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Langenthal. (PM Swiss League) Nach intensiven und konstruktiven Gesprächen in den vergangenen Wochen haben die Verantwortlichen der Ticino Rockets Organisation und der Swiss League... Swiss League AG: Ticino Rockets bekennen sich zur Transformation im Einklang mit der SL Repositionierungsstrategie

Langenthal. (PM Swiss League) Nach intensiven und konstruktiven Gesprächen in den vergangenen Wochen haben die Verantwortlichen der Ticino Rockets Organisation und der Swiss League AG ein gemeinsames Verständnis gefunden: Die Ticino Rockets bekennen sich vorbehaltlos zur neu ausgerichteten Swiss League.

Sie sind bereit, als künftige Aktionäre die Strategie, Werte und Ziele der neuen Swiss League (ab Saison 2022/23) mit vollem Engagement und Solidarität mitzutragen und eine eigene Identität zu schaffen.

Die HC Biasca SA Ticino Rockets absolvierten soeben ihre fünfte Saison in der zweithöchsten Spielklasse und mit dem Erreichen der Pre-Playoffs war es sportlich gesehen bislang auch die erfolgreichste. Die Organisation der Ticino Rockets hat sich vor und nach der Gründung der Swiss League AG stets um die Aufnahme ins Aktionariat bemüht und beharrlich den Willen gezeigt, sich zu einem eigenständigen Club der Swiss League zu entwickeln.

Die traditionellen Swiss League Clubs ihrerseits zeigten sich im Rahmen der übergeordneten SIHF Strukturreform ergebnisoffen zur Aufnahme weiterer Teams, sofern diese bereit sind, sich vorbehaltlos zur Repositionierungsstrategie zu bekennen und die neue Ausrichtung und Werte mit vollem Engagement und solidarisch mitzutragen. Nach intensiven und konstruktiven Gesprächen sind sich die beiden Organisationen nun einig: Eine Absichtserklärung ist unterzeichnet, die Ticino Rockets sollen als weiterer Aktionär in die Swiss League AG aufgenommen werden und damit auch ab der Saison 2022/23 in der zweithöchsten Liga vertreten sein.

Ticino Rockets wollen SL Club mit eigener Identität und Fanbasis werden

Der Clubpräsident der Ticino Rockets, Davide Mottis, bestätigt: «Die von unserer Organisation initiierte Transformation „vom reinen Ausbildungsclub hin zu einem selbständigen, sportlich ambitionierten Club der Swiss League“ wird konsequent weiterverfolgt. Wir sind bestrebt, ein eigenständig agierender SL Club mit eigener Identität und Fanbasis zu werden in Anbetracht seiner Natur/DNA und Struktur, aber ohne diese künftig zu verfälschen». Die SL AG wird die Ticino Rockets auf ihrem Weg in die Selbständigkeit eng begleiten und unterstützt die Bestrebungen zur Schaffung einer eigenen Identität. Der junge Tessiner Club seinerseits ist bemüht, sich nach besten Kräften in der Swiss League Dachvermarktung zu engagieren und mit gezielten Massnahmen die Fanbasis zu stärken, um die mediale und kommerzielle Implementierung zu gewährleisten. Der Präsident der Swiss League AG, Jean Brogle, zeigt sich zuversichtlich: «Der beharrliche Wille zur notwendigen Entwicklung hin zu mehr Eigenständigkeit und zu einer eigenen, neuen Identität der Ticino Rockets ist deutlich spürbar. Ausserdem freut es uns, dass nun auch die Südschweiz in der neuen Swiss League AG vertreten sein wird und wir so über eine nationale Abdeckung in drei Sprachregionen verfügen».

Das «Fan-Engagement» ist der Swiss League, in welcher Gästefans willkommen sind und der Fan ins Zentrum gestellt wird, ein wichtiges, in der Repositionierungsstrategie verankertes Anliegen. Die Swiss League wird noch im Verlaufe des Monats Mai aktiv auf ihre Fans zugehen und bedankt sich bereits jetzt für die rückgespielten Feedbacks.

Die Aufnahme weiterer Teams wird geprüft

Bereits bei der Ausarbeitung des Strategiepapers zur neuen Swiss League haben sich die Clubpräsidenten auf eine Ligagrösse von idealerweise 12 Teams festgelegt. Es liegen verschiedene Interessensbekundungen und Anfragen vor. Der Prozess zur Aufnahme weiterer Teams in die SL AG auf die Saison 2022/23 hin wird intensiviert und verfolgt.
Fest steht inzwischen auch, dass der HC Ajoie nach dem Gewinn des Swiss League Meistertitels 2020/21 in die höchste Spielklasse aufsteigen wird. Die SL gratuliert den Jurassiern – und im Speziellen dem Clubpräsidenten und bisherigen SL AG Vizepräsidenten, Patrick Hauert – herzlich zu dieser Leistung und wünscht ihnen in der NL erfolgreiches Bestehen.

Swiss League ab 2022/23

Im Positionspapier der Swiss League AG wird festgelegt, stets im Interesse des gesamten Schweizer Eishockeys, mutig, innovativ und mit Pioniergeist handeln zu wollen. Die künftige SL sieht sich als attraktive, ambitionierte, finanzierbare Top-Liga, die von Tradition und Derbies lebt und stark verankert in den Regionen ist. Die Meisterschaft dieser Liga soll ein «Sport to go» sein und in den einzelnen Regionen ein hohes «Fan-Engagement» kreieren. Die Teams sollen sportlich ambitioniert und kompetitiv sein und in erster Linie sportlichen Erfolg avisieren (Playoff-Qualifikation, Playoff-Serien oder Meistertitel)! Die sportliche Durchlässigkeit nach unten und oben muss gewährleistet sein, sofern die Teams einen sportlichen Leistungsausweis vorweisen können, wirtschaftlich sowie infrastrukturell nachhaltig und gut aufgestellt sind. Die SL geht dabei von einer Bandbreite von mindestens 10 und maximal 14 Clubs aus. Ein besonders Markenzeichen der SL soll die Spielerentwicklung sein, indem die SL ein Sprungbrett für junge Spieler mit höheren Karrierezielen sein soll. Dies wird jedoch nur möglich sein, wenn die betreffenden Spieler und der Club sich gegenseitig dazu bekennen und es nicht zu einem steten Kommen und Gehen der Spieler führt.

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