninger Wild Wings, wo er zunächst Assistenz-Trainer war und nach einem Jahr zum Chefcoach beordert wurde.

 

In der Saison 2003/04 saß Pokel bei Ingolstadt auf der Trainerbank – immer in der höchsten deutschen Liga – bevor er nach Meisterschaftsende nach Österreich ging, wo er fünf Jahre bleiben sollte. Der US-Amerikaner arbeitete hier in der ersten und zweiten Liga und war in der Saison 2007/08 auch Chefcoach der österreichischen U18-Nationalmannschaft.

 

 

Pokels Wechsel nach Italien

 

2009 ging es für Pokel dann über die Grenze in die italienische Liga. Mit Pontebba schaffte es der Trainer drei Mal in die Playoffs. Zwei Mal scheiterte er im Viertelfinale am HC Bozen (4:3 in der Saison 2009/10 und 4:0 in der Saison 2010/11), während in der Saison 2011/12 bei Alleghe (4:2) Endstation war.

 

Bei Alleghe stand Pokel in der Saison 2012/13 unter Vertrag. Mit seinem ehemaligen Arbeitgeber schaffte er den Einzug ins Italienpokalfinale, das er gegen Valpellice verlor. Gegen den Klub aus dem Piemont war außerdem im Viertelfinale der Meisterschaft Endstation. Hier zog Alleghe nach Spiel sechs den Kürzeren.

 

 

Seit einem halben Jahr ist Tom Pokel auch Nationaltrainer

 

Am 18. Jänner übernahm Tom Pokel auch das Amt das Cheftrainers der italienischen Nationalmannschaft. Im Februar schrammte er in Bietigheim knapp an der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Sotschi vorbei. Bei der WM in Ungarn schaffte er mit dem Blue Team indessen die Rückkehr in die Gruppe A. Am Freitag also soll Tom Pokel die Unterschrift unter sein Arbeitspapier beim HC Bozen setzen.

 

 

Tom Pokel: Es wird eine schwierige Saison, aber wir wollen ins Playoff”

 

Der 45-jährige Übungsleiter freut sich auf das neue Abenteuer mit den Weiß-Roten. “Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Bozen ist im italienischen Eishockey ein großer Namen mit einer langen und erfolgreichen Geschichte. Wenn ich es bis hierher geschafft habe, dann muss ich mich bei Pontebba und Alleghe bedanken. Diese Klubs haben es mir ermöglicht, als Trainer zu reifen und Erfahrung zu sammeln. Die EBEL ist eine große Herausforderung. Es wird schwierig”, sagt Tom Pokel.

 

Nun sei seine erste Aufgabe eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Den Markt sondiere er sehr genau. “Das italienische Eishockey ist sehr kompetitiv, aber in Österreich geht alles noch professioneller zu. Wer hart arbeitet, der erntet und deshalb werden wir hart arbeiten, um unsere sportlichen Ziele zu erreichen”, so Pokel weiter, der davor warnt, dass es auch Phasen geben werden, in denen es nicht so laufen wird. “Wir werden immer 100 Prozent geben müssen, denn in der EBEL stehen uns jede Woche sehr starke Gegner gegenüber.”

 

Was die Ziele angeht, hat Bozens Trainer sehr genaue Vorstellungen. “Bozen wird um den Einzug in die Playoffs kämpfen und dabei alles geben”, so Pokel abschließend. Auch Bozens Geschäftsführer Dieter Knoll äußert sich zur Zukunft. “Wir arbeiten hinter den Kulissen hart, damit wir bereit sind für dieses Abenteuer. Tom Pokel ist ein hervorragender Trainer und für den HC Bozen der ideale Mann um dieses Unterfangen in Angriff zu nehmen.”

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