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Bad Tölz. (PM) Mit 38 Jahren ist Yanick Dubé mehr als doppelt so alt wie die jüngsten seiner Mitspieler. Dennoch ist der gebürtige Frankokanadier fürs...

Auch Yannick Dubé hängt bei den Löwen noch ein Jahr dran – © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Bad Tölz. (PM) Mit 38 Jahren ist Yanick Dubé mehr als doppelt so alt wie die jüngsten seiner Mitspieler. Dennoch ist der gebürtige Frankokanadier fürs Tölzer Eishockey unverzichtbar – als Stürmer der Tölzer Löwen und als hauptamtlicher Trainer für den Nachwuchs des EC Bad Tölz. Das wird er auch in der Zukunft beweisen. Gerade hat der Torjäger beim Deutschen Oberligameister einen neuen Einjahresvertrag unterzeichnet.
32 Tore hat Yanick Dubé in der vergangen Saison erzielt, 41 seinen Mitspielern aufgelegt. Und in mehr als 50 Saisonspielen hat er ganze sechs Strafminuten bekommen. Von seinem reichen Erfahrungsschatz profitiert der Nachwuchs, bei dem er für Techniktraining und Powerskating zuständig ist, aber auch das gesamte Löwen-Team. So freut sich auch Co-Trainer Lorenz Funk über die Vertragsverlängerung des Löwen-Oldies, der mit den Isarwinklern bereits in seine zehnte Saison geht. „Er ist ein Vorbild in jeder Beziehung“, sagt Funk, „von er Einstellung her, von der Fitness, vom Trainingsfleiß her und technisch und läuferisch sowieso. Ein Vollgas-Spieler.“ Dass das so bleibt, dafür hat Yanick Dubé in der Sommerpause viel Fleiß und Schweiß investiert. Täglich ist der 38-Jährige vormittags – meist sogar zweimal – im Eiltempo zur Florihütte aufs Brauneck gegangen bevor er nachmittags aufs Mountainbike stieg und an Blomberg oder Rechelkopf noch etwas für seine Kondition tat. „Das war die beste Vorbereitung seit mindestens fünf oder sechs Jahren“, urteilt Dubé über seine sommerliche Fleißarbeit, der er sogar das geliebte Golfspiel opferte. Seine gute Kondition wird er aber auch brauchen können: Derzeit steht Yanick Dubé als Trainer im Eishockeycamp von Helmut de Raaf sieben Stunden auf dem Eis bevor er abends mit den Tölzer Löwen trainiert. Den aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht realisierten Zweitliga-Aufstieg hat er innerlich schon fast abgehakt. „Ich selbst hätte gerne in der II. Liga gespielt, und für die Spieler, die den Meistertitel nach Tölz geholt haben, war es schon eine große Enttäuschung. Aber für die jungen Leute ist die Oberliga besser. Der Sprung von der DNL in die II. Liga ist einfach sehr groß.“ Das Sommertheater hat Yanick Dubé nur am Rande verfolgt. Der Stürmer richtet den Blick nun nach vorne. „Unser Team bleibt ja wohl ziemlich gleich. Wir werden also wieder alles geben, um möglichst viele Spiele zu gewinnen und unseren Zuschauern attraktives Eishockey bieten.” Und dann und wann wird er gewiss auch der Florihütte einen Besuch abstatten, zumal er dank überstandener Knieprobleme sogar talwärts joggen kann. Vom Brauneck bis zum Auto am Parkplatz in 25 Minuten. Das müssen ihm die Jungspunde im Löwen-Team erst einmal nachmachen.

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