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Bad Tölz. (PM Löwen) DEL2-Playoffspiel Nummer eins für Bad Tölz. DEL2-Playoffsieg Nummer eins für Bad Tölz. Nach einem wackligen ersten Drittel zeigen die Buam... Tölzer Löwen verteidigen ihr Heimrecht

Marco Pfleger – © Sportfoto-Sale (SD)

Bad Tölz. (PM Löwen) DEL2-Playoffspiel Nummer eins für Bad Tölz. DEL2-Playoffsieg Nummer eins für Bad Tölz.

Nach einem wackligen ersten Drittel zeigen die Buam ihre Klasse gegen gut aufspielende Ravensburg Towerstars und gehen dank dem 6:3-Sieg am Donnerstagabend mit 1:0 in der Viertelfinal-Serie in Führung.

Nach dem Spiel strampelten sie schon wieder: Regeneration war angesagt, also ging es für die Tölzer Löwen direkt nach Spielende auf die Ergometer in der Kabine. Dort fand man überwiegend lächelnde Gesichter an, denn das erste Spiel der Playoffs 2021 verlief weitestgehend nach Plan. Besonders das zweite Drittel war von gnadenloser Effizienz geprägt. Innerhalb von drei Minuten trafen die Buam in Person von McNeely, Merl und Dibelka dreifach und zogen auf 4:1 davon. „Im zweiten Drittel sind wir viel besser reingekommen, hatten viele gute Kombinationen“, freute sich Kevin Gaudet. Zuvor musste der Löwencoach aber mit seinem Team hadern. „Nach zwei Wochen ohne Spiel haben wir im ersten Drittel viele Fehler gemacht.“ Ravensburg nutzte ihr erstes Überzahlspiel in Person von Andreas Driendl zum 1:0, praktisch im Gegenzug aber Reid Gardiner mit dem postwendenden Ausgleich. Er fälschte einen Schuss von Philipp Schlager entscheidend ab.
Ein schmeichelhaftes Ergebnis für die Buam, denn bereits vor dem ersten Tor vergaben Vincenz Mayer (zweimal) und Joshua Samanski gute Möglichkeiten.

Das alles war schnell vergessen, als die Tölzer Abschlussqualität das Spiel klar in Richtung der in gelben Dressen antretenden Hausherren lenkte. Durch die grauen Towerstars- Playofftrikots mussten die Buam auf ihre Auswärtsleiberl ausweichen. Vielleicht ein gutes Omen, ob der ausschließlich Auswärtssiege während der Hauptrunde zwischen beiden Teams. Ravensburg verkürzte durch den auffälligen Samanski zwar noch auf 2:4, doch Marco Pfleger fand erneut die richtige Antwort mit einem perfekten Schuss an die Unterkante der Latte. Mit der zweiten Pause räumte dann Olafr Schmidt seinen Posten im Gästetor für Jonas Langmann. Der ließ sich im Schlussdrittel nichts zu Schulden lassen, sah auf der Gegenseite noch James Bettauer nach einer super Kombination einschießen.

Wirklich spannend wurde es aber nicht mehr, auch weil Ravensburg sich mit einer Strafe selbst zwei Minuten der wertvollen Spielzeit klaute. Thomas Merl setzte mit seinem Tor ins verlassene Netz den Schlusspunkt. „Wir müssen weitermachen, es war ein Spiel“, stellte der Ravensburger Trainer Marc Vorderbrüggen klar. Kevin Gaudet ergänzte: „Es ist nur ein Spiel, aber ein sehr wichtiges Spiel.“

Weiter geht´s am Samstag, um 18 Uhr in der CHG Arena in Ravensburg.

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