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Bad Tölz. (PM Löwen) Der Spitzenreiter ist besiegt – ein zweites Mal! Nach dem 5:1-Heimsieg gegen die Kassel Huskies im vergangenen Kalenderjahr, gewinnen die... Tölzer Löwen: Die (fast) perfekte Defensivleistung

Lubor Dibelka – © Sportfoto-Sale (SD)

Bad Tölz. (PM Löwen) Der Spitzenreiter ist besiegt – ein zweites Mal! Nach dem 5:1-Heimsieg gegen die Kassel Huskies im vergangenen Kalenderjahr, gewinnen die Tölzer Löwen auch das zweite Spiel vor heimsicher Kulisse gegen den Spitzenreiter.

Eine enorm starke defensive Organisation legt den Grundstein für den 3:1-Erfolg am Sonntagabend. Die Huskies kamen mit vier Punkten Vorsprung, grüßend vom Platz an der Sonne nach Bad Tölz. Nach vier Siegen in Serie reisten die Hessen schon am Samstag an, erhofften sich so eine frischere Mannschaft zu Spielbeginn. Dieser Plan ging auch auf: Keine Spur von Busbeinen bei den Gästen, die im ersten Drittel leichte Vorteile zu verbuchen hatten. Doch die Tölzer Löwen ließen dem Favoriten keinen Zentimeter Platz auf dem Eis. Nah am Gegenspieler verteidigten die Buam über die gesamten 60 Minuten hervorragend. „Wir waren bereit, auch wenn uns wichtige Verteidiger gefehlt haben. Wir haben um jeden Zentimeter gekämpft. Die Jungs haben sehr gut dagegengehalten“, freute sich Kevin Gaudet.

Mit dem Start ins zweite Drittel wendete sich das spielerische Blatt und Chancenplus. Die Löwen kamen stark aus der Kabine, belohnten sich in Person von Luca Tosto nach sechs Minuten im Mitteldrittel mit der Führung. Marco Pfleger sah den Youngster freistehend vor dem Tor. Tosto traf mit dem perfekten Abschluss in den Winkel – der starke Gerald Kuhn in dieser Situation machtlos. Gleiches gilt für den zweiten Löwentreffer. Diesmal kurvte Lubor Dibelka, mit der üblichen Ruhe eines 36-jährigen Routiniers, vor dem Huskies-Tor, bis jenes verweist war und der Stürmer nur noch einschieben musste. „Das erste Tor war der Schlüssel, das gibt Momentum“, so Gaudet. Nicht nur die Torschussstatistik von 15:6 im zweiten Drittel zeigt, wie hoch dieser Spielabschnitt auf Löwenseite zu hängen ist. Es war eine Demonstration der vorhandenen Stärke. „Die Tölzer Löwen haben an diesem Wochenende zwei sehr gute Spiele gespielt, auch am Freitag haben sie ein gutes Spiel gemacht. Der Einsatzwille, das Herz der Tölzer Löwen war am heutigen Abend besser“, erkannte auch Huskies-Coach Tim Kehler an.

Auch im Schlussdrittel ließen die Buam den Tabellenführer kaum einmal gefährlich vor das eigene Tor kommen. Wenn doch mal ein Kasseler vor Maximilian Franzreb auftauchte, parierte dieser gewohnt souverän. Erst in Minute 59 wurde der Löwengoalie überwunden – nichts war es mit dem zweiten Shutout im zweiten Heimauftritt. Doch auch 53 von 54 abgewehrten Schüssen in den bisherigen Heimspielen Franzrebs sind ein Monster-Wert. In der restlichen Spielzeit versuchten die Huskies alles, nahmen auch den Goalie herunter. Ein Umstand, der ihnen später zum Verhängnis werden sollte, als Shawn Weller von der Mittellinie ins leere Tor zur Entscheidung traf. „Es ist ein Mannschaftssieg“, stellte Kevin Gaudet klar.

Die Löwen verteidigten ausnahmslos hervorragend und bewiesen die in den letzten Wochen angedeuteten Defensiv-Stabilität wiedermal eindrucksvoll. Als Belohnung gibt’s als Momentaufnahme den direkten Playoff-Platz sechs in der Tabelle.

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