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Krefeld. (MR) Ein Spieltag zum Vergessen fiel über den KEV ’81 im zweiten Aufeinandertreffen mit den Tilburg Trappers in der Rheinlandhalle her, Krefeld bekam... Tilburg Trappers überrollen den Krefelder EV’81
Tilburg Trappers überrennen den KEV´81 – © Sportfoto-Sale (DR)

Tilburg Trappers überrennen den KEV´81 – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) Ein Spieltag zum Vergessen fiel über den KEV ’81 im zweiten Aufeinandertreffen mit den Tilburg Trappers in der Rheinlandhalle her, Krefeld bekam nie Zugriff auf das Spiel und unterlag am Ende mit 1:9.

Beide Teams traten nicht in Bestbesetzung an, auch die Niederländer hatten ein paar Spieler aus dem Toekomst-Team, also Nachwuchsspieler der Jahrgänge 2000 und jünger auf der Bank. Doch es ging gleich mit einem Paukenschlag los, als Tilburgs heutiger Kapitän Diego Hofland nach nur 13 (!) Sekunden und im ersten Scheibenbesitz bereits die Weichen stellte. Das war vielleicht der schnellste Treffer der diesjährigen Oberligasaison. Im Startabschnitt war wenig von den Hausherren zu sehen. Dafür hielten sich die Gäste umso öfter im Angriff auf und kamen zu den Treffern zwei (Bartek Bison, 8.) und drei (Kilian van Gorp, 19.).

Krefelds ungewohnte Reihen erst ab dem zweiten Drittel „anwesend“

Nach Torhüterwechsel auf Krefelder Seite (Nils Kapteinat für Nikita Quapp) zum zweiten Durchgang kamen die Hausherren besser ins Spiel, hatten sich etwas besser auf Tilburg eingestellt und vor allem in die neuen Formationen gefunden. Doch auch hier gehörte der frühe Torerfolg den Trappers (Ties van Soest, 22.). Nachdem erneut eine Strafzeit (gegen Tilburg) erfolglos verstrichen war, konnte Adam Kiedewicz in der 25. Spielminute auch endlich sein Team auf die Anzeigetafel bringen. Lange behielt dieses 1:4 Bestand, und es wogte hin und her – ohne freilich wirkliche Spielzüge zu sehen, was aber beide Seiten betraf. In der 36. Minute gingen vor Nils Kapteinat zwei Spieler zu Boden und lenkten wohl die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich, die Scheibe aber kam von der Blauen und traf ins Schwarze (Giovanni Vogelaar). Bei viel Platz auf dem Eis, weil jeweils ein Spieler saß – die Schiedsrichter hatten hier eine Bandenintegration nicht, dafür aber das anschließende Revanche-Gerangel geahndet – traf Tilburgs Kevin Bruijsten ganz schlitzohrig von hinter der Grundlinie, den Goalie als Bande nutzend zum 1:6 (39.). Auch im Schlussdrittel kamen beide Teams dazu, ihre Special Teams zu schulen, indes ein Tor wollte aus keiner dieser Situationen fallen. Dass in den letzten 10 Minuten doch noch drei Treffer fielen und zwar nur auf einer Seite, war dann für Krefelds Goalie Nils Kapteinat und seine Kollegen recht ärgerlich, denn obwohl die Noord-Brabanter jetzt auch mal ihre Youngsters aufs Eis schickten und ein wenig vom Gas gingen, war für die Niederrheiner kein Vorbeikommen mehr an Ian Meierdres. Dieser war hellwach, wenn er gefordert wurde, obwohl er teilweise den Eindruck machte, man sollte ihm ein „Kopje Koffie“ bringen, gegen die Langeweile und um wach zu bleiben…

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Michaela-Ross

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