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Bad Tölz. (PM Löwen) Siebter Heimsieg in Serie! Die Tölzer Löwen bleiben zuhause eine Macht und schicken auch den Tabellenzweiten EHC Freiburg ohne Punkte... Tölz: Defensive Stabilität führt zu Sieg in Spitzenspiel

Kevin Gaudet (Trainer EC Bad Tölz) – © A. Chuc (https://chuc.de)

Bad Tölz. (PM Löwen) Siebter Heimsieg in Serie! Die Tölzer Löwen bleiben zuhause eine Macht und schicken auch den Tabellenzweiten EHC Freiburg ohne Punkte wieder auf die lange Heimfahrt ins Breisgau.

Am Ende steht ein 4:2-Sieg zugunsten der Buam. „Ich muss meinen jungen Spielern ein großes Kompliment geben, was sie leisten – Tosto und Ott vorne, Heinzinger und Leitner hinten – sie spielen 20 Minuten pro Spiel, sie haben einen großen Anteil am Erfolg.“ Das vielleicht eine der wichtigsten Erkenntnisse am Freitagabend in der Tölzer weeArena. Diese kam aus dem Mund von Löwencoach Kevin Gaudet. Tosto und Ott waren zwei der acht übrig gebliebenen Stürmer. Heinzinger und Leitner ein Duo in der Fünfer-Verteidigungsrotation. Aller Ehren wert, was die Youngster und das gesamte Löwenteam in den letzten Wochen und besonders auch im Spitzenspiel gegen den EHC Freiburg aufs Eis brachten. Vor der Partie standen die Teams auf den Tabellenplätzen zwei und vier.

Durch den Sieg rutschen die Isarwinkler sogar einen Rang nach oben auf Platz drei. „Wir haben 15 Minuten gebraucht, um aus dem Bus zu kommen“, ärgerte sich EHC-Coach Peter Russell nach dem Spiel. In dieser Anfangsphase des Spiels trafen die Löwen allerdings selbst nur einfach. „Wir hätten zwei oder drei Tore schießen können“, stellte Kevin Gaudet fest. Freiburg fand offensiv praktisch nicht statt, auf Löwenseite vergaben Marco Pfleger und Lubor Dibelka die besten Möglichkeiten. Durch ein Powerplaytor von Andreas Schwarz stand aber dennoch eine 1:0-Führung zur Pause. Auch, weil ein vermeintliches Tor von Nikolas Linsenmaier auf dem Eis und im anschließenden Videobeweis die Gültigkeit abgesprochen wurde. Das Gehäuse von Maximilian Franzreb war bereits aus der Verankerung, außerdem wäre die Scheibe vermutlich ohnehin neben das Tor oder an den Außenpfosten gegangen.

„Beiden haben wichtige Spieler gefehlt, bei uns waren wir durch den Ausfall von Nick Pageau auch im Umschaltspiel einfach zu schwach“, versuchte sich Russell in Erklärungen. Bei Freiburg wogen vor allem die Ausfälle von Alexander Brückmann und dem Kanadier Scott Allen schwer. Bei den Löwen durch den Ausfall Markus Eberhardts das Lazarett ebenfalls erneut bei vier Spielern angekommen. Der Verteidiger wird den Buam mit einer Oberkörperverletzung rund vier Wochen fehlen. Doch die restlichen Buam erledigten ihren Job wieder nahezu tadellos. Luca Tosto traf zu seinem elften Saisontreffer, nachdem er einen Freiburger Aufbaupass selbst abfing und schnell abschloss. Damit belohnten sich die Löwen früh im zweiten Drittel mit dem 2:0. Eine eigene Ungenauigkeit durch Oliver Otts unplatzierten Pass und die daraus resultierenden Annahmeprobleme Philipp Schlagers schickten Jordan George auf die Reise zum Breakaway, der sich die Chancen nicht entgehen ließ und zum Anschluss traf.

„Danach Freiburg mit einigen sehr guten Chancen, aber Max mit Big, Big Saves. In dieser Liga wechselt das Momentum so oft“, so Gaudet. In der Tat die Folgeminuten der Freiburger vermutlich die besten im gesamten Spiel. Doch das nächste Tor fiel erneut hinter Enrico Salvarani. Reid Gardiner setzte nach einem perfekten Querpass von Andreas Schwarz zum Direktschuss an und erhöhte auf 3:1. Lubor Dibelkas Treffer im Nachschuss zum 4:1 wirkte etwas wie der Genickbruch für die Gäste. Diese zwei Tore in den letzten vier Minuten des zweiten Drittels schickten die Buam mit einer recht beruhigenden Führung in die Pause. Die allzu große Schlussoffensive der Gäste blieb aus und die Löwen brachten das Spiel sicher und mit einer defensiv starken Leistung nach Hause. Einzig Chris Billich traf 26 Sekunden vor Schluss zum 2:4-Endstand. Kurz zuvor sorgte Maximilian Franzreb mit einem Wahnsinns-Save noch für ein weiteres Highlight am Abend.

„Es ist immer schwer in Tölz“, so Peter Russell, der gemeinsam mit Kevin Gaudet vor der Pressekonferenz noch Komplimente austauschte. Sicher für beide Fanlager schön zu sehen, dass Bad Tölz gegen Freiburg derzeit nicht mehr viel mit den Playdown-Duellen aus den Jahren 2018 & 2019 zu tun hat. Am Freitagabend stand nicht nur Spitzenspiel drauf, es war auch Spitzenspiel drin. Das Ganze wiederholt sich am Dienstag beim erneuten Duell im Breisgau.

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