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Bad Tölz. (PM) Also doch: Die Tölzer Löwen, der amtierende Deutsche Oberligameister, klopfen an die Tür zur II. Eishockey-Bundesliga. Ob die Pforte geöffnet wird, liegt...

Bad Tölz. (PM) Also doch: Die Tölzer Löwen, der amtierende Deutsche Oberligameister, klopfen an die Tür zur II. Eishockey-Bundesliga. Ob die Pforte geöffnet wird, liegt nun in Händen der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (ESBG). Eine Entscheidung sei bis Ende kommender Woche zu erwarten.

In seiner Sitzung am Samstag verband der Beirat der Tölzer Eissport GmbH sein einstimmiges Ja zum Zweitliga-Aufstieg erwartungsgemäß mit einem Aber: Die Förderlizenzregelung. Wie es in dem Gremium hieß, sei man in Bad Tölz glücklich über die Zusammenarbeit mit den Nürnberger Ice Tigers, die neben finanziellen Vorteilen den jungen Talenten den Weg in die DEL ebnet. „Wir haben mit Nürnberg seit zwei Jahren einen solventen und verlässlichen Partner. Diese Partnerschaft wollen wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen“, sagt Beiratssprecher Josef Hintermaier.“ Die Tölzer Löwen werden diese Kooperation deshalb in jedem Fall fortsetzen. Entweder, mit Zustimmung der ESBG, in der II. Bundesliga – oder wie gehabt in der Oberliga Süd. Diese Regelung ist eindeutig auch im Sinne von Löwen-Cheftrainer Florian Funk, der befürchtet: „Ohne die Förderlizenzregelung wären wir in der II. Bundesliga nur Kanonenfutter, während wir für die Oberliga paradoxer Weise einen stärkeren Kader hätten – qualitativ und quantitativ.“ Aussichtslos sind die Tölzer Hoffnungen auf eine Zustimmung durch die ESBG offenbar nicht. Wie Franz Fritzmeier, der Sportliche Berater, berichtet, sei die Zustimmung (oder Ablehnung) der in der ESBG organisierten Zweitligisten per Umlaufbeschluss innerhalb einer Woche zu erwirken. Dies habe ESBG-Geschäftsführer Alexander Jäger angedeutet.

Voraussetzung: Eines der ESBG-Mitglieder müsse einen entsprechenden Antrag stellen. Für die Zustimmung genüge die einfache Mehrheit. Der Antragsteller ist bereits gefunden: Andreas Settele, Vorstand des ESV Kaufbeuren. Der ESVK-Chef tut dies nicht nur den Tölzer Löwen zuliebe:
Auch dem Allgäuer Traditionsclub ist die Talentförderung von jeher ein Anliegen. Die Erfolgsaussichten schätzt Fritzmeier als „nicht schlecht“ ein.

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