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Miesbach. (PM TEV) Es war das letzte Vorbereitungsspiel des EHC Waldkraiburg zur Bayernligasaison 2022/2023 und es war ein harter Fall auf den eigenen Hosenboden... TEV Miesbach zeigt EHC Waldkraiburg die Grenzen auf

© TEV-Miesbach Media/PR

Miesbach. (PM TEV) Es war das letzte Vorbereitungsspiel des EHC Waldkraiburg zur Bayernligasaison 2022/2023 und es war ein harter Fall auf den eigenen Hosenboden nach dem bitter nötigen Sieg zwei Tage zuvor gegen Bad Aibling.

Der TEV Miesbach gastierte zum Vorbereitungs-Rückspiel in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg und zeigte erneut auf, warum er als klarer Ligafavorit in diese Saison starten wird. Mit einem 2:8 (0:3/1:2/1:3) fegte der TEV die Löwen vom Eis und dennoch waren Fortschritte beim EHC Waldkraiburg im Vergleich zum Spiel gegen Geretsried erkennbar.

Wie auch schon in Miesbach begannen die Löwen die Partie schnell und angriffslustig. So hatte Sebastian Stanik schon nach wenigen Sekunden die erste Möglichkeit vor Miesbachs Torhüter Anian Geratsdorfer, welche dieser jedoch parierte. Nach etwas Zeit zum Akklimatisieren, verlagerte Miesbach das Spiel mehr und mehr in das Spieldrittel der Löwen, was nach gut sechs gespielten Minuten im ersten Tor durch Bohumil Slavicek resultierte. Rund vier Minuten später schlug es erneut im Tor hinter Christoph Lode ein. Torschütze war der Ex-Waldkraiburger Matthias Bergmann mit einem verdeckten Handgelenksschuss von der blauen Linie, gezielt wie man es von ihm kennt und ohne Chance diesen frühzeitig zu sehen. Ein weiteres Tor sollte dieser Durchgang noch sehen dürfen, unglücklicherweise und aus Löwen-Sicht erneut auf der falschen Seite. Thomas März zieht kurz vor der Pausensirene beherzt von der blauen Linie ab und bringt das Spielgerät im Tor der Löwen unter.

Obwohl die Löwen sich im Mittelabschnitt erneut zwei Tore einfingen, sah dieser streckenweise schon besser aus als das meiste, was man von ihnen in der Vorbereitung sehen konnte. Was man erneut lernen muss, ist, wie man große Chancen, die zweifelsohne vorhanden waren, ohne großen Streuverlust auch in Tore ummünzt. Auch wirkt es oft so, als trüge man zwar dieselben Farben, wüsste aber noch nicht genau wie der Teamkollege sich verhalten wird, was oft zu kleineren und größeren Fehlpässen und -einschätzungen führt. So auch gesehen vor dem 0:4, welches Miesbach in Form von Felix Feuerreiter in Unterzahl erzielen konnte. Zwar riskierte der Löwe Christian Neuert noch alles, um den Treffer zu verhindern, doch selbst sein Sprung ins eigene Tor half hier nichts. In der 15. Minute konnte man dann ein wenig den Glanz der letzten Spielzeit fühlen als die einstige Bayernliga-Furchtreihe durch ein schönes aber zu selten gezeigtes sicheres Kombinationsspiel vor das Tor von Geratsdorfer kam und den 1:4 Anschlusstreffer durch Neuert erzielen konnte. Dieses Tor egalisierte Miesbach jedoch noch vor der Pause durch Maximilian Hüsken der sehr unbehelligt an drei Löwen vorbei bis zum Tor von Lode durchgewunken wurde und den fünften Miesbacher Treffer erzielte.

Der dritte Durchgang ist schnell erzählt: Sowohl Gast als auch Gastgeber waren optisch gleichauf, die Tore erzielte jedoch rot und nicht blau-gelb. So fielen diese, fein gestaffelt in Fünf-Minuten-Abständen. Den Anfang machte Nick Endreß der aus dem rechten Bullykreis einschieben konnte, möglicherweise fälschte Feuerreiter noch entscheidend ab. Fünf Minuten später war es Michael Grabmaier der, von der Strafbank kommend und nach Puckverlust der Löwen bedient wurde und allein vor Lode einschieben konnte. Das achte Tor für die Gäste erzielte rund fünf Minuten vor Ende des Spiels die Nummer 74 Sebastian Witt. Ebenfalls die Nummer 74 trug der letzte Torschütze des Abends. Florian Maierhofer im Trikot des EHC Waldkraiburg betrieb 45 Sekunden vor Ende des Spiels noch ein wenig Ergebniskosmetik und drehte den Spielstand auf 2:8.

Es bleibt die Erkenntnis, dass Markus Berwanger noch viel Arbeit vor sich haben wird auf der Trainerbank des EHC Waldkraiburg und dass die Löwen sich mit dieser Performance den nicht selbst erwählten Titel des „Mitfavoriten“ erst einmal nicht aufs eigene Trikot sticken lassen. Was die Zeit und harte Arbeit, die zweifelsohne verrichtet wird, daran ändern kann, wird man in den nächsten Wochen sehen können. aha

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