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Bad Tölz.(PM) In Windeseile hat die Nachricht die Runde gemacht: Den Tölzer Löwen (und den Landshuter Cannibals) ist die Lizenz für die 2. Eishockey-Bundesliga...

Bad Tölz.(PM) In Windeseile hat die Nachricht die Runde gemacht: Den Tölzer Löwen (und den Landshuter Cannibals) ist die Lizenz für die 2. Eishockey-Bundesliga verweigert worden. Auf der Internet-Seite der Fachzeitschrift EishockeyNews war’s nachzulesen: Die Tölzer hätten wohl offensichtlich einige Fristen versäumt und die Ablehnung am Mittwoch mitgeteilt bekommen. Zwei Behauptungen – zwei Fehlinformationen: Erstens haben die Tölzer Löwen keine Fristen versäumt, und zweitens hat es die ESBG – auch Stunden nach der EishockeyNews-Veröffentlichung – nicht für nötig befunden, die Tölzer Löwen zu informieren.

Löwen Präsident Josef Hintermaier ist empört – © by Eishockey-Magazin (NE)

Löwen-Präsident Josef Hintermaier und Geschäftsführer Manfred Gröger haben übers Internet von dem Vorgang Kenntnis erhalten, sind nun ein wenig ratlos – vor allem aber empört: „Wir haben von der Sache eher zufällig erfahren. Dabei ist das für uns doch eine Frage von fast existenzieller Bedeutung.!“, zürnt Josef Hintermaier und findet: „Es wäre eine Frage des Anstands gewesen, vor den Medien zunächst uns als Betroffene zu informieren.“ Von versäumten Fristen wisse man in Bad Tölz nichts, sagt der ECT-Präsident. Permanent sei man mit den Entscheidungsträgern von DEB und ESBG in den letzten Wochen in Kontakt gewesen. „Wenn’s da wirklich ein Versäumnis gegeben haben sollte, wäre es die Pflicht der ESBG gewesen, uns darauf hinzuweisen. Fest steht, dass wir den Lizenzantrag rechtzeitig gestellt und den nachgebesserten Antrag mit ausgeglichenem Haushalt pünktlich eingereicht haben.“

Bezeichnend sei, so Hintermaier, dass ESBG-Geschäftsführer Alexander Jäger von der Ablehnung der Tölzer Löwen genauso überrascht worden sei, wie die Betroffenen.Wie geht es nun weiter mit den Tölzer Löwen und ihren Aufstiegsplänen?
Bei dieser Frage muss Josef Hintermaier passen: „Bevor wir über irgendwelche Schritte nachdenken, wollen wir erst einmal konkrete Informationen erhalten. Wenn’s geht, nicht über irgendein Medium, sondern von den Leuten, die die Entscheidung getroffen haben.“

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