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Insgesamt sehr dominant zieht unser TEV Miesbach ins Halbfinale der Bayernliga-Playoffs 2024 ein. Schlussendlich steht sogar ein Sweep, also ein Weiterkommen mit der Mindestanzahl... TEV steht im Halbfinale

© Christian Scholle.

Insgesamt sehr dominant zieht unser TEV Miesbach ins Halbfinale der Bayernliga-Playoffs 2024 ein.

Schlussendlich steht sogar ein Sweep, also ein Weiterkommen mit der Mindestanzahl an Spielen, gegen den EHC Klostersee zu Buche. Nach drei recht deutlichen Erfolgen gab es am heutigen Sonntag allerdings ein enges Spiel zu sehen.

Der EHC Klostersee wollte die Serie unbedingt nochmal an die Bahnschranke bringen und trat von Beginn an mit verbesserter Körpersprache auf. Dennoch gab es für den TEV zwei frühe Tore zu bejubeln. Nach nur 24 Sekunden fand Christian Neuert Patrick Asselin mit einem herausragenden Rückhandpass im Slot. Der Kanadier traf mit dem perfekten Abschluss ins rechte obere Kreuzeck. Sein Landsmann Kurt Sonne, der heute erstmals randurfte, tat es Asselin gleich und schoss ebenfalls ins rechte Eck aus der Drehung zum 0:2 ein. Coach Travnicek gab Sonne heute erstmals die Möglichkeit, seine Qualitäten zu zeigen und rotierte allgemein mehrfach die Reihen. So durften auch alle Verteidiger mindestens einen Powerplay-Shift verbuchen. Nach ungenutzten zwei Minuten doppelter Überzahl kam der TEV Miesbach etwas aus dem Tritt. Direkt im Gegenzug vergab Klostersee einen Breakaway, im folgenden Shift wurde dann von Quirin Bacher etwas genauer gezielt. Sein Blueliner war für Timon Ewert, der den gesundheitlich aktuell angeschlagenen Philip Lehr vertrat, nicht zu sehen.

In einem ausgeglichenen zweiten Drittel konnte zunächst Aziz Ehiliz die Zwei-Tore-Führung der Miesbacher wiederherstellen. „Wir haben drei Spiele dominiert, sie beim letzten Spiel vielleicht etwas unterschätzt und uns schwer getan. Es war eine gute Vorbereitung auf das Halbfinale“, resümierte Coach Travnicek. Das zeigte sich vor allem in der zweiten Spielhälfte. Die vermeintlich komfortable Führung verspielte der TEV noch im zweiten Drittel und ließ selbst drei Überzahlmöglichkeiten ungenutzt.

Im Schlussdrittel waren beide Teams dann mehr auf die Defensive fokussiert, so waren Torchancen eher Mangelware. Die beste Möglichkeit vergab der TEV in den Schlusssekunden der regulären Spielzeit. So ging es erstmals in eine Verlängerung, die ebenfalls tor- und weitestgehend highlightlos von statten ging.

Im Penaltyschießen hielt Timon Ewert dann zwei von drei Grafinger Penaltys, vorne trafen Asselin und Siegtorschütze Ehliz zur Glückseligkeit der mehreren Hundert mitgereisten TEV-Fans, die ihre Mannschaft wieder von der ersten bis zur letzten Sekunde herausragend nach vorne peitschten.

„Über die gesamte Serie war Miesbach besser, das müssen wir akzeptieren. In Miesbach war es zwei Mal eine Lehrstunde für uns, was effektives Playoff-Eishockey bedeutet“, resümierte Klostersee-Coach Gert Acker.

Für unseren TEV geht es nun (erneut) in fast zwei spielfreie Wochen. Weiter geht es erst am 08. März, Gegner und Ort der ersten Halbfinal-Partie stehen noch in den Sternen, weil der TEV als einziges Team einen Sweep feiern konnte.

Wir bedanken uns bei den Fans für die unglaubliche Unterstützung in der zurückliegenden Serie und auch beim EHC Klostersee für faire Duelle





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