Duisburg. (MR) Nach dem vor allem im Endspurt (Endrunde und Play Offs) hervorragenden Abschneiden der Füchse – die Finalteilnahme hatte wohl alle Erwartungen übertroffen – bleibt ein Grundgerüst der Mannschaft erhalten, mit Trainer Franz Fritzmeier und dem sportlichen Leiter Mathias Roos war bereits frühzeitig verlängert worden.
Der Kader hat allerdings ein paar Abgänge aus dem letztjährigen Stammkader zu verkraften, so verlassen neben Daniel Huhn auch die Ziolkowski-Brüder, sowie Norman Hauner die Füchse. Von letztjährig 42 Akteuren bleiben aber genügend übrig, und mit dem Zugang von zwei neuen Spielern stand bereits Anfang Juni eine vollständige Truppe fest ohne eine einzige Kontingentstelle.
Für den Posten zwischen den Pfosten sind Björn Linda, Eddi Renkewitz und Felix Bick eingeplant, Linda und Bick sind mit Förderlizenz im Wechsel als Back up für den DEL-Kooperationspartner Düsseldorfer EG spielberechtigt (und benötigt).

In der Verteidigung kommen zu den bekannten Gesichtern von Maik Klingsporn, Patrick Raaf-Effertz, Nico Oprée, Patrik Gogulla, Markus Schmidt und Michael Hrstka mit dem baumlangen Oliver Mebus ein Jungverteidiger, der aus der Krefelder DNL herausgewachsen ist und nun mit Förderlizenz der Kölner Haie zunächst in Duisburg Spielpraxis sammelt, sowie Joel Keussen, der z.B. in Herne zusammen mit Dennis Fischbuch Oberliga gespielt hat und nun vom Bundesligisten Dresden an die Wedau wechselt. Vor allem Keussen wird als Aufgabe die Stabilisierung der Abwehr zufallen, wobei er nicht gerade zimperlich vorgeht, wie die ersten Testspiele bereits gezeigt haben.
Im Sturm werden weiterhin Daniel und Dennis Fischbuch, Benjamin Hanke, Manuel Strodel, Dennis Palka, Alex Preibisch, Mats Schöbel, Clarke Breitkreuz und Denis Fominych auflaufen, auch die Nachwuchsleute Marius Schmidt, Tobias Schlipper und Stephan Fröhlich sollen in dieser Saison fest beim Fuchs zum Einsatz kommen. Die einzigen Neuen in den Reihen sind Joseph Lewis und Daniel Schmölz aus Füssen, wobei letzterer einen Vertrag bei den Kölner Haien hat, aber zunächst in Duisburg geparkt werden soll. Lewis besetzt eine Kontingentstelle, da er zwar aus dem Füssener Nachwuchs kommt aber die Britische Staatsbürgerschaft hat, er ist in Nachwuchsmannschaften bereits für sein Geburtsland aufgelaufen. Schmölz hat in der Vorbereitung bereits enormen Torriecher bewiesen, und Lewis könnte aufgrund der Körpergröße und Wendigkeit ein idealer frecher Partner für Preibisch sein, der nach überstandener Operation etwas später ins Training eingestiegen ist. Auch Strodel und Klingsporn konnten noch nicht wieder auf dem Eis stehen und haben die erste Vorbereitungsphase nicht mitgemacht.

Außerdem sollen wie im Vorjahr weitere Spieler aus der DNL mit Doppellizenz und junge Spieler der DEL-Kooperationspartner Düsseldorf und Köln mit Förderlizenz in Duisburg spielberechtigt sein, so wurden Clarke Breitkreuz, Oliver Mebus und Nico Oprée ebenfalls für die Haie lizenziert, andersherum die Kölner DEL-Spieler Brett Breitkreuz, Philip Riefers und Marcel Ohmann mit Förderlizenz für den Fuchs ausgestattet. Für Düsseldorf trifft das auf die Spieler Jannik Woidtke und Diego Hofland zu (Förderlizenz) sowie Daniel Fischbuch, Maik Klingsporn, Manuel Strodel und Alex Preibisch. Außerdem können bei Bedarf aus der DNL die Spieler Patrick Klein, Niko Stark, Philipp Nikolic (Tor), Eric Stephan, Oliver Püllen, Tilo Schwittek (Verteidigung), Fabio Pfohl, Marc-Kevin Perkins, Cornelius Krämer und Jari Neugebauer (Sturm) eingesetzt werden, was zum aktuellen Zeitpunkt den Kader wieder auf annähernd gleiche Stärke wachsen lässt wie im Vorjahr.
Wenn es dem Trainergespann gelingt, hieraus eine freche Truppe zu formen, und die bislang noch verletzten Spieler ins Team zurückkehren, kann die Mission Titelgewinn gestartet werden – auch wenn die Trainer im Voraus selten genau wissen werden, wer zum jeweiligen Spiel zur Verfügung steht bzw. abgestellt wird. Die kommende Saison wird allerdings nicht leichter als die vergangene, da niemand in der Liga mehr das junge Team unterschätzen wird, und auf der anderen Seite entsprechend hohe Erwartungen im Raum stehen.


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