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Kassel. (PM Huskies) Vor 3276 Zuschauern feierten die Kassel Huskies am 14. Spieltag den nächsten Heimsieg. Durch die Tore von Tristan Keck und Pierre... Toller Schlagabtausch in Kassel zwischen Huskies und Eislöwen

„Meistercoach“ Bo Subr – © Sportfoto-Sale (DR)

Kassel. (PM Huskies) Vor 3276 Zuschauern feierten die Kassel Huskies am 14. Spieltag den nächsten Heimsieg. Durch die Tore von Tristan Keck und Pierre Preto blieben drei Punkte in Kassel.

In den ersten fünf Minuten neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Die Gäste aus Dresden zeigten sich von Anfang an zielstrebig und suchten den schnellen Abschluss auf das Kasseler Gehäuse von Jerry Kuhn. Auch die Huskies spielen sich vor das gegnerische Tor – Tim McGauley zielte zunächst vorbei. Eine weitere große Gelegenheit ergab sich für Vincent Schlenker, der ebenfalls scheiterte. Kurz darauf behielt Schlenker im Getümmel vor dem Tor jedoch den Überblick, legte gekonnt mit der Rückhand auf Tristan Keck ab und dieser traf zur Führung für die Gastgeber (10.) Etwas später gerieten die Huskies in Unterzahl. Im Powerplay der Eislöwen ging es dann ganz schnell. Jordan Knackstedt stand richtig und erzielte den Ausgleichstreffer für seine Farben (15.). Unmittelbar danach versuchten die Huskies mit einem schönen Spielzug zu antworten, doch Pierre Preto schoss am Tor vorbei.

In einem im zweiten Drittel weiterhin sehr ausgeglichenen Spiel meldete Tristan Keck die Huskies mit einem Handgelenksschuss an, den Schwendner jedoch sicher parierte. Daraufhin gaben auch Joel Keussen und Alec Ahlroth gefährliche Abschlüssen für die Huskies ab, die das Tempo gegen Mitte des Drittels etwas anzogen. Anschließend spielten die Gastgeber in Unterzahl, zeigten sich jedoch sehr laufstark und clever und hatten sogar die Chance auf den Shorthander durch Preto. Dieser machte es kurz darauf dann in einer Nachschuss-Aktion besser und traf und zum 2:1 für die Blau-Weißen mit seinem 1. Saisontreffer (36.). Thomas Reichel setzte im Voraus geschickt nach, sodass der Abpraller zum Torschützen gelang.

Im Schlussdrittel waren beide Teams darauf bedacht zunächst keine Fehler zu begehen. Beide Goalies zeigten sich zudem sehr sicher. Es herrschte eine tolle Stimmung in der gut gefüllten Kasseler Eissporthalle, die ein sehr attraktives und eng umkämpftes Spiel honorierte. Die Huskies beherzten kurz vor Beginn der Schlussphase das Motto: „Angriff ist die beste Verteidigung“. Lars Reuß gab einen ECK-Pfostenschuss ab und die knappe 2:1 Führung blieb bestehen. Gästetrainer Andreas Brockmann nahm 1:35 vor Spielende eine Auszeit. Ohne Eislöwen-Goalie Schwendener im Tor versuchten die kämpferischen Sachsen nochmal alles. Stephan Tramm verfehlt das leere Tor haarscharf. Anschließend gab es knapp 60 Sekunden vor dem Abpfiff, zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt aus Gästesicht, eine Strafzeit gegen David Suvanto. In Überzahl brachten die Huskies dann ihrerseits den Sieg über die Zeit.

Durch den Heimerfolg gegen die Dresdner Eislöwen stellten die Huskies ihr Punktekonto somit auf 32 Zähler und zogen mit dem ESV Kaufbeuren gleich. Mit einem absolvierten Spiel weniger klettern die Huskies außerdem auf den ersten Tabellenplatz. Als neuer Spitzenreiter geht es am Sonntag zur Auswärtspartie bei den Eisbären Regensburg (17.00 Uhr).

Tore:
1:0 Keck (Schlenker, Arniel – 10. Min.)
1:1 Knackstedt (Andres, Knoblock – 15. Min.)
2:1 Preto (Reichel, Mieszkowski – 36. Min.)

Knappe Niederlage in Kassel

Dresden. (PM Eislöwen) Die Dresdner Eislöwen sind im Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies am Freitagabend leer ausgegangen.

Mit 1:2 musste sich das Team von Trainer Andreas Brockmann in Hessen geschlagen geben.

Die Eislöwen zeigten von Beginn an, dass sie eine Reaktion auf den schwachen Auftritt in Ravensburg zeigen wollten. Nach acht Sekunden gab Johan Porsberger den ersten Torschuss ab, verfehlte das Gehäuse von Kassels Keeper Jerry Kuhn aber genauso, wie Vladislav Filin gut 90 Sekunden später. Nach fünf Minuten konnte sich Janick Schwendener das erste Mal auszeichnen, verhinderte bei einem Drei-auf-Zwei-Konter der Huskies den Rückstand. Auf der Gegenseite hatte Matej Mrazek nach starkem Pass von Porsberger die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber an Kuhn. In der zehnten Minute durften die Hausherren jubeln. Nach einem Durcheinander vor Schwendener bekommen die Dresdner den Puck nicht geklärt. Tristan Keck kommt mit Tempo an und versenkt die Scheibe zur Kasseler Führung. Die Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten. Keck musste auf die Strafbank und 22 Sekunden später stand es 1:1 (15.) Jordan Knackstedt bekam die Scheibe im Slot, schloss zweimal ab und erzielte den Ausgleich.

Im zweiten Drittel konnten sich die Hausherren mehr Torchancen erspielen. Joel Lowry traf nur das Außennetz (22.) und Keck fand diesmal in Schwendener seinen Meister (25.). Für die Eislöwen konnte Adam Kiedewicz in der 27. Minute die erste gute Chance im Mittelabschnitt verzeichnen, aber wieder war Jerry Kuhn der Sieger. In der 36. Minute gingen die Gastgeber erneut in Führung. In der Defensive der Eislöwen fehlte die Zuordnung. Pierre Preto kommt so zweimal frei zum Abschluss. Den ersten Schuss können die Dresdner blocken. Beim zweiten Versuch ist auch Schwendener machtlos.

Im dritten Drittel haben die Eislöwen alles versucht, kämpften um den Ausgleich. Kassel spielte die knappe Führung aber im Stil einer Spitzenmannschaft nach Hause. Die besten Chancen kamen erst kurz vor Spielende. Erst scheiterte Andres im Slot (58.) und in der letzten Minute konnte Knackstedt in Unterzahl den Puck nicht mehr zum Ausgleich im Tor unterbringen.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich war positiv überrascht von meiner Mannschaft, dass die Energie bereits wieder da war. Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt, auch sehr diszipliniert. Das zweite Drittel hat mir nicht so gut gefallen, weil wir unsere Struktur etwas verloren haben. Nach einem Turnover bekommen wir das zweite Gegentor. Kleinigkeiten entscheiden diese Spiele. Wir haben leider diese zwei Fehler gemacht, die das Spiel entschieden haben. Meine Mannschaft hat alles versucht noch zum Ausgleich zu kommen. Es sollte leider nicht sein, aber es war ein guter Schritt nach vorn.“

Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Sonntag mit dem Familienspieltag bereits um 16 Uhr gegen die Heilbronner Falken. Premiumpartner Infineon wird die Partie präsentieren.

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