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Tigers fordern die beiden Spitzenreiter heraus

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Timo Pielmeier - © by EH.-Mag. (JB)
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Logo der Bayreuth TigersBayreuth. (PM) Das ewige junge Oberfrankenderby gegen Selb am Freitag 20Uhr im städtischen Kunsteisstadion ist genauso wie die Partie am Sonntag um 18 Uhr in Freiburg ein Duell Tigers gegen Wölfe. Dazu kommt noch das der Überraschungsritte aus der Wagnerstadt im Heimspiel auf den Zweiten des Klassements und Auswärts auf den Tabellenführer trifft, also absolute Spitzenspiele gegen die zwei Teams der Oberliga Süd die sich im Saisonverlauf als die größten Favoriten heraus kristallisiert haben.

Bisher behielten die Gelb-schwarzen im Tigerkäfig einmal völlig verdient mit 3-2 die Oberhand und in der Netzsch-Arena zu Selb gewannen zwar die Hausherren knapp mit 2-1, waren aber nicht unbedingt das bessere Team. Die spezielle Brisanz ist in einem wieder vollen und sicher stimmungsvollen Tigerkäfig aus gleich mehreren Gründen in einem spürbaren Knistern schon lange vor dem ersten Bully vorhanden. Der Vorverkauf läuft auch schon wieder sehr gut aber es gibt auch sicher noch genügend Stehplatzkarten an der Abendkasse für alle Interessierten.

Mit 125 Treffern stellen die Hochfranken den effektivsten Angriff dieser Spielklasse mit den brand gefährlichen Kanadiern Piwowarczyk und Mudryk und noch weiteren starken Deutschen wie z.B. Geisberger oder Fiedler. Die Bayreuther Fraktion um Ligentoptorjäger Geigenmüller, Bartosch und Co. steht dem aber auch kaum nach. Mit dem Deutschfinnen Suvelo verfügt Trainer Holden außerdem auch noch über den vielleicht stärksten Goalie in Deutschlands, wobei Eigengewächs Bädermann für den EHC da auch schon nahe dran ist. Hinten sorgen unter anderem Kapitän Schadewaldt oder der Deutschkanadier Martell mit ihrer großen Erfahrung für Ordnung und Stabilität beim VER, allerdings sehen manche Potac, Sevo und Co in diesem Bereich sogar leicht vorne. Der Kader der Wölfe ist jedenfalls in der Spitze wie in der Breite sehr stark besetzt und man zählt auch nicht von ungefähr zu den wenigen echten Aufstiegsanwärtern in die DEL2 neben den „hessischen Westteams“ Kassel und Frankfurt. Mit dem 0-3 Auswärtssieg in Bad Tölz fand man trotz einiger Ausfälle nach den ziemlich überraschen Heimniederlagen gegen Tölz (2-5) und Füssen (0-4) relativ schnell wieder in die Erfolgsspur zurück und belegt mit 66 Punkten momentan Platz 2, direkt vor den Tigers.

 

Ganz Vorne steht nämlich Freiburg mit einem Punkt Vorsprung. Die kadertechnisch ebenfalls mit breiter Qualität aufgestellten Breisgauer, 6 verschiedene Stürmer um Wiecki und Linsenmeier als Beste, haben knapp 30 Scorerpunkte oder mehr und hinten sorgt besonders der Tscheche Vavrusa und seine meist einheimischen Abwehrkollegen vor dem guten Goalieduo Hönkhaus und Mathis für Stabilität haben bisher einen Sieg (5-1) und einen Niederlage (5-2) gegen die Tigers erspielt. In beiden Partien war die Heimmannschaft ziemlich klar das bessere Team und setzte sich souverän durch. Auffällig ist dass die Südbadener in kaum einer Einzel- oder Mannschaftsstatistik absolut vorderste Plätze haben und trotzdem Klassenprimus sind.  Die Ausgeglichenheit in der Truppe von Trainer Sulak scheint der große Pluspunkt an der Dreisam zu sein.

Tigerdompteur Waßmiller ist sich der schwere der Aufgaben gegen diese beiden Topteams völlig bewusst, weiß aber auch um die Fähigkeiten seiner Jungs. „Wir haben gegen jeden Gegner und auch gegen diese Mannschaften schon gezeigt wozu wir fähig sind und werden wieder alles in die Waagschale werfen“, verbreitet er berechtigten Optimismus. Holzmann wird dazu wahrscheinlich wieder in die Aufstellung zurück kehren, in der dann noch Müller und vermutlich auch Wolsch noch fehlen. Der Lette Toms Tilla befindet sich weiter im Probetraining und eine Entscheidung dazu ist noch nicht gefallen. Da Jozef Potac zwar seinen deutschen Pass inzwischen hat, seine Spielgenehmigung aber noch vom Verband umgeschrieben werden muss, wird er zusammen mit Ivan Kolozvary sowieso vorerst noch die beiden erlaubten Kontingentplätze einnehmen. „Die Jungs sind heiß auf dieses Duell, die Stimmung im Training ist gut und alle sind fokussiert, das sind gute Zeichen“, fasst Waßmiller noch zusammen.

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